2026-04-08T20:34:17.496Z

Allgemeines

Torfestival in Grimma: Bautzen setzt sich im Nachholspiel durch

NOFV-Oberliga Süd: Die Übersicht auf die Nachholspiele.

von red · Heute, 19:34 Uhr · 0 Leser
– Foto: Bernd und Ilong Göll + Ol

In der NOFV-Oberliga Süd stand am heutigen Abend ein Nachholspiel auf dem Programm, das den Zuschauern einen hochemotionalen Schlagabtausch bot. Während die Gastgeber im Tabellenkeller um jeden Zentimeter Boden kämpften, ging es für die Gäste darum, den Anschluss an das obere Mittelfeld der Tabelle herzustellen – ein Unterfangen, das in einer dramatischen Schlussphase seine Entscheidung fand.

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Auf dem Rasen entwickelte sich zwischen dem FC Grimma und dem FSV Budissa Bautzen eine packende Begegnung, die von ständigen Wendungen geprägt war. Den Auftakt in diesem torreichen Spiel markierte das 0:1 durch Oscar Haustein in der 17. Minute. Nach einer langen Phase ohne weiteren Torerfolg erhöhte Theo Schäller in der 66. Minute auf 0:2 für die Gäste.

Die Hausherren zeigten jedoch Moral und meldeten sich durch den Treffer von Alexander Vogel in der 73. Minute zum 1:2 zurück. Die Freude währte nur kurz, denn Karl-Ludwig Zech stellte bereits in der 76. Minute mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her. In einer leidenschaftlichen Schlussphase keimte bei Grimma noch einmal Hoffnung auf, als Tommy Kind in der 84. Minute auf 2:3 verkürzte. Den emotionalen Schlusspunkt setzte jedoch erneut Karl-Ludwig Zech, der in der 87. Minute mit dem Tor zum 2:4-Endstand alle Zweifel am Auswärtssieg beseitigte.

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Der VfB Empor Glauchau hat am letzten Spieltag mit dem 0:0 gegen den VfB Auerbach 1906 immerhin einen Punkt geholt, doch die Lage bleibt angespannt. Mit 24 Punkten steht Glauchau auf Rang elf und damit noch immer in einem Bereich, in dem jeder Fehltritt sofort neue Sorgen auslösen kann. Dass die Mannschaft gegen Auerbach ohne Gegentor blieb, war ein kleines Signal von Stabilität. Nun braucht Glauchau aber mehr als nur Standhaftigkeit, wenn der Abstand nach unten wachsen soll.

Der VFC Plauen kommt mit echtem Rückenwind. Der 2:1-Sieg gegen RSV Eintracht 1949 war ein Ergebnis mit Wucht. Nach dem frühen Eigentor von Louis Samson und dem schnellen Ausgleich durch Till Plumpe behielt Plauen die Nerven. Tyron Profis entschied die Partie in der 49. Minute per Foulelfmeter. Mit 40 Punkten steht Plauen auf Rang vier und darf weiter davon träumen, die Spitzengruppe unter Druck zu setzen. Genau das macht dieses Nachholspiel so reizvoll: Glauchau braucht Punkte, um nicht wieder nach unten gezogen zu werden, Plauen braucht sie, um oben dran zu bleiben.

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