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Topspiel in Frintrop: VfB Bottrop will zurück in die Spur finden

Landesliga, Gruppe 2: Am Freitagabend steht mit der Begegnung zwischen Aufstiegsaspirant DJK Adler Union Frintrop und dem ambitionierten Aufsteiger VfB Bottrop ein hochgradig spannendes Spiel auf dem Programm.

von Tom Kunze · 03.04.2025, 12:00 Uhr · 0 Leser
Aufstiegsaspirant DJK Alder Union Frintrop um Coach Marcel Cornelissen (r. im Bild) steht mit der Partie gegen den VfB Bottrop ein schweres Spiel bevor.
Aufstiegsaspirant DJK Alder Union Frintrop um Coach Marcel Cornelissen (r. im Bild) steht mit der Partie gegen den VfB Bottrop ein schweres Spiel bevor. – Foto: Arno Wirths

Der DJK Adler Union Frintrop empfängt im Freitagabend-Spiel des 26. Spieltags der Landesliga, Gruppe 2 Top-Aufsteiger VfB Bottrop. Während die Hausherren als Tabellenzweiter favorisiert in die Begegnung gehen, steht fest, dass mit dem VfB ein starker Gegner zum Oberliga-Absteiger anreist. Vor dem Topspiel am Freitagabend blicken sowohl Frintrop-Coach Marcel Cornelissen als auch VfB-Trainer Dusan Trebaljevac im Gespräch mit FuPa auf das direkte Aufeinandertreffen.

Nachdem Oberliga-Absteiger Frintrop alle sieben Liga-Auftritte diesen Jahres unbesiegt und mit einer Ausbeute von starken 15 Zählern meistern konnte, belegt die Cornelissen-Elf hinter Spitzenreiter SV Blau-Weiß Dingden den zweiten Tabellenplatz und mischt im Aufstiegsrennen mit. Der ambitionierte Aufsteiger aus Bottrop hingegen musste, nach den zuletzt sieglosen Partien gegen den SV Scherpenberg und die Sportfreunde 97/30 Lowick, zwei bittere Rückschläge im Aufstiegsrennen hinnehmen und ist aus den Top-fünf des Tableaus gerutscht. Vor der Begegnung am Freitagabend blicken die beiden Coaches auf den jeweiligen Kontrahenten und zeigen sich zuversichtlich.

Cornelissen: „Eines der schwersten Spiele der Saison“

Die Hausherren aus Frintrop konnten im Duell mit Aufsteiger GSV Moers in der Vorwoche zwar einen 6:3-Sieg eintüten, dennoch kritisiert Chefcoach Cornelissen das Auftreten seiner Mannschaft und bezieht sich dabei auf die starke Leistung seines Teams im Topspiel gegen den ESC Rellinghausen eine Woche zuvor. Während gegen Rellinghausen noch ein „gutes Niveau, ein sauberes und ordentliches Passspiel“ vorhanden gewesen sei, hätte der Auftritt gegen den Aufsteiger am vergangenen Spieltag „nicht auf Landesliga-Niveau“ stattgefunden. Dabei konnten die Adler, im Gegensatz zum torlosen Remis gegen Rellinghausen, die Partie schlussendlich aufgrund der guten Chancenverwertung für sich entscheiden.

Mit Blick auf die Begegnung gegen die stark besetzte Mannschaft aus Bottrop am Wochenende sei allerdings eine klare Leistungssteigerung nötig, schließlich habe der Aufsteiger „eine der absoluten Top-Truppen“ zusammen und stelle „einer der schwersten Spiele der Saison“ dar: „Wir brauchen eine Top-Leistung und die Kombination der Kompaktheit aus Rellinghausen und der Effektivität aus Moers, um zu gewinnen,“ hebt Cornellissen hervor. Das Aufeinandertreffen ist in jedem Fall kein unbedeutendes, mit einem Sieg könnte sich der Oberliga-Absteiger vom Konkurrenten aus Bottrop absetzen und dem direkten Wiederaufstieg in die Oberliga einen Schritt näher kommen, was auch Cornelissen weiß: „Wir wissen, dass, wenn wir die Partie ziehen, der VfB weg wäre und wir vielleicht sogar einen Dreikampf im Aufstiegsrennen draus machen können.“

Trebaljevac: „Wollen Saison nicht kaputt machen und weiterhin maximalen Erfolg“

Auf Seiten der Gäste aus Bottrop stehen zuletzt zwei sieglose Auftritte in Spielen, in denen die Schwarz-Weißen als Favorit galten, zu Buche. Insbesondere die Niederlage gegen Abstiegskandidat Lowick ärgert Chefcoach Trebaljevac, seine Mannschaft „habe im Kollektiv versagt.“ Gegen Dingden-Verfolger Frintrop muss daher eine deutlich bessere Leistung her, um gegen den „seit Wochen konstanten“ Kontrahenten nicht erneut leer auszugehen. Der 38-jährige Übungsleiter bleibt allerdings zuversichtlich und bekräftigt, dass auch die dünne Personaldecke, die für die Begegnung am Freitagabend zur Verfügung stehe, „dem Ganzen keinen Abbruch tun“ werde, um dennoch drei Zähler aus Frintrop mitzunehmen.

Denn das sei das klare Ziel, auch wenn die Situation nach den beiden unbefriedigenden Ergebnissen zuletzt nicht optimal und der VfB aus den Top-fünf des Ligatableaus abgerutscht ist: „Auch wenn punktetechnisch der Zug nach ganz oben abgefahren ist, wollen wir die bis jetzt gut gelaufene Saison nicht kaputt machen und weiterhin den maximalen Erfolg,“ gibt Trebaljevac die Marschroute für den restlichen Saisonverlauf vor. Der Cheftrainer, der den Verein im Sommer bekanntermaßen aus privaten und beruflichen Gründen verlassen wird, bestätigte zudem, dass der Kader der Schwarz-Weißen, „im Kern zusammen bleiben“ werde, was auch die jüngst veröffentlichte Vertragsverlängerung von Top-Stürmer Rene Biskup zeigt. Mit Kapitän Emre Köksal steht lediglich ein Abgang eines unangefochtenes Stammspielers zum jetzigen Zeitpunkt fest. Der Transfer von Top-Talent Lasse Philipp Dittner spreche zudem für die zukünftige Kaderstrategie des Vereins, schließlich habe dieser vor, „zukünftig mit jüngeren talentierten Spielern zu planen.“

Bottrop mit schwerem Programm

Während der DJK Adler Union Frintrop das 2:0-Hinspielergebnis im Duell am Freitagabend wiederholen möchte und auch in den folgenden Partien gegen den DJK Arminia Klosterhardt und den 1. FC Lintfort als Favorit gilt, stehen dem VfB Bottrop wesentlich schwerere Aufgaben bevor: Nachdem am 27. Spieltag Oberliga-Absteiger Sportfreunde Hamborn 07 im Jahnstadion gastiert, muss der VfB am Gründonnerstag zu Spitzenreiter Blau-Weiß Dingden.