
Trotz des letzten Tabellenplatzes in der Bezirksliga Süd und einer ewig langen Durststrecke vor der Winterpause, hat man beim SV Töging die Flinte noch nicht ins Korn geworden. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt weiter. Realistisch ist für die Frühjahrsrunde jedoch nur noch das Erreichen eines Relegationsplatzes. Seit dem Trainingsauftakt vor gut einer Woche arbeiten die Fußballer aus dem Altmühltal auf dieses Ziel hin.
Von draußen gibt es nun eine neue Ansprache. Mit dem Vorbereitungsstart übernahm ein neuer Trainer das Ruder. Mit Christoph Karch haben die Verantwortlichen einen in der Region bekannten Namen als „Feuerwehrmann“ verpflichtet. Der 42-Jährige folgt auf den bisherigen Übungsleiter Alexander Sommer, von dem sich der SVT im Januar einvernehmlich trennte.
Sommer gab seit dem Sommer 2021 die Kommandos in Töging. Gleich in der ersten gemeinsamen Saison feierte man die Rückkehr in die Kreisliga. Letztes Jahr folgte dann die Meisterschaft in der Kreisliga 2 und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga. Ein Riesenerfolg für den Dorfverein! Tögings Spielleiter Robert Werner hebt im Gespräch mit FuPa hervor, dass dem Verein die Trennung nach viereinhalb Jahren sehr schwer gefallen sei. „Wir sind Alex sehr dankbar, sind mit ihm zweimal aufgestiegen. Er hat eine sehr gute Arbeit geleistet und ist bei uns nach wie vor willkommen“, so Werner, der von einer „einvernehmlichen Trennung“ spricht. Nach einem längeren und offenen Gespräch kamen beide Seiten zum Schluss, dass der Mannschaft ein neuer Impuls guttun würde.
Das betont auch Alexander Sommer selbst. Im „Donaukurier“ lässt sich der 44-jährige Paintener so zitieren: „Ich war selbst nicht zufrieden und habe mir viele Gedanken gemacht. Schon während der Vorrunde haben wir uns offen ausgetauscht und überlegt, was das Beste für Mannschaft und Verein ist.“ Sommer geht keineswegs im Groll: „Ich bin unfassbar dankbar für die tolle Zeit in Töging. Die erfolgreichen und freudigen Momente überwiegen allemal.“