2026-04-23T13:43:33.969Z

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Titelanwärter VfB Forstinning empfängt strauchelnden SV Saaldorf

Bezirksliga Ost

von Fussball Vorort FuPa+Oberbayern · Heute, 16:58 Uhr · 0 Leser
FB BZL Forstinning (rot)  Anes Sefidanoski
FB BZL Forstinning (rot) Anes Sefidanoski – Foto: Sro
Der VfB Forstinning steht über 400 Minuten ohne Gegentor. Heute Abend will der abstiegsbedrohte SV Saaldorf den Abwehrriegel des Spitzenreiters knacken.

Einen großen Schritt in Richtung Landesliga machte der VfB Forstinning am vergangenen Wochenende. Durch den eigenen 5:0-Sieg beim SV Siegsdorf und der Niederlage des FC Aschheim gegen Holzkirchen vergrößerte sich der Abstand auf den Verfolger auf vier Punkte, die Tür zum Aufstieg hat sich ein Stück geöffnet. Für die komplette Durchgangsbreite muss der VfB aber weiterhin konzentriert seine Hausaufgaben machen, vor dem großen Duell mit dem FC Aschheim am 8. Mai.

Und diese Aufgabe stellt heute Abend, um 19.30 Uhr, im Forstinninger Sportpark der SV Saaldorf. Mit der Mannschaft von Trainer Josef Rehrl wartet ein weiterer Verein aus dem Tabellenkeller auf den VfB Forstinning. Die Saaldorfer gehören zum Inventar der Bezirksliga Ost und waren in den vergangenen sechs Jahren nie schlechter als Rang acht in der Endtabelle klassiert. Aber in diesem Spieljahr kämpft der Vertreter aus dem Berchtesgadener Land um den Klassenerhalt.

Effizienz nach Forstinninger Vorbild

„Es ist einfach der Wurm drin, wir sind einfach nicht in Form“, beklagt Abteilungsleiter Michael Hauser die unbefriedigenden Ergebnisse nach der Winterpause mit gerade einmal einem Sieg, einem Remis und sechs Niederlagen. „Aber wir sind erfahren genug, dass wir die Klasse halten.“ Ob dem SV Saaldorf das „dringend benötigte Erfolgserlebnis“ ausgerechnet beim Tabellenführer beschieden ist, wird sich zeigen. „Wir haben in Forstinning eigentlich immer gut ausgesehen. Wir werden dort nicht viele Chancen bekommen, diese müssen wir dann nutzen“, hofft Hauser auf die Zeichen der Vergangenheit und die notwendige Effizienz.

Diese zeigte der VfB Forstinning in den vergangenen Wochen und entschied die Partien meist schon frühzeitig für sich. Und auch wenn der Seitenblick stets auch zum FC Aschheim, der seinerseits mit einer schweren Auswärtsaufgabe in Ampfing konfrontiert ist, wandert, so möchte VfB-Coach Gery Lösch doch erst einmal „unseren eigenen Job erledigen“. Die abendliche Arbeitsschicht gegen den SV Saaldorf kann der VfB mit einer nun wieder etwas besser besetzten Ersatzbank bestreiten, auch Din Sabotic und Mike Opara melden sich nach ihrem Urlaub zurück.

„Wir sind also gut im Flow“, hofft Lösch auf eine Fortsetzung der Siegesserie und eine weitere Vernagelung des eigenen Tores. Seit über 400 Spielminuten kassierte der Landesligaaspirant keinen Gegentreffer mehr und schafft damit die Grundlage für die eigenen Erfolge.