
Nach einer guten Vorstellung in Brennberg, in der man leider nichts Zählbares mitnehmen konnte, wollten die Roosters heute wieder punkten und das am Besten mit Maximalausbeute.
Personell gab es die ein oder andere Rotation, dennoch konnten Zweckerl und Besenhard aus dem Vollen schöpfen und einen starken Kader ins Rennen schicken.
Thalmassing versuchte von Beginn an das Zepter in die Hand zu nehmen. Nach zehn Minuten steckte Nesslauer den Ball schön durch die Ketten und so tauchte Zelzer frei vor Keeper Thurmer auf, umlief diesen und stolperte, das Tor wäre leer gewesen. Danach entwickelte sich ein ereignisarmes Spiel. Die Roosters versuchten spielerisch Lösungen zu finden, hatten optisch ein Übergewicht, während Pfatter immer wieder Daiminger und Brei in der Offensive versuchten in Szene zu setzen. Nenneswertes passierte nicht mehr bis zur 40 Minute als Jahrstorfer für die Gäste eine gute Möglichkeit liegen lies.
Der zweite Durchgang wurde von beiden Teams offensiver geführt. Thalmassing kam direkt besser aus der Kabine und spielte gut nach vorne. Leider war meist im Strafraum Schluss. Daiminger tauchte dann einmal vor Keeper Wittenzellner auf, beförderte den Ball aber ein gutes Stück neben das Tor. Dann wurde es zu einem Einbahnstraßenfußballspiel. Es spielten nur noch die Roosters aufs Tor der Gäste. Pfatter fand kaum mehr Entlastung. Die Defensive der Hausherren um Froschhammer und Nesslauer stand sehr sicher und ließ nichts mehr zu. Wiedemann vergab nach einer guten Stunde eine 100% ige, doch die entscheidende Durchschlagskraft fehlte. Aufregung dann nach 75 Minuten. Wiedemann wird im Strafraum klar und nicht minder hart gefoult. Alles wartete auf den Pfiff für den Strafstoß, doch der blieb aus. Die Schlussphase wurde dann etwas hitziger, Thalmassing immer noch im Vorwärtsdrang, doch der letzte Ball wollte nicht so richtig in die Gefahrenzone. Pfatter verteidigte mit Mann und Maus, brachte immer wieder ein Körperteil dazwischen. Am Ende waren die Zuspiele vorm Tor auch zu ungenau. In den Schlussminuten der regulären Spielzeit hielt Keeper Wittenzellner dann mit zwei guten Paraden gegen Beckmann und Jahrstorfer die Null fest. In der neunminütigen Nachspielzeit versuchten die Roosters nochmal alles, Wiedemann und Nesslauer scheiterten mit dem Kopf und Nöllgens, sowie Josephats Fernschüsse gingen vorbei.
So endete die Partie nicht ungerecht mit einem torlosen Remis. Ein Tor hätte heute vermutlich für den Sieg gereicht. Die Roosters haben nun aus vier Partien sieben Punkte geholt und sich ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Drei der vier letzten Partien sind gegen direkte Konkurrenten. Man hat somit weiterhin alles selbst in der Hand und eine weitaus bessere Ausgangslage als noch vor der Winterpause. Spielen die Mannen von Zweckerl und Besenhard weiterhin mutig, mit Ehrgeiz und Leidenschaft Fussball steht einem positiven Saisonabschluss nichts im Wege.