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Tönisberg steigt in Sterkrade ins Aufstiegsrennen ein

Für den VfL Tönisberg wird es am Sonntag in der Aufstiegsrelegation bei der SpVgg Sterkrade 06/07 ernst.

von RP / Werner Fuck · 07.06.2025, 11:00 Uhr · 0 Leser
Der VfL will seine Chance nutzen.
Der VfL will seine Chance nutzen. – Foto: Michael Zöllner

Am Sonntag steigt der Vizemeister der Bezirksliga, Gruppe 4, in die Aufstiegsrunde zur Landesliga ein. Gegner ist die SpVgg Sterkrade 06/07. Nur mit einem Sieg wäre vor dem zweiten Spiel gegen Solingen am Mittwoch die Aufstiegschance noch am Leben. Doch gleich mehrere Hiobsbotschaften müssen verdaut werden.

Erwartungsgemäß bei der SpVgg Sterkrade 06/07 bestreitet der VfL Tönisberg am Sonntag sein erstes Relegationsspiel um den Aufstieg in die Landesliga. Erwartungsgemäß deshalb, weil der Traditionsclub aus Oberhausen trotz unerwartet starker Vorstellung am vergangenen Mittwoch bei der 1. SpVgg Solingen-Wald mit 1:3 den Kürzeren zog und als erster Verlierer nun Heimrecht genießt. Allerdings war die Partie für den Favoriten aus dem Bergischen ein hartes Stück Arbeit und der erst kurz zuvor eingewechselte Giovanni Spinella erlöste seine Farben mit einem Doppelpack (68./78.).

Die Sterkrader haben in der Gruppe 5 der Bezirksliga hinter Rhenania Bottrop Platz zwei belegt. Mit 43 Treffern weist Goalgetter Damian Vergara Schlootz eine Torquote auf, die ihresgleichen sucht. Die Chancen auf den Aufstieg sind durch die Auftaktniederlage für das Team von Trainer Lars Mühlbauer allerdings auf ein Minimum gesunken. Angepfiffen wird auf dem Kunstrasenplatz an der Dorstener Straße um 15 Uhr.

VfL plagen Personalsorgen

Die Tönisberger sehen der vorentscheidenden Auseinandersetzung –verlieren ist verboten, wenn es dann am kommenden Mittwoch gegen Solingen-Wald noch um etwas gehen soll – mit großen Personalsorgen entgegen. Wegen seiner Verletzung aus dem vorletzten Spiel in der regulären Saison gegen Goch fällt Torjäger Jan Goretzki weiterhin aus. Darüber hinaus haben sich auch sein Bruder Marcel sowie Tobias Kokol vergangene Woche nach dem Spiel beim TSV Wachtendonk-Wankum noch dazugesellt. Allein diese Drei gehören beim VfL zu den vier Akteuren, die die meisten Begegnungen in der Meisterschaft bestritten haben. Wie genau die Trainer David Machnik und Justian Müller diese Lücken schließen wollen, bleibt ihr Geheimnis. Aber es gibt auch zwei Lichtblicke: Fabian Kempkens ist aus dem Urlaub zurück und Innenverteidiger Luke Heidrich, über die gesamte Saison gesehen ein ganz großer Rückhalt, ist wieder dabei.