
Beim heutigen Abschluss des 29. und vorletzten Spieltags der NOFV-Oberliga Nord herrschte auf den Plätzen eine spürbare Anspannung.
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Vor 131 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Partie, in der der bereits abgestiegene FC Viktoria 1889 Berlin dem FSV Optik Rathenow alles abverlangte. Die Gastgeber zeigten eine engagierte Leistung und belohnten sich kurz vor der Pause: In der 42. Minute erzielte Ismael Aseko das 1:0 für die Berliner. Lange Zeit verteidigte die Viktoria den knappen Vorsprung mit viel Herzblut, geriet jedoch in der Schlussphase in Bedrängnis. In der 84. Minute sah Baran Derin aufseiten der Hausherren die Gelb-Rote Karte. Die Überzahl nutzte der Gast aus: In der 90.+3 Minute markierte Ali Ihsan Keles den Ausgleich zum 1:1-Endstand und sicherte Rathenow damit einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf.
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717 Zuschauer sahen ein nervenaufreibendes Kellerduell zwischen Tennis Borussia Berlin und der S.D. Croatia Berlin. Die Hausherren starteten furios und stellten die Weichen früh auf Sieg. In der 13. Minute eröffnete Ebrima Jobe den Torreigen mit dem 1:0, nur wenige Augenblicke später erhöhte Mohammad Moradi in der 18. Minute auf 2:0. Die Begegnung blieb jedoch hitzig, was sich in den personellen Dezimierungen widerspiegelte. Zunächst sah Phillip Martens bei TeBe in der 66. Minute Gelb-Rot, bevor Pascal Kühn aufseiten von Croatia in der 74. Minute ebenfalls mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. In der Schlussphase keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf, als Marouan Zghal in der 76. Minute per Foulelfmeter auf 2:1 verkürzte. Den Schlusspunkt setzte jedoch Emir Can Gencel in der 90.+1 Minute, der per Foulelfmeter den 3:1-Endstand markierte.
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Vor 135 Zuschauern entwickelte sich eine intensiv geführte Begegnung, in der der FC Anker Wismar einen Heimsieg gegen den BSV Eintracht Mahlsdorf feierte. Die Gastgeber agierten über weite Strecken diszipliniert und belohnten sich in der zweiten Halbzeit für ihren leidenschaftlichen Einsatz. Die Torfolge spiegelte die zunehmende Entschlossenheit der Hausherren wider: In der 59. Minute erzielte Danilo John den Führungstreffer zum 1:0. In der 89. Minute machte Lennart Scheufler mit dem Tor zum 2:0-Endstand alles klar und ließ die Heimfans endgültig jubeln.
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Ein Drama im Aufstiegsrennen erlebten die Zuschauer beim Duell zwischen der SG Dynamo Schwerin und dem Favoriten SV Lichtenberg 47. Die abstiegsbedrohten Schweriner stemmten sich über die gesamte Spielzeit mit einer aufopferungsvollen Defensivleistung gegen die Angriffsbemühungen der Berliner. Als alles bereits nach einer torlosen Punkteteilung aussah, überschlugen sich die Ereignisse in einer nervenaufreibenden Nachspielzeit. In der 90.+7 Minute erlöste Kevin Owczarek die Gäste, indem er einen Handelfmeter zum viel umjubelten 0:1-Endstand verwandelte.
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Vor 159 Zuschauern feierte der Berliner AK einen klaren Heimerfolg gegen den Aufsteiger SG Union 1919 Klosterfelde. Die Hausherren zeigten sich von Beginn an treffsicher und engagiert. Den Torreigen eröffnete Fodelcio Gomes Pereira bereits in der 4. Minute mit dem Treffer zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Berliner den Druck, was sich in der 48. Minute durch das 2:0 von Abdulkadir Beyazit auszahlte. Den Schlusspunkt unter diese leidenschaftliche Leistung setzte Tjalf Geue in der 64. Minute mit dem Tor zum 3:0-Endstand, was den Gästen einen herben Dämpfer versetzte.
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In einer torreichen Begegnung bezwang der SV Sparta Lichtenberg die TSG Neustrelitz. Die Gastgeber legten einen fulminanten Start hin. Dominic Schmüser traf in der 17. Minute zum 1:0, und nur kurze Zeit später erhöhte Berkin Tonk in der 20. Minute auf 2:0. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff legte Nikolas Meyer in der 45. Minute das 3:0 nach. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Sparta hungrig: Ömer Toktumur schraubte das Ergebnis in der 52. Minute auf 4:0 hoch. In der Schlussphase bewiesen die Gäste noch einmal Moral. Shamil Zirarov verkürzte in der 86. Minute auf 4:1, ehe Manuel Härtel in der Nachspielzeit (90.+1) den Treffer zum 4:2-Endstand markierte.
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Vor 62 Zuschauern sicherte sich die Zweitvertretung von Hansa Rostock einen souveränen Auswärtssieg bei Makkabi Berlin. Die Weichen für den Erfolg wurden bereits im ersten Durchgang gestellt, und dabei avancierte ein Akteur zum Hauptdarsteller der ersten 45 Minuten: Julian Rüh. Er brachte die Gäste in der 20. Minute mit 0:1 in Front und legte psychologisch extrem wichtig tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) nach, um den 0:2-Pausenstand herzustellen.
Nach dem Seitenwechsel keimte bei den Hausherren noch einmal Hoffnung auf, als Kevin Coleman in der 62. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang. Die Antwort der Rostocker folgte jedoch prompt und erstickte alle Berliner Hoffnungen direkt im Keim: Nur drei Minuten später (65.) stellte Mattes Kelm den alten Zwei-Tore-Abstand zum 1:3 wieder her. In der Schlussphase machte schließlich Julian Hahnel in der 82. Minute mit dem Treffer zum 1:4-Endstand endgültig den Deckel auf die Partie.
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Der Spitzenreiter SV Tasmania Berlin gab sich vor heimischer Kulisse keine Blöße und feierte einen souveränen Heimsieg gegen den Aufsteiger SV Siedenbollentin. In einer intensiv geführten Begegnung fiel die Entscheidung nach der Pause. Florian Baak brach in der 60. Minute den Bann und erzielte die viel umjubelte 1:0-Führung. Tasmania baute den Vorsprung konsequent aus. Jean Paul Ajala-Alexis traf in der 76. Minute zum 2:0, ehe Konstantinos Grigoriadis in der 84. Minute mit dem Treffer zum 3:0 den Endstand herbeiführte.
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