
Im Nachtragsspiel der 20. Runde verliert Töss gegen Thayngen mit 0:3.
Zweiter Saisonsieg fürs Schlusslicht
Direktduell der Letztplatzierten. Der FC Töss empfing den FC Thayngen zum Tanz um die Rote Laterne. Das Hinspiel konnten die Schaffhauser mit 3:2 für sich entscheiden, dem bisher einzigen Saisonsieg. Das Rückspiel startete mit einem Déjà-vu. Qendrim Ferizi, der bereits im Oktober die Führung erzielte, zeichnete sich erneut für das 0:1 verantwortlich.
Für die Tössemer gab es allerdings keine Wiederholung aus vergangenen Zeiten. Dem Heimteam wollte der Ausgleich nicht gelingen. Stattdessen legten die Gäste in Form von David Petrovic mit dem 0:2 nach und sahen sich auf Kurs für Saisonsieg Nummer Zwei. Als der Winter-Neuzugang kurze Zeit später seinen Doppelpack schnürte, war der Drops gelutscht.
Mit dem 0:3-Auswärts-Erfolg überholt Thayngen die Gastgeber und lässt die Rote Laterne in Töss zurück. Damit dürfte auch der Abstieg der Winterthurer praktisch besiegelt sein.
Spiel gedreht und Vorsprung ausgebaut
Kellerduell und Sechs-Punkte-Spiel im Bilg: Der FC Embrach (12.) empfing den FC Glattbrugg (11.). Beide Teams in akuter Abstiegsgefahr und jeweils erst mit einem Sieg in der Rückrunde. Das Heimteam war gewillt, seine Bilanz aufzubessern und den Gast tabellarisch zu überholen. Der Start gelang und in der 25. Minute gingen die Gastgeber durch einen Treffer von Sandro Huber in Führung. Mit dem knappen 1:0 ging es dann auch in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Embrach unmittelbar nach Wiederanpfiff auf 2:0. Sandro Huber durfte sich als zweifacher Torschütze feiern lassen. Von den Gästen war nun eine Reaktion gefordert - und die kam. Mit einem Doppelschlag innerhalb von sechs Minuten egalisierte der FCG die Partie. Zuerst traf Rilind Ibrahimi (52.) zum Anschluss und dann war Kapitän Marko Baratovic (56.) für den Ausgleich verantwortlich. Somit wieder alles auf Anfang gestellt.
In der 73. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung. Andrej Sevrtovic sorgte für die Wende. Was für ein Rückschlag fürs Heimteam, das darauf bis zum Spielende keine Antwort mehr fand. Glattbrugg feiert den wichtigen Auswärts-Erfolg und baut seinen Vorsprung gegenüber Embrach auf fünf Punkte aus.
Seen mit grossem Comeback
Die Ausgangslage vor der Partie präsentierte sich wie folgt: Mit einem Auswärtssieg könnte der FC Phönix Seen sich nicht nur wichtige Punkte am Strich sichern, sondern auf einmal auch den heutigen Gastgeber FC Gossau ZH in ungemütliche Gefilde bugsieren. Der FCG vor der Partie noch mit acht Zählern Vorsprung auf den Strich und fünf Punkten auf Seen.
Gossau wollte keine Zweifel aufkommen lassen und sich am Ende auf irgendwelche Rechenspiele einlassen. Das Heimteam drückte von Beginn weg auf die Führung. Der Einsatz wurde in der 6. Minute durch den frühen Treffer von Diego Zoller belohnt. In der 23. Minute legte Torschütze Zoller für Jari Fankhauser auf, der zum 2:0 einschoss. Die Gäste kamen in der Folge ebenfalls zu Chancen, konnten aber den Anschluss vor der Pause nicht realisieren.
Zur zweiten Halbzeit startete Seen mit offensiven Bemühungen, um schnellstmöglich zu verkürzen. Die Anstrengungen wurde in der 57. Minute mit dem Treffer von Murat Yildiz belohnt. Phönix meldete sich zurück. Doch die Gossauer Antwort liess nicht lange auf sich warten. Liga-Toptorjäger Riley Christen legte vier Minuten später nach und stellte die Zwei-Tore-Führung wieder her. Christens 21. Treffer im 19. Spiel. Was für eine Bilanz.
Die Seemer bewiesen Moral und reagierten postwendend. Marius Begoihn mit dem neuerlichen Anschluss nur zwei Minuten nach Christens Treffer. Der Ausgleich durch Umut Yildiz folgte in der 83. Minute. Es kam sogar noch besser. Kurz vor Ende gelang die komplette Wendung und das 4:3 durch Tobias Von Arx. Kurz darauf wurde die Partie abgepfiffen.
Damit verschafft sich Seen Luft am Strich und schliesst zu Gossau auf. Für den FCG könnte es noch ungemütlicher werden. In den letzten sechs Spielen trifft man noch auf die komplette Top-5 der Liga.

Hueber macht den Unterschied
Der FC Bassersdorf bleibt in der Rückrunde als einziges Team ungeschlagen. Auch der viertplatzierte FC Stäfa konnte dem FCB keine Niederlage zufügen. Das Heimteam siegte 2:0 und sicherte sich wichtige Punkte im Strichkampf.
Kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit gelang Christian Hueber der Führungstreffer. Als die Partie bereits in der Nachspielzeit war, doppelte Hueber mit seinem 11. Saisontor nach. Mit dem Sieg hat Bassersdorf in der Rückrunde bereits zwei Zähler mehr geholt als in der gesamten Hinrunde und es sind noch sechs Spiele ausstehend.
