2026-04-29T13:32:52.058Z

Allgemeines

Thomas Sommer und Bach trennen sich am Saisonende

Die Wege des Süd-Bezirksligisten und seines Coaches werden sich nach zwei Jahren wieder gabeln

von Florian Würthele · 08.01.2025, 10:00 Uhr · 0 Leser
Steht nur noch bis Mai an der Seitenlinie des VfB Bach: Thomas Sommer.
Steht nur noch bis Mai an der Seitenlinie des VfB Bach: Thomas Sommer. – Foto: Felix Schmautz

Beim VfB Bach wird nächste Saison ein neuer Trainer das Sagen haben. Wie der Verein mitteilt, trennen sich die Wege von Chefanweiser Thomas Sommer und des Bezirksligisten am Ende der laufenden Saison. Der 36-Jährige war im Sommer 2023 ans Donauufer gekommen und überwintert mit der Mannschaft auf dem achten Platz der Bezirksliga Süd.

„Wir haben uns zwischen den Feiertagen zusammengesetzt und die bisherige gemeinsame Zeit Revue passieren lassen. Das war alles sehr harmonisch. Letztendlich haben sich Tom und wir im gegenseitigen Einvernehmen darauf verständigt, dass wir nach den zwei Jahren etwas Neues machen wollen“, erklärt Uwe Konnerth aus der Fußball-Abteilungsleitung des VfB. Auf das Engagement des Trainers lässt der Funktionär nichts kommen: „Tom ist sportlich und privat über jeden Zweifel erhaben und leistet gute Arbeit.“

Auch Thomas Sommer spricht von einem harmonischen Gespräch, in dem die baldige Trennung besiegelt wurde. Nichtsdestotrotz sei das Ganze für ihn schon ein Stück weit überraschend gekommen. „Ich hätte gern weitergemacht. Aber ich akzeptiere den Entschluss des VfB Bach und nehme es sachlich hin“, so Sommer, der schon jetzt auf eine intensive, aber schöne Zeit zurückblickt: „Der VfB ist ein gutgeführter Verein, bei dem man in Ruhe arbeiten kann. Ich habe immer volle Rückendeckung erhalten. Wir werden es sauber zu Ende bringen. Demut ist bei mir ein hohes Gut und so bin ich dem VfB dankbar, dort die Chance bekommen zu haben. Ich werde immer gern nach Bach fahren.“ Die laufende Bezirksligasaison lief aus Bacher Sicht bislang durchwachsen, was Sommer vor allem an zwei Punkten festmacht: „Hinten waren wir teilweise zu inkonsequent, vorne brauchten wir drei hundertprozentige Chancen für ein Tor. Aber schlussendlich gehören auch die etwas schwierigeren Zeiten dazu.“ In der Restsaison will der Coach mit dem Team die bestmögliche Platzierung herausholen.

Mit Blick auf die kommende Spielzeit hat der 36-jährige Kelheimer noch keine konkreten Pläne in der Schublade. „Ich stehe immer noch sehr gern am Fußballplatz und bin für alles offen“, betont der ehemalige Landes- und Bayernligaspieler des SSV Jahn und des Freien TuS. „Ich muss aber nicht auf Biegen und Brechen im Sommer gleich eine neue Trainerstation angehen. Es muss eine gewisse Idee des Vereins dahinterstecken und eine gewisse Bodenständigkeit vorherrschen, um dort in Ruhe arbeiten zu können“, schiebt Sommer nach. Derweil ist die Trainersuche beim VfB Bach bereits in den Endzügen, es wird voraussichtlich auf einen Spielertrainer hinauslaufen.