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Torlos in Aue

1.FC Saarbrückencken: Saarländer können auch in Aue nicht gewinnen.

von Verein/Fried · 07.02.2026, 17:58 Uhr · 0 Leser

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Der 1. FC Saarbrücken bleibt auch im 16. Spiel in Folge ohne Sieg. Beim FC Erzgebirge Aue gab es am Samstag mit dem torlosen Remis aber immerhin einen Punkt, der den Absturz auf Platz 17 verhinderte.

Der 1. FC Saarbrücken hat sich beim FC Erzgebirge Aue einen Punkt gesichert. Die Partie endete torlos.

Cheftrainer Jürgen Luginger veränderte seine Startelf auf drei Positionen und passte auch das System an. Neu dabei waren Bichsel, Fahrner und Kamara. Dieses Trio ersetzte Bretschneider, Civeja und Vasiliadis. Bichsel sortierte sich links in der Dreierkette ein, Fahrner auf der rechten Außenbahn und Kamara im Mittelfeld.

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. Aue versuchte den FCS unter Druck zu setzen, kam auch zu einigen Eckbällen, aber die Defensivreihe stand sicher. Außer einem Versuch von Uhlmann, den Wilhelm zur Ecke blockte (5.), entstand keine Gefahr. Die Blau-Schwarzen kamen in der Ersten Viertelstunde nur zu zwei Umschaltsituationen, jeweils über Pick, doch auch die endeten ohne echte Möglichkeit.

Nach und nach bekam auch der FCS mehr Ballbesitzphasen. Sontheimer verbuchte den ersten Abschluss. Aus der zweiten Reihe nahm er nach einer abgewehrten Ecke Maß. In der Mitte hielt Collins seinen Kopf rein, sodass Männel im Auer Kasten nicht eingreifen musste (19.). Clausen versuchte sich kurz später ebenfalls aus der Distanz. Menzel packte sicher zu (23.).

In der 31. Minute dann Gefahr auf beiden Seiten. Fahrner erhielt zunächst aus 16 Metern zu viel Raum und schloss aufs lange Eck ab. Collins fälschte noch leicht ab, doch Männel parierte zur Ecke. In deren Folge spielte Stefaniak einen super Ball in die Tiefe. Fahrner war eigentlich vor Bär am Ball, schoss den Auer aber an, der frei auf Menzel zusteuerte, aber am Pfosten scheiterte.

Die nächste ganz dicke Chance hatte Baumann. Er setzte sich bei einem hohen Ball sehr stabil gegen Collins durch und suchte umgehend den Abschluss. Männel verkürzte den Raum stark und klärte (39.). Der Auer Schlussmann hielt auch bei Sontheimers Versuch aus 20 Metern sicher (41.). Stefaniak erhielt noch eine Möglichkeit per Freistoß aus zentraler Position, setzte den Ball aber rechts vorbei (45.). Dann war Pause.

Das grundsätzlich eher kontrollierte Spiel beider Teams setzte sich im zweiten Durchgang fort, weshalb sich vorerst keine weiteren Gelegenheiten ergaben. Bis zur 56. Minute. Kamara schaltete super um und legte am Strafraum zu Pick. Pick gab weiter auf Sontheimer. Aus 16 Metern zog der Mittelfeldmotor ab und scheiterte am Querbalken. Den Nachschuss setzte Baumann drüber. Und der nächste Hochkaräter folgte. Pick nahm es am Sechzehner mit der kompletten Defensive auf und kam in Schussposition. Erneut stand Männel im Weg (59.).

Die Luginger-Elf wirkte in dieser Phase griffiger als Aue und kam zu weiteren Abschlüssen. Doch weder Pick aus 17 Metern halblinker Position (65.), noch Krahn aus der gleich Entfernung von halbrechts hatten Glück (68.). Es fehlten nur Zentimeter.

Aue arbeitete sich aber schnell wieder rein und kam selbst zu Strafraumszenen. Ocansey wurde noch rechtzeitig an einem gezielten Schuss gehindert (71.) und Stefaniak fand mit seinem Querpass nur Menzel als Abnehmer in der Mitte (76.).

Luginger brachte zur Schlussviertelstunde frisches Offensivpersonal. Erst ersetzte Elongo-Yombo Kamara (76.). Dann kamen auch Schmidt und Vasiliadis für Baumann und Krahn (85.).

Plötzlich eine große Chance für Aue. Nach einem langen Abschlag von Männel semmelte Bormuth am Ball vorbei. Ocansey war daher frei durch, lupfte aber deutlich drüber (86.).

Civeja wurde noch für Pick eingewechselt (90.). Doch auch ihm sollte nicht noch die eine entscheidende Szene gelingen. In der letzten Sekunde der Nachspielzeit wäre er fast zum Matchwinner geworden. Elongo-Yombo scheiterte erst an Männel. Civeja setzte den Nachschuss vorbei. So gab es eine torlose Punkteteilung.

FCS-Traner Jürgen Luginger sagte nach dem Spiel: "Wir sind schwer rein gekommen, hatten kaum gute Aktionen. Wir mussten einiges überstehen. Dann wurde es nach 20 Minuten besser, wir haben gut verteidigt, dann haben wir uns gefunden. Die zweite Hälfte hat gut für uns begonnen, wir haben die Latte getroffen und hatten eine weitere Chance. Die Mannschaft hat gekämpft und sich den Punkt verdient. Wir nehmen das nun mit. Wir müssen das Positive sehen".

Aues neuer Trainer Christoph Dabrowski meinte: "Die Konstellation war nach drei Niederlagen gefährlich, wir haben Saarbrücken aber gleich unter Druck gesetzt. Wir hätten da aber konsequenter sein müssen, wir hatten drei Riesenchancen, da fehlte die Effektivität. Wir sind dann ins Wankwn gekommen, aber nicht umgefallen. Wir haben uns wieder Chancen erarbeitet. Aber für drei Punkte muss man Tore machen. Daran werden wir arbeiten. Auch wir nehmen die positiven Aspekte mit. Wir müssen wieder zu einer Siegermentalität kommen".

Der FCS bleibt als 16. knapp über dem Strich, einen Punkt vor Aue und zwei Punkte vor Ulm, das am Freitag in Mannheim unterlag.

Am kommenden Samstag um 14 Uhr kommt die Zweite des VfB Stuttgart in den Ludwigspark. Der FC Erzgebirge reist am Freitag nach Köln und spielt um 19 Uhr im Sporrtpark Höhenberg bei der Viktoria.