Stäfa ist vorerst im Aufstiegsrennen leicht zurückgebunden worden. Der Rückstand auf Leader Veltheim ist auf sechs Punkte angewachsen. Der Aufsteiger spielt dennoch eine überragende Premieren-Saison in der 2. Liga. Für Bassersdorf geht es am kommenden Wochenende zunächst gegen den Tabellenvorletzten aus Töss, ehe man in den letzten fünf Partien noch gegen die Top-Drei-Teams antreten muss.
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Ausgleich trotz Unterzahl
Spitzenkampf der Superlative auf dem Langacker: Der zweitplatzierte FC Herrliberg empfing Leader SC Veltheim. Die beiden besten Offensiven und Defensiven der Liga trafen aufeinander. Das Hinspiel endete 1:1. Herrliberg zu Hause noch ungeschlagen und Veltheim aktuell noch die beste Auswärtsmannschaft. Was für eine Affiche.
Zunächst neutralisierten sich die beiden Teams weitgehend. In der 26. Minute überschlugen sich allerdings die Ereignisse. Erst erzielte das Heimteam den vermeintlichen Führungstreffer, welcher aber wegen eines Offsides eingezogen wurde. Dann kassierten die Herrliberger, die noch mit dem aberkannten Treffer haderten, im Gegenzug das 0:1 durch Dennis Bagnato. Kurz vor der Pause wurde Veltheims Ramon Cecchini nach Tätlichkeit mit Rot vom Platz gestellt.
Der Tabellenführer musste die zweite Hälfte also in Unterzahl bestreiten. Eine Hypothek, welche das Heimteam zu nutzen wusste und die Partie mit einem Doppelschlag drehte. In der 62. Minute traf Andrin Lustgarten zum Ausgleich und vier Minuten später stellte Noel Lauener auf 2:1. Herrliberg hatte in der Folge Chancen aufs dritte Tor, aber die Gäste blieben ihrerseits trotz Unterzahl weiter gefährlich. Die 88. Minute brachte dann den Ausgleichstreffer mit sich. Nicola Zuffi traf zum achten Mal in dieser Saison und sicherte den wichtigen Auswärtspunkt.
Damit bleibt alles beim Alten: Veltheim weiterhin an der Spitze, dicht gefolgt von Herrliberg. Für den FCH steht am kommenden Wochenende bereits der nächste Spitzenkampf gegen das drittplatzierte Seuzach auf dem Programm. Veltheim empfängt Schlusslicht Tayngen.
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Überholmannöver gelungen
Duell um den 6. Zwischenrang: Der FC Greifensee traf auf den FC Brüttisellen-Dietlikon. Beide Mannschaften bilanzieren in der Rückrunde bisher je drei Siege und drei Niederlagen. Das Hinspiel endete 1:1 unentschieden.
Dem Heimteam gelang ein optimaler Start in die Partie. Nach einer Viertelstunde erzielte Tobias Niklaus die Führung. In der Folge hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten, wobei die Gäste mit einem Pfostentreffer von Joâo Miguel Pereira Almeida den Ausgleich nur knapp verpassten.
Auch im zweiten Abschnitt war Brüttisellen zwingender und gefährlicher im Abschluss. Greifensee hatte ebenfalls seine Möglichkeiten und nutzte eine davon in der 67. Minute zum 2:0. Marco Preghanella zeichnete sich für die Entscheidung verantwortlich, denn die Zwei-Tore-Führung hielt trotz weiterer Gäste-Chancen bis zum Schlusspfiff. Greifensee überholt Brüttisellen in der Tabelle und grüsst neu vom 6. Zwischenrang. Mehr zum Spiel bei «zueriost.ch».
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Aufholjagd in extremis
Autobahn-Derby auf dem Rietsamen: Tabellarisch liegen der FC Wiesendangen (5.) und der FC Seuzach (3.) "nur" zwei Plätze auseinander, aber bereits neun Zähler trennen die beiden Rivalen. Trotzdem hielt das Spiel einiges an Brisanz bereit. Dem Heimteam bot sich die Chance, sich für die Hinrunden-Niederlage zu revanchieren und gleichzeitig den Nachbarn im Aufstiegsrennen zurückzubinden.
Bereits mit dem ersten Angriff ging das Heimteam durch einen Treffer von Joshua Toma in Front. Die Reaktion vom Tabellendritten liess nicht lange auf sich warten und zwei Minuten später egalisierte Patrice Eigenheer die Partie. Seuzach war bemüht, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden, war aber insgesamt zu wenig zwingend und musste sich bis zur Pause zudem zweimal eiskalt auskontern lassen. In der 25. Minute schnürte Toma den Doppelpack und in der 40. Minute liess Robin Oehninger das 3:1 folgen. Komfortable Pausenführung für das Heimteam.
Nach Wiederanpfiff sollte es für Wiesendangen noch besser kommen: Joshua Toma markierte in der 49. Minute seinen persönlichen Hattrick und das 4:1. Die Messe schien bereits früh gelesen zu sein. Es dauerte bis zur 79. Minute, ehe den Gästen das zweite Tor gelingen sollte. Winterpausen-Neuzugang Lukas Ebel mit seiner Premiere und dem Anschluss. Den Seuzemern lief allerdings die Zeit davon und es lief bereits die Nachspielzeit, als man zu einem Foulpenalty kam, nachdem Ebel im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Gabriel Auer übernahm die Veranwortung und stellte auf 3:4.
Der Wahnsinn hat in Seuzach neu den Namen Adrian Xhemajli. Praktisch mit dem Schlusspfiff glich der Stürmer, der im Winter aus Bülach gekommen war, die Partie aus. Was für ein Spektakel. 4:4 endete ein Spiel, das für Seuzach schon verloren schien. Damit wahrt man sich die Aufstiegs-Chance und erwartet nächsten Samstag im Rolli den FC Herrliberg zum Spitzenkampf.
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