Hinspiel: 3:1. Nein, ein Glanzstück war es nicht, das der TSV Kareth (1., 62) letzten Samstag ablieferte. Ein Treffer von Felix Bomber reichte zum Arbeitssieg in Thalmassing. Und es kam noch besser für die Lappersdorfer. Die direkte Titel-Konkurrenz aus Regenstauf und Wenzenbach ließ unerwartet Federn, wodurch Kareth als großer Gewinner – und als neuer Spitzenreiter – aus dem Spieltag ging. Die Lerch-Elf hat die Meisterschaft jetzt in der eigenen Hand und will am Freitagabend vorlegen. Zu Gast auf Kareths Höhen ist der sechstgereihte FC Viehhausen (43). Der zeigt in der Frühjahrsrunde Licht und Schatten, ist aber immer für eine Überraschung gut ist. Zudem können Armando Zanis Spieler befreit aufspielen, weil es für sie nur noch um die goldene Ananas geht. Heißt: eine knackige Heimaufgabe für den Tabellenersten!
Samstag
Hinspiel: 2:2. Vor wenigen Wochen hatte noch wenig darauf hingedeutet, dass der 1. FC Schwarzenfeld (10., 31) und vor allem der SV Breitenbrunn (7., 35) den Ligaverbleib vorzeitig fixieren könnten. Doch das hat sich geändert, weil beide Mannschaften zuletzt starke Ergebnisse einfuhren. Im FuPa-Formranking der letzten fünf Partien trifft der Dritte auf den Ersten. „Unser nächster Gegner ist in der Formtabelle Erster, die sind gut drauf“, ist auch Schwarzenfelds Abteilungsleiter Florian Peter nicht verborgen geblieben. „Wir müssen aufschauen, dass wir bis zum Saisonende vor allem daheim punkten können.“ Mit Rückenwind und Selbstvertrauen gehen beide Teams ins Spiel. Nach dem jeweiligen Coup in der Vorwoche (Schwarzenfeld: 3:1-Sieg in Wenzenbach, Breitenbrunn: 2:1-Heimsieg über Regenstauf) ist das kein Wunder. Die Gäste könnten den Klassenerhalt sogar bei einer Niederlage rechnerisch eintüten, und der FCS könnte mit einem Dreier einen gewaltigen Schritt machen.
Sonntag
So., 26.04.2026, 14:00 Uhr
Hinspiel: 0:3. Einem sogenannten „Do-or-die-Spiel“ steuert die SpVgg Ramspau (14., 25) entgegen. Verlieren die Mannen von Trainer David Romminger in Pielenhofen, ist der direkte Klassenerhalt wohl vom Tisch. Entsprechend groß ist der Druck. In den vergangenen fünf Spielen blieben die Grün-Weißen ohne eigenen Torerfolg. Dass muss und soll sich am Sonntag ändern. Der gastgebende FC Pielenhofen-Adlersberg (12., 29) hat eine bessere Ausgangslage, benötigt aber noch den ein oder anderen Sicherungspunkt. Vieles deutet auf ein typisches Kampfspiel im Tabellenkeller hin. Wer wird diesen Kampf besser annehmen?
So., 26.04.2026, 14:30 Uhr
Hinspiel: 3:0. Große Enttäuschung herrschte vor Wochenfrist beim TB/ASV Regenstauf (3., 57). Der Ausrutscher in Breitenbrunn könnte vielleicht der entscheidende gewesen sein im Titelrennen. Wobei sich die „Blitzer“ diese Niederlage auch selbst zuzuschreiben hatten. Coach Thorsten Seufert analysierte: „Wir haben nach 20 Minuten aufgehört, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben und haben somit verdient verloren.“ Im Saisonendspurt muss Regenstauf nun auf Patzer von Kareth und Wenzenbach hoffen – und selbst liefern. Gegen den abstiegsbedrohten FC Thalmassing (13., 25) sind die Gastgeber klarer Favorit. Trotzdem wartet eine unangenehme Aufgabe. Schließlich brauchen die „Roosters“ selbst jeden Punkt. Zudem reisen sie mit einer gewissen Portion Wut im Bauch an, nachdem man sich gegen Kareth (0:1) für eine starke Leistung nicht belohnen konnte.
