
Am letzten Wochenende unterlagen die Schleizer allerdings im Fasanengarten mit 0:2 gegen den FC Saalfeld. Weida war mit zwei Siegen optimal in die Rückrunde gestartet.
BERICHT von Volker Georgius / FC Thüringen Weida
Auch in der 2. Halbzeit veränderte sich das Spielgeschehen nicht. Weida versuchte es oft durch die Mitte, aber immer war ein Schleizer Abwehrbein dazwischen. Die Gäste agierten zweikampf- und kopfballstark. Ebenso die fünf vorgenommenen Wechsel auf Weidaer Seite verbesserten die Chancenlage nicht. In der 85.Minute schoss der eingewechselte Till Schöneich einen Schleizer im Strafraum an den Arm, aber Elfmeter gab es nicht. In der Schlussminute der regulären Spielzeit sah auch noch der Weidaer Robin Paulick nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte. Dramatik pur dann in der Nachspielzeit von sieben Minuten. Zunächst fast das 0:1, als Lucas Soldera im Vorwärtsgang ein Abspielfehler unterlief, aber er machte diesen Lapsus sofort wieder gut und rettete. Dann ein Freistoß aus 25 Metern für Weida. Maximilian Dörlitz fragte den Schiedsrichter, ob er anpfeift. Dieser verneinte und der Weidaer Kapitän traf mit einem Traumfreistoß ins obere Eck. Jubel im Weidaer Lager, der Referee zeigte zur Mitte. Dann Schleizer Proteste, weil der Schiedsrichter bei der Ausführung des Freistoßes den Arm mit der Pfeife in der Hand nach oben gehalten hatte. Das sei wohl ein Zeichen, das angepfiffen werden muss. Nach langen Protesten wurde der Treffer zurückgenommen und der Freistoß wiederholt. Dörlitz schoss in die Schleizer Mauer. Sehr bitter für die Weidaer Mannschaft, dass der spielentscheidende Treffer völlig unverschuldet zurückgenommen wurde.
Fazit: Weida bleibt in der Rückrunde ungeschlagen, der erhoffte Heimsieg gelang aber nicht. Schleiz verdiente sich den Punkt mit einer engagierten Abwehrleistung. Am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr muss der FC Thüringen Weida beim Aufsteiger SV Blau-Weiß Büßleben antreten.