
Nach einem holprigen Auftakt hat der SV Alemannia Haibach im weiteren Saisonverlauf spürbar Stabilität gewonnen. Im FuPa-Wintercheck spricht Chefanweiser Daniel Diaconu über die anfänglichen Rückschläge, die defensive Entwicklung der Mannschaft, die anstehenden Aufgaben in der Wintervorbereitung sowie die sportlichen Schwerpunkte für die zweite Saisonhälfte. Außerdem gibt er seine Einschätzung zur Situation an der Spitze und im Tabellenkeller ab.
Die Wintervorbereitung läuft beim SV Alemannia Haibach seit dem 24. Januar. Bereits in der Woche zuvor hatten die Spieler individuell Läufe zu absolvieren, um eine erste Grundlage zu schaffen. „Die Woche davor mussten die Spieler bereits selbstständig Läufe machen“, erklärt Diaconu rückblickend. Zudem sammelte die Mannschaft bereits Hallenpraxis und nahm am 10. Januar am Brass Cup in der Linde Arena in Aschaffenburg teil.
Sportlich verlief der Saisonstart alles andere als optimal. „Wir haben sehr schlecht angefangen – zwei Niederlagen und ein Torverhältnis von 1:10“, blickt der Coach offen zurück. Trotzdem zeigt er sich mit dem weiteren Verlauf zufrieden. „Obwohl wir sehr schlecht angefangen haben, waren wir mit dem Saisonverlauf zufrieden“, betont Diaconu.
Gerade defensiv sieht der Coach klare Fortschritte. Trotz 18 Gegentoren in lediglich drei Spielen (0:8 gegen Großbardorf, 0:4 gegen Dampfach und 3:6 gegen Eisingen) habe sich seine Mannschaft im weiteren Saisonverlauf spürbar stabilisiert. „Ich finde, dass wir uns vor allem defensiv und im Spiel gegen den Ball weiterentwickelt haben“, sagt Diaconu. Die Bilanz von elf Spielen ohne Gegentor bestätige diesen Eindruck.
Für die Rückrunde will der SV Alemannia Haibach nun den nächsten Schritt gehen. „Wir wollten uns auch im Spiel nach vorne verbessern, mehr Tore erzielen und insgesamt ruhiger im Aufbau werden“, nennt der 55-Jährige die zentralen Ansatzpunkte für die kommenden Wochen. Ziel sei es, die defensive Stabilität künftig noch besser mit Offensivdurchschlagskraft zu verbinden.
Die Zielsetzung für die zweite Saisonhälfte ist klar formuliert. „Ziel musste es sein, den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu schaffen“, stellt Diaconu klar. Gleichzeitig sollen die jungen Spieler weiterhin gezielt Einsatzzeiten erhalten. „Wir wollten den jungen Spielern mehr Spielzeiten geben und so viele Punkte wie möglich holen.“
Personell gab es im Winter nur eine Veränderung. Christian März hat aus privaten Gründen seine aktive Laufbahn beendet.
Im Meisterrennen sieht der Haibacher Coach einen klaren Favoriten. „Favorit ist sicherlich Großbardorf“, sagt Diaconu. Dahinter erwartete er Bamberg und Abtswind, die ebenfalls „bis zum Schluss im Rennen bleiben werden“.
Im Tabellenkeller rechnete er mit großer Spannung. Eine exakte Prognose will der Coach dazu jedoch nicht abgeben.
Zum Abschluss richtet Diaconu einen ausdrücklichen Dank an das Umfeld des SV Alemannia Haibach. „Ich möchte mich bei unseren Betreuern und allen ehrenamtlichen Helfern, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben, herzlich bedanken“, betont der Trainer. Ihr Einsatz sei ein wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung der Mannschaft.