2026-03-13T07:45:35.464Z

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Tasmania unter Druck, Makkabi wankt, Rathenow hofft

NOFV-Oberliga Nord: Die Übersicht auf den 22. Spieltag.

von red · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Michel Grabowski

Am 22. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord verdichtet sich die Lage in fast jeder Tabellenzone. SV Tasmania Berlin geht trotz der jüngsten Niederlage weiter als Spitzenreiter mit 46 Punkten in den Spieltag, verfolgt von SV Lichtenberg 47 mit 41 Punkten und BSV Eintracht Mahlsdorf mit 36 Punkten. Dahinter drängen TSG Neustrelitz und SG Union 1919 Klosterfelde mit jeweils 35 Punkten. Im unteren Bereich kämpfen FSV Optik Rathenow, Tennis Borussia Berlin, SG Dynamo Schwerin, S.D. Croatia Berlin und FC Viktoria 1889 Berlin um Luft. Auch die Nachholspiele unter der Woche haben das Feld weiter in Bewegung gebracht: Berliner AK gewann gegen Tennis Borussia Berlin mit 2:1 und bei TuS Makkabi Berlin mit 3:2, FSV Optik Rathenow setzte sich mit 2:1 gegen SV Sparta Lichtenberg durch.

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SV Siedenbollentin musste zuletzt beim 1:3 in Lichtenberg einen Rückschlag hinnehmen und steht nun mit 27 Punkten auf Rang neun. SG Union 1919 Klosterfelde dagegen gewann das direkte Duell gegen SV Sparta Lichtenberg mit 2:1 und hält bei 35 Punkten weiter Kontakt zur Spitzengruppe. Das Hinspiel endete 2:2. Leon Walter und Philip Einsiedel hatten Klosterfelde damals schon mit 2:0 nach vorne gebracht, ehe Daniel Eidtner mit einem Doppelpack, darunter ein Foulelfmeter in der 88. Minute, noch ausglich. Diese Erinnerung macht das Rückspiel brisant: Klosterfelde will oben dranbleiben, Siedenbollentin nach der Niederlage in Lichtenberg wieder Halt finden.

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Für FSV Optik Rathenow war diese Woche ein kleiner Befreiungsschlag. Erst verlor die Mannschaft zwar am Wochenende 1:2 bei F.C. Hansa Rostock II, dann aber folgte unter der Woche ein wichtiges 2:1 gegen SV Sparta Lichtenberg. Mit 23 Punkten hat Rathenow damit zumindest etwas Boden unter die Füße bekommen. S.D. Croatia Berlin unterlag zuletzt 1:3 gegen BSV Eintracht Mahlsdorf und bleibt mit 15 Punkten tief im Keller. Das Hinspiel gewann Rathenow klar 3:0. Yohji Irvan Koré und zweimal Luka Zdep sorgten damals für die Tore, dazu sah Bene Brecht auf Seiten von Croatia Gelb-Rot. Für Rathenow ist es ein Heimspiel mit der Chance, den Vorsprung auf die Abstiegszone weiter zu vergrößern. Für Croatia ist es einer dieser Abende, an denen jeder Punkt Hoffnung bedeuten würde.

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FC Anker Wismar kam zuletzt bei SG Dynamo Schwerin zu einem 2:2 und steht mit 25 Punkten auf Rang elf. Tennis Borussia Berlin gewann am Wochenende das Kellerduell gegen FC Viktoria 1889 Berlin mit 2:1, verlor aber unter der Woche beim Berliner AK mit 1:2. Damit bleibt TeBe bei 23 Punkten. Das Hinspiel gewann Tennis Borussia 2:1. Lucas Meyer hatte Wismar zunächst in Führung gebracht, dann drehten Fabian Klawa und Anton Pourfard die Partie. Auch dieses Rückspiel dürfte eng werden: Wismar will sich weiter vom unteren Bereich fernhalten, TeBe sucht nach Stabilität zwischen Licht und Rückschlag.

