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TBS Pinneberg wechselt den Sportplatz - Asche nicht zeitgemäß

Oberliga Hamburg: TBS Pinneberg trainiert in den kommenden Monaten auf dem Kunstrasen des Tangstedter SV. Vor dem Topspiel bei SC Victoria erklärt Erturul Kayali die Hintergründe.

von red · 16.09.2026, 19:48 Uhr · 0 Leser
Die Sportanlage des Tangstedter SV.
Die Sportanlage des Tangstedter SV. – Foto: Uwe Langeloh

TBS Pinneberg hat für die kommenden Wochen eine neue Trainingslösung gefunden. Weil der Rasenplatz an der Müßentwiete kein Flutlicht hat und der Grandplatz für den Oberliga-Klub keine echte Option ist, weicht der Aufsteiger auf den Kunstrasen des Tangstedter SV aus. Sportlich wartet am Freitagabend direkt ein Topspiel.

Für TBS Pinneberg beginnt eine neue Trainingsphase nicht an der eigenen Anlage, sondern beim Tangstedter SV. Der Oberliga-Aufsteiger nutzt in den kommenden Wochen den dortigen Kunstrasenplatz und bedankte sich öffentlich für die Unterstützung. Gerade in den nassen Monaten ist die Platzfrage für viele Vereine ein Thema - für TBS offenbar ganz besonders.

„Wir haben bei uns an der Sportanlage Müßentwiete leider kein Flutlicht, jedenfalls am Rasenplatz nicht“, erklärt Erturul Kayali. Der Grandplatz verfüge zwar über Flutlicht, sei für die Mannschaft aber keine sinnvolle Alternative. „Da auf dem Grand zu trainieren absolut keine Alternative für uns ist, weichen wir aus nach Tangstedt.“

Damit hat TBS eine Lösung gefunden, die dem eigenen Anspruch in der Oberliga Hamburg näherkommt. Ein Aschen- beziehungsweise Grandplatz passt auf diesem Niveau sportlich kaum noch zu den Anforderungen, zumal der Aufsteiger nach seinem starken Saisonstart weiter professionell arbeiten will.

Dank an den Tangstedter SV

Der Dank an Tangstedt fällt entsprechend deutlich aus. TBS spricht von einer unkomplizierten und guten Kooperation sowie einer Unterstützung, die alles andere als selbstverständlich sei. Der Tangstedter SV spielt mit seinen beiden Herren-Mannschaften in der Kreisklasse Hamburg, hilft dem Oberliga-Klub nun aber mit Trainingszeiten auf Kunstrasen aus.

„Da haben wir eine coole Lösung und auch eine super Zusammenarbeit“, betont Kayali. Die Einheiten sollen dort stattfinden, bis TBS wieder auf dem heimischen Rasen trainieren kann. Für den Klub ist das auch ein Signal: Der starke Start in die Oberliga soll nicht durch schwierige Trainingsbedingungen ausgebremst werden.

Topspiel bei Victoria wartet

Sportlich kommt die Umstellung in einer wichtigen Phase. Nach dem furiosen Saisonbeginn mit 13 Punkten aus den ersten fünf Spielen hat TBS Pinneberg zuletzt zweimal verloren. Auf das 1:5 bei HT 16 folgte ein maximal bitteres 1:2 gegen SC Vorwärts/Wacker Billstedt, bei dem der entscheidende Treffer erst in der Nachspielzeit fiel.

Am Freitagabend wartet nun die nächste Prüfung: TBS tritt um 19.30 Uhr bei SC Victoria an. Es ist das Duell Rang drei gegen Rang vier. Vicky steht mit 14 Punkten vor dem Aufsteiger, TBS folgt mit 13 Zählern direkt dahinter. Nach zwei Rückschlägen geht es für Pinneberg darum, das Ruder wieder herumzureißen - und mit der neuen Trainingslösung im Rücken die starke Frühform neu zu beleben.

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