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TiMoNo setzt sich im Spitzenspiel knapp durch

SV TiMoNo gewinnt das Topduell bei der SG TSG Gretesch/Osnabrücker SC mit 1:0 und übernimmt die alleinige Tabellenführung in der Frauen-Oberliga Niedersachsen West.

von COE · 06.10.2025, 18:19 Uhr · 0 Leser
– Foto: Robert Gertzen

Im Gipfeltreffen zwischen der SG TSG Gretesch/Osnabrücker SC und dem SV TiMoNo setzte sich der Spitzenreiter knapp, aber verdient durch. Ein später Treffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte entschied die Partie zugunsten der Gäste.

Das Spitzenspiel der Frauen-Oberliga Niedersachsen West zwischen der SG TSG Gretesch/Osnabrücker SC und dem SV TiMoNo hielt, was es versprach: intensiver Kampf, wenige klare Chancen – und am Ende ein knapper, aber verdienter Sieg für den Tabellenführer. Lina Wallbaum erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+2) das Tor des Tages und bescherte TiMoNo damit den siebten Sieg im achten Spiel.

Für TiMoNo-Trainer Jan-Henrik Koppelkamm war die Leistung seiner Mannschaft ein weiterer Beleg für die aktuelle Stärke des Teams: „Das war eine wirklich reife Leistung unserer Mannschaft. Unsere größte Stärke ist die Geschlossenheit, und das wollen wir über den weiteren Saisonverlauf beibehalten“, lobte er nach dem Abpfiff.

Die Gäste dominierten die Partie von Beginn an, ohne sich zunächst zwingende Torchancen herauszuspielen. Gretesch verteidigte kompakt und versuchte, über schnelle Umschaltmomente für Entlastung zu sorgen. Kurz vor der Pause fiel dann das entscheidende Tor – allerdings unter unglücklichen Umständen für die Gastgeberinnen: Ein missglückter Einwurf landete rund 20 Meter vor dem eigenen Tor bei einer TiMoNo-Spielerin, die den Ball platziert ins rechte Eck schoss.

„Das war das erwartet schwere Spiel“, erklärte Gretesch-Trainer Johannes Müller. „TiMoNo war von Anfang an in allen Belangen besser, konnte sich aber zunächst auch keine Torchancen herausspielen. Das Tor fällt kurz vor der Pause maximal unglücklich.“

In der zweiten Halbzeit versuchte Gretesch, die Partie zu drehen. Müller reagierte mit einem Doppelwechsel nach einer Stunde, der kurzfristig Wirkung zeigte: „Wir haben dann etwas mehr Kontrolle ins Spiel bekommen, aber das hielt leider nur 15 Minuten.“ In der Schlussphase hatte Gretesch noch zwei gute Gelegenheiten – einen gefährlichen Freistoß und einen Abschluss von Marlene Loheide, der jedoch über das Tor ging.

„Alles in allem geht die Niederlage aber in Ordnung“, räumte Müller ein. „TiMoNo war klar besser über die 90 Minuten. Sie hatten zwar nur zwei richtige Chancen, aber alles andere haben wir gut verteidigt.“

Mit dem Sieg bleibt TiMoNo ungeschlagen und baut die Tabellenführung auf zwei Punkte aus. Für die SG Gretesch/Osnabrücker SC bedeutet die erste Saisonniederlage einen kleinen Rückschlag im Titelrennen – der Abstand auf die Spitze ist aber weiterhin gering.