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F.C. Hansa Rostock II hat mit dem 2:1 gegen Rathenow einen wichtigen Sieg eingefahren und sich auf 29 Punkte verbessert. TSG Neustrelitz setzte am Wochenende mit dem 4:0 gegen TuS Makkabi Berlin ein deutliches Zeichen und bleibt mit 35 Punkten voll im Rennen um die oberen Plätze. Das Hinspiel gewann Hansa II auswärts 3:2 in Neustrelitz. John Lukas Sauer traf damals doppelt, Julian Rüh erhöhte auf 3:0, ehe Neustrelitz durch Manuel Härtel und Kevin Akogo noch einmal herankam. Dazu sah Justus Guth früh Rot. Das Rückspiel trägt also eine klare Vorgeschichte in sich: Neustrelitz hat etwas gutzumachen, Hansa II will den eigenen Aufwärtstrend bestätigen.

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Das ist eines der Schlüsselspiele dieses Spieltags. BSV Eintracht Mahlsdorf gewann zuletzt 3:1 bei S.D. Croatia Berlin und steht bei 36 Punkten auf Rang drei. SV Lichtenberg 47 setzte sich mit 3:1 gegen SV Siedenbollentin durch und hält mit 41 Punkten Rang zwei. Das Hinspiel war ein Spektakel, das Lichtenberg 47 mit 4:3 gewann. Jason Rupp, Nils Wilko Stettin und Peter Köster trafen für Mahlsdorf, Christian Gawe, Sebastian Reiniger doppelt und John Gruber für Lichtenberg. Dieses Rückspiel hat damit alles, was ein Spitzenspiel braucht: direkte tabellarische Nähe, ein offenes Hinspiel und die Aussicht, dass der Sieger im Rennen um die Spitze enorm an Gewicht gewinnt.

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Für FC Viktoria 1889 Berlin wird die Lage immer düsterer. Die Mannschaft verlor zuletzt 1:2 bei Tennis Borussia Berlin und steht mit 12 Punkten weiter tief unten. TuS Makkabi Berlin erlebte eine schwierige Woche: erst das klare 0:4 in Neustrelitz, dann unter der Woche die bittere 2:3-Heimniederlage gegen den Berliner AK. Makkabi bleibt damit bei 31 Punkten. Das Hinspiel gewann Makkabi 3:1, nachdem Mark-Oliver Wittek Viktoria früh in Führung gebracht hatte. Teo Matkovic, Kebba Kebell Suso und Abdoul Karim Soumah drehten die Partie. Für Viktoria ist dieses Heimspiel fast schon eine Pflicht, um nicht noch weiter abzurutschen. Makkabi wiederum muss nach zwei Rückschlägen in Serie dringend ein Zeichen setzen.

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SV Tasmania Berlin führt die Tabelle weiter an, doch die jüngsten Tage waren widersprüchlich. Dem furiosen 7:0 beim Berliner AK folgte nun das Wissen, dass die Verfolger nicht nachlassen. SG Dynamo Schwerin kam zuletzt zu einem 2:2 gegen FC Anker Wismar und steht bei 22 Punkten. Das Hinspiel gewann Schwerin überraschend 3:1. Kingsley Alison Akindele, Bradley Jean-Claude Eyanga Lokilo und Vsevolods Camkins trafen damals, für Tasmania war nur Pedro Vitor Cruz Magalhaes per Foulelfmeter erfolgreich. Dazu sah Mahdi Mohammadi spät Gelb-Rot. Genau diese Niederlage verleiht dem Rückspiel zusätzliche Schärfe. Tasmania will die offene Rechnung begleichen und die Spitze behaupten, Schwerin erneut überraschen.

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SV Sparta Lichtenberg hat zuletzt doppelt verloren. Erst das 1:2 in Klosterfelde, dann unter der Woche das 1:2 in Rathenow. Mit 27 Punkten ist die Mannschaft nun stärker ins Mittelfeld zurückgedrängt worden. Der Berliner AK gewann unter der Woche gleich zwei Nachholspiele, zunächst 2:1 gegen Tennis Borussia Berlin, dann 3:2 bei TuS Makkabi Berlin. Das hat dem Team nach dem desaströsen 0:7 gegen Tasmania wieder Leben eingehaucht. Das Hinspiel gewann der BAK deutlich 4:1. Abdulkadir Beyazit traf doppelt, Furkan Yildirim und Oskar Wardau ebenfalls, für Sparta war nur Dominic Schmüser per Foulelfmeter erfolgreich. Das Rückspiel ist damit auch ein Kräftemessen zweier Teams, die sich zuletzt in entgegengesetzte Richtungen bewegt haben.

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