
Nach den zuletzt starken Auftritten gegen Aufsteiger VfL Jüchen-Garzweiler und Regionalligist Wuppertaler SV im Niederrheinpokal steht die SpVg Schonnebeck vor der nächsten hochkarätigen Aufgabe: Mit den Sportfreunden Baumberg wartet am zehnten Spieltag der Oberliga Niederrhein der Meister von 2024, der punktgleich mit den Schwalben auf dem zweiten Tabellenrang steht. SpVg-Chefcoach Dirk Tönnies blickt gegenüber FuPa Niederrhein auf den anstehenden Kontrahenten und hofft auf den ersten Auswärtsdreier seit über einem Monat.
Mit 0:1 musste sich die SpVg Schonnebeck am Dienstagabend im Rahmen des Achtelfinals im Niederrheinpokal gegen den Wuppertaler SV geschlagen geben. Ein äußerst starkes Resultat für die Grün-Weißen, schließlich gingen die Schwalben als klarer Außenseiter in die Partie beim gestandenen Regionalisten. Doch die Tönnies-Elf überzeugte allen voran durch vollen Einsatzwillen und körperliche Robustheit, was Übungsleiter Tönnies nun auch im Topspiel bei den Sportfreunden Baumberg von seiner Mannschaft sehen will.
Sowohl die SpVg aus Schonnebeck als auch der Kontrahent aus Baumberg stehen nach bislang neun absolvierten Spieltagen bei 15 eroberten Zählern, der Rückstand zu Ligaprimus Ratingen 04/19 beträgt bereits vier Punkte. Demnach kann es sowohl für die Hausherren als auch die Essener Gäste nur um drei Punkte gehen, was auch SpVg-Coach Tönnies nicht anders sieht: „Wir wollen Baumberg hinter uns lassen und die drei Punkte eintüten“, betont der 51-jährige Cheftrainer, der mit seiner Mannschaft nach langer Zeit wieder auswärts siegen will.
Denn der letzte Auswärtserfolg der Schwalben liegt bereits einige Zeit zurück, zuletzt gewann die Tönnies-Elf am dritten Spieltag beim Auswärtsspiel in Hilden. Dass dieses Vorhaben aufgrund der Qualitäten des Baumberger Kaders allerdings nicht gerade leicht umzusetzen sein wird, davor warnt auch Tönnies: „Wir fahren mit sehr großem Respekt nach Baumberg. Sie haben in den letzten Jahren immer eine Top-Mannschaft gehabt und haben auch in dieser Saison eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“, weiß der Übungsleiter und bilanziert: „Baumberg ist ein großes Brett, was wir zu bohren haben.“
Aufgrund der zuletzt hohen Belastung in der Pokalwoche wird es aller Wahrscheinlichkeit nach die ein oder andere Umstellung in Sachen Startformation geben, zumindest deutet Tönnies einige Belastungspausen an: „Wir werden am Sonntag ein bisschen durchrotieren und dem ein oder anderen eine Pause gönnen“ erklärt der Coach mit Blick auf die kräftezehrende Pokalbegegnung gegen den WSV, in der die SpVg lediglich in der Schlussphase auf zwei Positionen rotierte. Welche Anfangself die Schwalben dann schlussendlich tatsächlich ins Rennen schicken, lässt Tönnies dahingegen allerdings noch offen.
