2026-04-23T13:43:33.969Z

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TiMoNo dreht Partie in Hollage und bleibt auswärts makellos

Blau-Weiss Hollage überzeugt lange, wird aber für Standardschwächen bestraft – Spitzenreiter setzt sich 3:1 durch

von COE · Heute, 21:14 Uhr · 0 Leser
– Foto: Andreas LITZE Richter

Blau-Weiss Hollage zeigt gegen den souveränen Tabellenführer SV TiMoNo über weite Strecken eine starke Leistung, verliert am Ende aber mit 1:3. Während Hollage vor allem in der ersten Halbzeit überzeugt, nutzt TiMoNo seine Chancen eiskalt.

Blau-Weiss Hollage hat dem ungeschlagenen Tabellenführer SV TiMoNo lange Paroli geboten, musste sich am Ende jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Vor 110 Zuschauern begann die Partie aus Sicht der Gastgeber vielversprechend.

„Wir gehen verdient mit 1:0 in Führung und spielen in der ersten Halbzeit ein sehr souveränes Spiel“, erklärte Co-Trainer Alexander Helm nach der Begegnung. Marie Wulftange hatte Hollage in der 21. Minute in Front gebracht. In der Folge kontrollierten die Gastgeber die Partie weitgehend: „Wir haben deutlich mehr Ballbesitz, kontrollieren die Partie und lassen den Gegner kaum zu zwingenden Aktionen kommen.“

Auch taktisch zeigte sich Hollage gut eingestellt: „Wir standen sehr gut, waren gut auf TiMoNo eingestellt, haben taktisch sehr diszipliniert und klug agiert.“ Umso bitterer verlief die Phase nach der Führung. Innerhalb weniger Minuten drehte TiMoNo die Partie – begünstigt durch Standardsituationen. „Umso ärgerlicher ist es, dass wir – wie so oft – nach Standardsituationen die Gegentore kassieren: erst nach einer Ecke, dann nach einem Freistoß“, so Helm. Anneke Kampen (29.) und Tomke Hasnik (33.) sorgten für die Wende noch vor der Pause.

Trotz des Rückstands zog Helm ein positives Zwischenfazit: „Wir waren mit der ersten Halbzeit insgesamt nicht unzufrieden, weil die Leistung über weite Strecken wirklich sehr gut war. Wir waren die bessere Mannschaft, weil wir mehr vom Spiel hatten.“

Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie allerdings an Tempo und Struktur. „In der zweiten Halbzeit hat das Spiel dann etwas an Qualität verloren und plätscherte über längere Phasen dahin, ohne viele klare Torchancen auf beiden Seiten“, beschrieb Helm den Verlauf. Erst in der Schlussphase sorgte Teresa Sonntag (89.) mit dem 1:3 für die Entscheidung.

Am Ende blieb die Erkenntnis, dass TiMoNo seine Qualität in den entscheidenden Momenten ausspielte. „Unterm Strich muss man anerkennen, dass TiMoNo den Sieg nicht unverdient holt. Sie waren in den entscheidenden Momenten wacher und haben es besser geschafft, die Intensität hochzuhalten und nochmal zuzulegen – das ist uns nicht gelungen“, resümierte Helm. Dennoch zeigte er sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Nichtsdestotrotz sind wir mit der mannschaftlichen Leistung zufrieden. Besonders die erste Halbzeit war aus unserer Sicht wirklich stark.“

Auf Seiten der Gäste überwog dagegen der Stolz über eine außergewöhnliche Saisonleistung. Trainer Jan-Henrik Koppelkamm betonte: „Wir sind sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie alle elf Auswärtsspiele gewonnen hat. Das ist eine beeindruckende Leistung.“

Mit dem Erfolg untermauert TiMoNo seine dominierende Spielzeit, während Hollage trotz guter Ansätze ohne Punkte bleibt.