2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Mehmet Dedeoglu Dedepress

Tasmania und Lichtenberg 47 ziehen vorbei – TuS Makkabi spielt remis

NOFV-Oberliga Nord: Die Übersicht über die Partien des 11. Spieltags

Der 11. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord endete heute mit einem Wechsel an der Tabellenspitze und spannenden Ergebnissen in allen Regionen der Liga. Während Tasmania Berlin und der SV Lichtenberg 47 dank sicherer Auswärtssiege punktgleich auf den Plätzen eins und zwei stehen, blieb der bisherige Spitzenreiter TuS Makkabi Berlin im Topspiel gegen Siedenbollentin ohne Treffer. Auch im Tabellenkeller sorgten Klosterfelde und Viktoria Berlin für wichtige Erfolge.

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Nach Wochen der Frustration und deutlichen Niederlagen brach die Erleichterung aus. Der FC Viktoria 1889 Berlin feierte beim 4:1 über den SV Sparta Lichtenberg seinen ersten Saisonsieg – und das mit einer engagierten Leistung über die volle Distanz. Vor 109 Zuschauern erzielte Aboudoul-Rachid Tchadjei in der 61. Minute den erlösenden Führungstreffer. Andac Güleryüz baute den Vorsprung mit einem Doppelpack in der 79. und 83. Minute aus, bevor Leart Halimi per Foulelfmeter in der 90. Minute den Schlusspunkt setzte. Dazwischen gelang Jeremy Gampe in der 81. Minute der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für Sparta, der jedoch keine Wende mehr brachte. Für Viktoria ist dieses Ergebnis mehr als nur ein Dreier – es ist ein Befreiungsschlag nach einer Serie von zehn sieglosen Spielen. Der Absteiger zeigt damit, dass er sich noch nicht aufgegeben hat. Sparta dagegen verliert nach starkem Saisonstart weiter an Konstanz und steht nun im Mittelfeld der Tabelle.

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In Schwerin herrschte nach dem Schlusspfiff Ernüchterung. Die SG Dynamo, bislang heimstark und stabil, unterlag dem FSV Optik Rathenow mit 0:1. Luka Zdep sorgte in der 47. Minute für die Entscheidung und den dritten Saisonsieg der Gäste. Rathenow zeigte sich vor 205 Zuschauern taktisch diszipliniert. Schwerin drängte vor allem im zweiten Durchgang auf den Ausgleich, blieb aber im Abschluss zu unpräzise. Damit verpasste Dynamo die Chance, sich im oberen Mittelfeld zu festigen, während Rathenow dank des Auswärtssiegs neuen Mut im Kampf um den Klassenerhalt schöpft.

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In Neustrelitz zeigte der SV Lichtenberg 47, warum die Mannschaft in dieser Saison zu den konstantesten Teams der Liga gehört. Bereits nach fünf Minuten brachte John Gruber die Gäste in Führung, nur zwei Minuten später erhöhte Christian Gawe auf 2:0. Der frühe Doppelschlag brachte die TSG aus dem Konzept. Im zweiten Durchgang verwaltete Lichtenberg die Führung clever und setzte durch Sebastian Reiniger, der in der 76. Minute einen Foulelfmeter verwandelte, den Schlusspunkt zum 3:0.

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Aufsteiger SG Union Klosterfelde feierte einen ganz wichtigen Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt. Bereits in der sechsten Minute traf Caner Özcin zur Führung, die er in der 23. Minute selbst ausbaute. Nach dem Seitenwechsel sorgte Philip Einsiedel in der 63. Minute für das 3:0 und damit für die Vorentscheidung. Zwar gelang Baran Daskan in der 74. Minute noch der Anschlusstreffer, doch der 3:1-Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr.

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Tasmania Berlin bleibt das Team der Stunde. Beim FC Anker Wismar überzeugte die Elf aus der Hauptstadt mit einem reifen Auftritt und siegte mit 3:0. Lukas Stagge eröffnete in der 25. Minute den Torreigen, Nathaniel Amamoo legte in der 53. Minute nach. Pedro Vitor Cruz Magalhaes setzte in der 83. Minute den Schlusspunkt. Tasmania steht nun ganz vorne. Wismar hingegen verliert nach gutem Saisonstart etwas den Anschluss an die obere Tabellenhälfte.

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Das Spitzenspiel zwischen dem TuS Makkabi und Aufsteiger Siedenbollentin endete torlos, hatte aber reichlich Intensität zu bieten. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken. Siedenbollentin verdiente sich den Punktgewinn durch mannschaftliche Geschlossenheit. Mit dem 0:0 verpasste Makkabi den alleinigen Ausbau der Tabellenführung und rutscht aufgrund der besseren Tordifferenz der Konkurrenz auf Rang drei ab. Siedenbollentin bleibt weiter im oberen Tabellenfeld.

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Eintracht Mahlsdorf entführte mit einem knappen 1:0-Sieg drei Punkte. Julian Mätzke traf in der 21. Minute zur Führung. Für TeBe wurde die Aufgabe danach noch schwieriger, denn Jalil Abu Hejab sah bereits in der 24. Minute die Rote Karte. Trotz Unterzahl kämpfte sich die Mannschaft zurück ins Spiel, doch Mahlsdorf verteidigte kompakt und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

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Aufrufe: 02.11.2025, 15:35 Uhr
redAutor