
Der heutige Auftakt des 27. Spieltags in der Landesliga Nord brachte emotionale Höhepunkte im Kampf um die Meisterschaft und den Klassenerhalt. Während der Spitzenreiter seine Vormachtstellung behauptete, lieferten sich die Verfolger packende Duelle bis in die Schlussminuten.
Die 156 Zuschauer erlebten eine an Dramatik kaum zu überbietende Partie, in der die Torfolge ein ständiges Auf und Ab widerspiegelte. Bereits in der 5. Minute erzielte Julian Ullmann das 1:0 für den SV Falkensee-Finkenkrug. Der Ausgleich für den FC Schwedt 02 ließ nicht lange auf sich warten, als Szymon Wierzchowski in der 13. Minute zum 1:1 traf. Es dauerte bis in die absolute Schlussphase, ehe die nächste Wendung eintrat: Benjamin Baur brachte die Hausherren in der 80. Minute mit 2:1 in Führung. Doch Schwedt schlug erneut zurück, als wiederum Szymon Wierzchowski in der 87. Minute den Ausgleich zum 2:2 markierte. Die endgültige Entscheidung fiel in der Nachspielzeit, als Lasse Eick in der 90.+2 Minute den Treffer zum 3:2-Endstand für Falkensee-Finkenkrug erzielte.
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Vor 95 Zuschauern musste der SV Schwarz-Rot Neustadt/Dosse eine bittere Heimniederlage gegen den Schönower SV 1928 einstecken. Die Hausherren erwischten einen Start nach Maß, als in der 9. Minute die 1:0-Führung fiel. Die Gäste aus Schönow zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und drehten die Partie in der zweiten Halbzeit. Bartosz Barandowski markierte in der 49. Minute den Ausgleich zum 1:1. In der 63. Minute brachte Sebastian Jaloszynski den Schönower SV mit dem Tor zum 1:2 erstmals in Führung. Den Deckel auf die emotionale Begegnung setzte schließlich Hein-Peter Splett, der in der 83. Minute zum 1:3-Endstand traf.
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Der Spitzenreiter SV Viktoria Potsdam wurde vor 112 Zuschauern seiner Favoritenrolle gerecht, musste jedoch im Verlauf der Partie Gegenwehr überwinden. Tom Nattermann eröffnete den Reigen in der 36. Minute mit dem Treffer zum 1:0. Dem FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03 gelang in der zweiten Halbzeit jedoch der überraschende Ausgleich, als Max Nürbchen in der 72. Minute zum 1:1 traf. Die Potsdamer stellten die Verhältnisse schnell wieder klar. Destiny Agbai erzielte in der 78. Minute das 2:1, und Daniel Becker erhöht in der 84. Minute auf 3:1. Den Schlusspunkt setzte erneut Tom Nattermann, der in der 90. Minute einen Foulelfmeter zum 4:1-Endstand verwandelte.
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Vor 162 Zuschauern verbuchte die SG Einheit Zepernick 1925 einen Heimerfolg gegen die SG Bornim. Die Gastgeber mussten sich bis kurz vor dem Halbzeitpfiff gedulden, ehe die Torfolge eröffnet wurde. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2 Minute) erzielte Yulian Andres Cordoba Moreno die 1:0-Führung. Nach dem Seitenwechsel bauten die Zepernicker ihren Vorsprung weiter aus. Paul Maurer traf in der 58. Minute zum 2:0, bevor Luca Grabarek in der 65. Minute mit dem Tor zum 3:0 für den Endstand sorgte.
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Eine torreiche und wechselhafte Begegnung sahen die 106 Zuschauer in Bernau. Der FSV Bernau erwischte den besseren Start, als Ousmane Kone bereits in der 6. Minute zur 1:0-Führung traf. Der FV Preussen Eberswalde antwortete prompt durch Rodrigo De Jesus Mendes, der in der 9. Minute den Ausgleich zum 1:1 besorgte. Die Gastgeber gingen in der 22. Minute durch das Tor von Tassilo Mahnke erneut mit 2:1 in Führung. Im zweiten Durchgang drehten die Gäste das Spiel jedoch komplett. Zunächst markierte Diego Savold De Mello in der 68. Minute das 2:2, ehe Matthew Joseph Barsalona in der 80. Minute den Treffer zum 2:3-Endstand für Eberswalde erzielte.
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Fortuna Babelsberg gegen SV 1920 Zehdenick – zwei Mannschaften mit sehr unterschiedlichen Sorgen. Babelsberg liegt mit 28 Punkten auf Rang zehn und ist im gesicherten Mittelfeld, muss aber aufpassen, nicht in den Sog des Abstiegskampfes zu geraten. Zehdenick hingegen steckt tief in der Krise: Mit nur 17 Punkten aus 26 Spielen und einer Bilanz von 4 Siegen, 8 Unentschieden und 14 Niederlagen ist der Tabellenletzte in akuter Abstiegsgefahr.
Das Hinspiel gewann Zehdenick mit 2:0 – ein Ergebnis, das angesichts der aktuellen Tabellenlage kaum zu erklären scheint. Für Zehdenick ist diese Partie eines der letzten Mittel, um den Abstieg noch abzuwenden. Babelsberg wird den Heimvorteil nutzen wollen und hat die Qualität, die Punkte einzufahren.
Ebenfalls um 14:00 Uhr empfängt BSC Fortuna Glienicke den Angermünder FC. Glienicke hat sich zuletzt stabilisiert und steht mit 31 Punkten auf Rang acht – ein Polster, das aber noch keine Sicherheit bedeutet. Angermünde hingegen steckt mit 22 Punkten auf Rang zwölf tief im Abstiegskampf. Das Torverhältnis der Angermünder von 33:78 ist das schlechteste der gesamten Liga – ein alarmierender Wert.
Das Hinspiel in dieser Saison, ausgetragen am 13. Mai 2026, gewann Glienicke mit 3:1. Angermünde reist also mit dem Wissen an, dass Glienicke auch zuletzt die Nase vorn hatte. Für den Angermünder FC ist ein Auswärtssieg nahezu Pflicht, will man die Abstiegszone verlassen. Glienicke hingegen möchte den Abstand nach unten weiter ausbauen.
Ein Kellerduell zur frühen Anstoßzeit: FC 98 Hennigsdorf empfängt SV Eintracht Alt Ruppin. Hennigsdorf steht mit 28 Punkten auf Rang neun und hat sich zuletzt etwas Luft verschafft. Alt Ruppin dagegen steckt mit 23 Punkten auf Rang elf in der Zwickmühle – zu weit weg von der Sicherheit, zu nah an der Gefahrenzone. Das Torverhältnis von 41:70 spricht eine deutliche Sprache.
Das Hinspiel, ebenfalls am 13. Mai 2026 ausgetragen, gewann Hennigsdorf mit 2:1 – ein knappes Ergebnis, das zeigt, wie eng diese Begegnung sein kann. Alt Ruppin wird alles daran setzen, diesmal auswärts zu punkten. Hennigsdorf möchte den Heimvorteil nutzen und den Abstand nach unten weiter vergrößern.
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