
Ereignisreiche Wochen liegen hinter Tobias Weiland, dem Torwart der SG Niederkell-Waldweiler. Der 25-Jährige hatte maßgeblichen Anteil an der fünf Siege währenden Erfolgsserie des Teams von Spielertrainer Robin Witzel. Zuletzt riss aber die Erfolgssträhne: Bei Aufsteiger SG Kanzem setzte es für die Hochwälder eine 1:2-Niederlage.
Weiland, der im oberbayrischen Ebersberg geboren wurde und nach dem Umzug mit den Eltern in Kell aufwuchs, gilt als einer der reaktionsstärksten Torhüter der Liga. „Auf der Linie bin ich schon gut, habe mit meinen Reflexen schon so manches sicher geglaubte Tor verhindert. Doch meine größte Stärke ist, stets anspielbar zu sein und so auch am Fuß meine Qualitäten zu haben“, sagt er. Seine Pässe sind präzise und ermöglichen ein unkompliziertes und zügiges Aufbauspiel. Diese Fähigkeit verdankt er seiner Zeit als Stürmer. Der beidfüßig starke Keeper lief bis zur A-Jugend noch vorne auf. Im Vorjahr bestritt Weiland sogar noch mal zwei Spiele im Angriff der Vereinigten aus Waldweiler, Mandern und Kell, als Not am Mann war.