
An einigen Orten brennen an diesem Wochenende noch die Fußballplätze. Es geht noch um wichtige Punkte und Tore, um Freuden- oder Trauertränen. Anderen Vereine wiederum können locker austrudeln lassen - und bereits die kommende Spielzeit planen. Der ATSV Erlangen gehört dazu. Die Mittelfranken, eine wenn nicht sogar die Überraschung der Saison in der Bayernliga Nord, werden die Saison als Vierter abschließen. Und die Skeraj-Truppe hat noch lange nicht genug, weshalb Kaderanpassungen bereits jetzt feststehen.
So kehrt Burak Ayvaz zurück an die Paul-Gossen-Straße. In der endenden Runde lief der 25-Jährige für die DJK Gebenbach auf, absolvierte für die Oberpfälzer 33 Spiele und erzielte dabei zwei Tore. Ausgebildet wurde der Mittelfeldspieler bei der SpVgg Greuther Fürth, ehe er über Eltersdorf beim ATSV landete und dort schnell Stammkraft wurde. "Wir haben ihn schmerzlich vermisst", gibt Erlangen-Manager Jörg Markert zu. Der "Top-Transfer" sei ein "absoluter Führungsspieler, der uns die nötige Stabilität im Mittelfeld geben wird kommende Saison."
Es ist zwar nicht der Thomas Müller, aber immerhin auch eine Verstärkung: Von Landesligist Stadeln wechselt ein junger, aber bereits erfahrener Akteur mit prominenten Namen zum Bayernligisten. "Spielerisch ein hervorragenden Typ", schwärmt Markert. "Zudem passt er menschlich 1a in unsere Truppe." Das Trio an Neulingen komplett macht Julian Vierengel, der vom Beiersdorfer SV (U19) kommt.
Und auch Abgänge gibt es zu verzeichnen. Moritz Gündling, der 30 Einsätze verbuchen konnte seit Sommer 2024, schließt sich dem TSV Kornburg an. Zudem wechselt Timo Armbruster nach Forchheim. "Beiden wünschen mir viel Erfolg in der Zukunft und sind Ihnen sehr dankbar für die Zeit beim ATSV", so Jörg Markert, der Sportliche Leiter des ATSV Erlangen, abschließend.