Das Top-Trio der Bezirksliga Süd gab sich keine Blöße am drittletzten Spieltag. Sowohl Tabellenführer TSV Kareth-Lappersdorf (6:1 in Töging) als auch seine Verfolger SV Wenzenbach (4:0 gegen Schwarzhofen) und TB/ASV Regenstauf (3:0 in Viehhausen) lösten ihre Aufgaben – und das auf souveräne Art und Weise. Damit bleibt Kareth zwei Punkte vor Wenzenbach und derer fünf vor Regenstauf.
Aufatmen ist im Prüfeninger Lager angesagt: Der FSV hat jetzt beste Karten, sich als Vorletzter in die Relegation zu retten. Die Bächer-Elf kämpfte daheim den FC Pielenhofen-Adlersberg mit 3:2 nieder und hat nun vier Punkte mehr auf dem Konto als der Bezirksliga-Nord-15. SG Chambtal. Leise Servus sagt der SV Töging. Die Altmühltäler müssen nach einem Jahr den Gang zurück in die Kreisliga antreten. Der Abstieg steht jetzt auch rechnerisch fest.
Unfassbar wichtige Punkte für den Ligaerhalt sackte die SpVgg Ramspau ein. Die Romminger-Elf zwang den BSC mit 2:1 in die Knie, überholt die nun punktgleichen Regensburger in der Tabelle und beendet den Spieltag als Elfter. Seine Restchance auf den direkten Klassenerhalt wahrt sich der FC Thalmassing dank eines souveränen 3:0-Heimerfolgs gegen den 1. FC Schwarzenfeld, der dadurch selbst wieder in die Abstiegskampf rutscht. Den Klassenerhalt sicher haben nach diesem Wochenende die Teams aus Hainsacker, Breitenbrunn und Bach (alle 36 Punkte). Die Stimmen...
Christoph Bächer (Trainer FSV Prüfening): „In Sachen Chancenverhältnis war Pielenhofen besser. Allerdings haben wie heute viele Themen wie Emotion, Stimmung sowie Effektivität besser umgesetzt und haben auch nach dem Pielenhofner Ausgleich nicht aufgehört, an einen Sieg zu glauben. Insbesondere die Tatsache, dass wir mit drei A-Jugend-Spieler in der Startelf aufliefen, macht den Sieg noch wertvoller. Diesen Schwung wollen wir in die kommenden Wochen mitnehmen!“
Sven Leppien (Spielertrainer VfB Bach): „Ein absolut gebrauchter Tag. Die Niederlage ist völlig unnötig. Durch individuelle Fehler haben wir uns selbst immer wieder bestraft. Eine katastrophale Schiedsrichterleistung trug ihren Teil dazu bei. Zu allem Überfluss hat sich Robin Sattler schwerer an der Schulter verletzt.“
Niko Wohlmann (Trainer FC Thalmassing): „In Summe ein über 90 Minuten ein mehr als verdienter Sieg. Mit dem 3:0 war Schwarzenfeld gut bedient. Nach zehn Minuten hätten wir mindestens mit zwei Toren führen müssen, verzeichneten bereits zwei Lattentreffer. Dass unser Keeper einen Elfmeter hielt, war auch nochmal wirklich entscheidend. Diesmal hing das Ganze auf unserer Seite. Wir haben es über 90 Minuten sehr gut umgesetzt, sehr schöne Tore erzielt und hätten durchaus noch zwei, drei Tore mehr erzielen können. Durch den Sieg halten wir uns das Türchen ein bisschen offen für die letzten zwei Spiele. Auch wenn es extrem schwer wird. Wir sind guter Dinge, sind jetzt sehr gut eingestellt und geben alles, dass wir direkt drin bleiben.“
Nizar Klica (Trainer BSC Regensburg): „Ein schlechtes Bezirksligaspiel. Gefühlt war der Ball zu 80 Prozent nur in der Luft. Mit einem Elfmeter gingen wir früh mit 1:0 in Führung. Unmittelbar nach der Halbzeit rannten wir allein auf den Torwart zu und machten das Tor nicht. Stattdessen bekam Ramspau einen Elfmeter – 1:1. Durch eine Ecke kam der Gegner nochmal vors Tor. Der Ball ging direkt rein. Mehr Chancen hatten sie nicht, wir aber auch nicht.“
Armando Zani (Trainer FC Viehhausen): „Die Niederlage ist verdient. Da will ich nichts schönreden. Wir haben jetzt noch zwei Spiele, auswärts in Schwarzenfeld und zu Hause gegen Parsberg. Hier kann sich die Mannschaft selbst belohnen und sich mit dem ein oder anderen Punkt in die Sommerpause verabschieden.“
Bastian Lerch (Trainer TSV Kareth-Lappersdorf): „Von der ersten bis zur letzten Minute ein verdienter, dominanter Sieg. Glückwunsch an die Truppe. Nun bereiten wir uns auch gleich wieder aufs Spiel am kommenden Freitag vor.“
Matthias Beier (Vorsitzender SV Wenzenbach): „Ein verdienter Sieg für uns mit einem klaren Chancenplus. Trotz der Karten war es eine sehr faire Partie ohne gröbere Fouls. Nach einem Freistoß gingen wir in Führung. Mit dem einzigen etwas härteren Foul bekam unser Spieler zehn Minuten. Durch einen Befreiungsschlag, den der Torwart unterschätzte, haben wir das 2:0 gemacht. Kurz darauf wurde uns das dritte, eigentlich reguläre Tor nicht gegeben. Daraufhin erkundigte sich unser Trainer beim Linienrichter, was los war, und sah in einer Aktion die gelbe und gelbrote Karte. Mit einer souveränen Führung sind wir in die Halbzeit gegangen, haben das Ergebnis gut verwaltet und noch das 4:0 nachgelegt. Ein wichtiger Sieg für uns, um an Kareth weiter dranzubleiben und gleichzeitig den Abstand auf Regenstauf zu wahren.“
Adi Götz (Trainer SV Schwarzhofen): „Es war kein besonders gutes Spiel. Die Voraussetzungen hätten eigentlich etwas mehr versprochen. Entscheidend waren die individuellen Fehler, die wir gemacht haben. Wir waren nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, aber durch diese Fehler kannst du nicht wieder ins Spiel zurückkommen. Unterm Strich hat die clevere und abgezocktere Mannschaft gewonnen. Ein verdienter Sieg für Wenzenbach.“