
Die Geduld der Fußballer vom SV Babelsberg 03 wird in diesen Tagen auf eine harte Probe gestellt. Eigentlich sollte der Fokus voll auf dem wichtigen Punktspiel gegen den Greifswalder FC liegen, doch die Absage dieser Partie zwang die Verantwortlichen zum Umdenken. In einer Phase, in der jeder Rhythmus Gold wert ist, bricht die Spielpraxis weg. Um dem Stillstand entgegenzuwirken, hat der Verein unter Trainer Johannes Lau nun kurzfristig reagiert. Am morgigen Freitag, 13.02.2026, begibt sich das Team auf die Reise nach Sachsen-Anhalt, um die sportliche Spannung unter Wettkampfbedingungen aufrechtzuerhalten.
Ein Duell unter Ligakonkurrenten
Der Gegner für diesen kurzfristig anberaumten Härtetest ist kein Unbekannter. Es geht gegen den 1. FC Magdeburg II. Damit trifft der SV Babelsberg 03 auf einen direkten Ligarivalen aus der Regionalliga Nordost. Dass zwei Mannschaften derselben Spielklasse mitten in der Saison für ein Testspiel zusammenfinden, unterstreicht die Notwendigkeit beider Teams, im Saft zu bleiben. Es ist ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe, bei dem es weniger um Punkte, sondern vielmehr um die taktische Abstimmung und die physische Präsenz geht, die in der Regionalliga Nordost über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Gespielt wird im Schöppensteg
Gespielt wird im Magdeburger Stadion Schöppensteg. Da der Winter im Februar seine Spuren hinterlässt, wird die Begegnung auf Kunstrasen ausgetragen. Für die Spieler bedeutet dies eine Umstellung, da die Belastung auf dem künstlichen Grün eine andere Dynamik fordert als auf Naturrasen. Um 13 Uhr soll der Anpfiff erfolgen. Trainer Johannes Lau wird diese Gelegenheit nutzen, um seine Formation trotz der widrigen Umstände mit den vielen Spielausfällen bei Laune zu halten und die Abläufe zu verfeinern, die gegen den Greifswalder FC zum Erfolg hätten führen sollen.
Fußball hinter verschlossenen Türen
Dieses Testspiel findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dort, wo normalerweise die Rufe der Fans die Atmosphäre prägen, wird morgen nur das Echo der Kommandos vom Spielfeld zu hören sein. Die Stille am Schöppensteg steht symbolisch für die aktuelle Ungewissheit im Spielplan der Regionalliga Nordost, in der die Akteure mehr gegen die Eventualitäten des Kalenders als gegen den Ball kämpfen.