
Teutonia Weiden II bleibt hinter den eigenen Erwartungen zurück. Spielertrainer Engin Cetinkaya blickt dennoch optimistisch auf die Rückrunde.
Teutonia Weiden II belegt in der Kreisliga C1 Aachen nach 16 absolvierten Spielen den neunten Tabellenplatz. 23 Punkte stehen bislang zu Buche. Trotz der Platzierung im Mittelfeld weist die Mannschaft für diese Tabellenregion eine sehr gute Tordifferenz von plus 14 auf.
Spielertrainer Engin Cetinkaya, der in dieser Saison alle Spiele absolvierte und dabei 14 Scorerpunkte sammelte, zieht ein selbstkritisches Zwischenfazit. „Für uns verlief die Vorrunde leider enttäuschend. Wir wollten oben mitspielen“, sagt Cetinkaya.
Die Vorbereitung auf die Rückrunde begann am 9. Januar 2026. „Eine lange Vorbereitung wird es nicht geben, weil wir am 01.02.2026 schon das erste Rückrundenspiel haben“, erklärt der Spielertrainer.
Rückschläge musste die Mannschaft insbesondere durch Verletzungen verkraften. „Schicksalsschläge innerhalb der Mannschaft und die schwere Verletzung von Timo Kloppenburg haben uns etwas nach hinten geschoben, aber wir werden mit Vollgas wieder nach vorne kommen“, betont Cetinkaya.
Sowohl positive als auch negative Erlebnisse sind ihm aus der Hinrunde besonders in Erinnerung geblieben. „Positiv war das Spiel gegen Westwacht II. Wir haben als Team agiert und die Aufgaben umgesetzt, die wir uns vorgenommen haben.“ Trotz personeller Ausfälle habe die Mannschaft überzeugt: „Wir hatten auch Ausfälle wie Alperen und Samuel, die sonst fast jedes Spiel gemacht haben. Da haben wir bewiesen, dass jeder Spieler im Kader den Unterschied machen kann.“
Negativ hebt Cetinkaya das abgebrochene Spiel hervor. „Das Spiel gegen Pannesheide, was abgebrochen wurde. Wir hätten gerne die restlichen fünf Minuten plus Nachspielzeit gespielt. Zum Glück gibt es ja die Rückrunde, da können wir unsere Fehler etwas ausbügeln.“
Als zentrale Problemfelder benennt der Spielertrainer die personelle Situation. „Trainingsbeteiligung und Verletzungen“, fasst er knapp zusammen.
Für die Rückrunde formuliert Cetinkaya klare Ziele. „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz, idealerweise unter die Top fünf. Schwer, aber machbar“, so der Weidener.
Personell gibt es positive Nachrichten. Sebastian Brand steht nach überstandener Verletzung wieder zur Verfügung, Ibrahim Polat wird spielberechtigt sein. Zudem verstärkt Bilal Bourzama den Trainerstab als Co-Trainer. Er hatte sich zuvor ebenfalls schwer verletzt.
Im Meisterschaftsrennen sieht Cetinkaya einen Favoriten. „Wir haben zwar die Jungs etwas geärgert, aber ich denke, am Ende macht das trotzdem Westwacht II – allerdings sollten die das bis zum letzten Spiel schon klar machen.“ Im Tabellenkeller erwartet er Spannung: „Wenn Platz 16 auch absteigen sollte, wird es interessant zwischen Laurensberg, Vaalserquartier und Wahlheim.“