So., 26.04.2026, 15:00 Uhr
Hinspiel: 1:0. Nach einer komplizierten Herbstrunde scheint die SpVgg Hainsacker (9., 32) gerade rechtzeitig die Kurve bekommen zu haben. Seit fünf Spielen ist die Schneider-Crew ungeschlagen, wobei es in diesem Zeitpunkt drei Unentschieden gab. Sehr gut getan hat der jüngste Pflichtsieg in Töging. Tabellarisch ist die SpVgg jetzt erstmal aus dem Gröbsten raus. Das kommende Heimspiel ist ein ultrawichtiges. Mit dem zuletzt ebenfalls siegreichen BSC Regensburg (11., 30) gastiert ein direkter Konkurrent, der mit einem Sieg vorbeiziehen könnte. Hüben wie drüben steht also einiges auf dem Spiel.
So., 26.04.2026, 15:00 Uhr
Hinspiel: 1:1. Trübsal blasen ist keine Option im Lager des SV Wenzenbach (2., 60). Nach der überraschenden, aber nicht unverdienten Heimniederlage gegen Schwarzenfeld ist der erste Platz futsch. Doch es geht gleich weiter. Die Brandl-Mannen wollen die letzten vier Saisonspiele unbedingt „ziehen“, um einerseits Regenstauf nicht an sich rankommen zu lassen und andererseits bei einen Ausrutscher von Kareth zur Stelle zu sein. „Wir müssen jetzt weitermachen und uns wieder rankämpfen“, sagte Vorstand Matthias Beier nach der Schwarzenfeld-Pleite. Am Sonntag werden Freitag, Pegoretti & Co. so richtig gefordert sein. Geht es doch an die Hatzengrün zum formstarken Tabellenvierten TV Parsberg (50). Drei Siege in Folge haben der Heimelf Selbstvertrauen gegeben. An Ostern besiegte der TVP ja schon Kareth. Muss jetzt ein weiterer Titelanwärter dran glauben? Oder besteht Wenzenbach diese Nagelprobe?
So., 26.04.2026, 15:00 Uhr
Hinspiel: 2:1. Die Rechnung ist simpel: Punktet Prüfening und verliert der SV Töging (16., 11) zeitgleich in Bach, dann ist der Abstieg der Altmühltäler auch rechnerisch besiegelt. So oder so kann nur noch ein Fußballwunder die Töginger retten. Trotz einer insgesamt verkorksten Saison – den letzten Sieg gab es am 4. Spieltag – möchte sich das Team von Christoph Karch anständig aus der Liga verabschieden. Demzufolge sollte sich der VfB Bach (8., 33) auf keine Aufgabe einstellen, die ganz locker im Vorbeigehen zu lösen. Nichtsdestotrotz wollen die Donau-Kicker ihr Heimspiel auf jeden Fall gewinnen. Klappt das, würde das höchstwahrscheinlich den fixen Klassenerhalt bedeuten.
So., 26.04.2026, 15:00 Uhr
Hinspiel: 0:0. Mit einem 1:0-Sieg konnte der SV Schwarzhofen (5., 49) letzten Sonntag die Heimreise aus dem idyllischen Ramspau antreten. „Nach längerer Zeit mal wieder ein Zu-Null-Spiel“, freut sich Trainer Adi Götz rückblickend über die gelungene Defensivleistung. Der Fokus liegt aber schon wieder auf dem kommende Match zuhause gegen den FSV Prüfening (15., 19). Ungern erinnert man sich auf Seiten der Schwarzhofener ans Hinspiel zurück, welches in einer Nullnummer mündete. „Prüfenings Torhüter Dannhauser hatte hier einen richtigen Sahnetag und hat uns schier zur Verzweiflung gebracht“, ruft sich Götz ins Gedächtnis. Er fordert: „Wir müssen beim vorletzten Heimspiel der Saison eine effektivere und bessere Chancenverwertung an den Tag legen.“ Der Druck liegt klar auf Seiten der Regensburger. Sie laufen ja Gefahr, direkt abzusteigen. Aktuell wäre das nicht der Fall, weil der Tabellen-15. der Bezirksliga Nord SG Chambtal einen Punkt weniger auf dem Konto hat. Aber das kann sich schnell ändern. Und so wird die Bächer-Truppe nichts unversucht lassen, mit Zählbarem im Gepäck vom Kaplanacker heimzufahren.