
Gegen die abstiegsbedrohten Franzenheimer kennt Salmrohrs Trainer Rudi Thömmes nur eine Prämisse: „Wenn wir Einstellung und Mentalität abrufen, gewinnen wir das Spiel. Es geht darum, den dritten Platz zu verteidigen, damit wir mit einem guten Gefühl in die neue Runde gehen können. Zudem haben wir aus dem Hinspiel (hier verlor der FSV mit 1:2, d. Red.) noch was gutzumachen.“ Oliver Mennicke (zuletzt mit Oberschenkelproblemen) und Tom Neukirch (berufsbedingt) sind wieder an Bord. Eventuell feiert Ben Mombach sein Comeback. Pellingens Vorsitzender Dominik Annen weiß um die Herkulesaufgabe: „Der Klassenerhalt wird schwierig, gerade bei dem Restprogramm. Mit Salmrohr und nächste Woche Tarforst haben wir dicke Brocken vor der Brust. Doch wir geben uns nicht auf. Der Einsatz muss stimmen – wie im Hinspiel.“ Paul Bladt (Leiste) ist außen vor, Milan Thein (muskuläre Probleme) fraglich.
FSV-Fans, die in einem roten Oberteil kommen, erhalten freien Eintritt, die Meister-Shirts liegen bereits griffbereit, genügend Getränke sind kaltgestellt: Es ist alles vorbereitet für die Meisterfeier des FSV, der mit einem Sieg gegen Ellscheid den Titel vorzeitig klarmachen kann. Trainer Patrick Zöllner sagt voller Vorfreude: „Es erwartet uns ein besonderes Spiel. Mit einem Sieg können wir die Meisterschaft vor eigenem Publikum perfekt machen. Für uns wird wichtig sein, von Beginn an unsere Stärken auf den Platz zu bringen, das Spiel konzentriert anzugehen und Dominanz auszustrahlen. Wir möchten eine sehr konstante und gute Saison krönen.“ Niklas Gouverneur (Bänderverletzung) und Luca Heintel (Urlaub) fehlen, Nicola Rigoni (Mandelbeschwerden) ist fraglich. „Wir möchten nichts herschenken, Vollgas geben und ihnen Paroli bieten“, betont Ellscheids Spielertrainer Markus Boos. Anton Minninger, Luca Marinus, Jannick Land und Tom Hallebach müssen verletzungsbedingt passen.
„Wir wollen nun zu Hause den Klassenerhalt perfekt machen. In Berndorf ist Sportfest. Da sollen die Punkte auch bei uns bleiben“, fordert Wiesbaums Spielertrainer Marco Michels einen vollen Erfolg. Timon Mathar fehlt verletzt. Fraglich sind Marco Hattenrath und Daniel Gurin. Tobias Müller, Janek Kill und Tim Blech kehren zurück. Eine Korrektur des 1:2 vom Hinspiel fordert Ruwertals Coach Bastian Jung: „Wir haben seinerzeit bis zur 90. Minute geführt, uns dann aber noch zwei blöde Gegentore gefangen. Wir möchten ein ordentliches Spiel abliefern und mit drei Punkten von der weitesten Auswärtsfahrt der Saison zurückkehren.“ Mathis Homburg (Fuß) und Nils Lehnert (Mandelentzündung) sind außen vor.
„Für uns geht es darum, die Köpfe wieder aufzurichten und zu versuchen, Schweich irgendwie zu ärgern. Wir brauchen dafür 120 Prozent und einen klaren Matchplan“, erwartet Schleids Spielertrainer Taner Weins einen spielstarken und offensivfreudigen Tabellenzweiten. Aaron Matondo, Bryan Chen, Nils Scholtes, Jayden Klein, Gianluca Bohr und Jannik Grün fehlen verletzungsbedingt. „Klares Ziel ist, aus Schleid drei Punkte mitzunehmen, um den zweiten Platz zu sichern. Doch Schleid braucht selbst dringend Punkte gegen den Abstieg“, stellt sich Schweichs Trainer Thomas Schleimer auf einen aggressiven und robusten Gegner ein. Bendix Große (nach Urlaub) und Adrian Ossen (beruflich verhindert) sind wieder an Bord.
„Lüxem spielt schnell, aggressiv und unangenehm. Mit Tilmann Meeth und Nils Schermann haben sie Topstürmer an Bord. Wenn wir sie schlagen wollen, müssen wir unsere Chancenverwertung deutlich verbessern. Das war zuletzt unser Manko“, erwartet Sirzenichs Trainer Tillmann Schweitzer einen motivierten Gegner. Der Kader ist komplett. „Wir fahren nach Sirzenich, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Dort müssen wir den Kampf annehmen und bis zum Ende der Nachspielzeit konzentriert sein“, fordert Lüxems Trainer Nico Hubo. Niklas Ehlen (verletzt) und Lukas Follmann (berufsbedingt) müssen passen.
„Wenn wir noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt haben wollen, ist ein Sieg oberstes Gebot. Gegen Geisfeld müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als in den vergangenen Spielen. Die Hütte muss brennen“, betont Zewens Co-Trainer Daniel Maes. Mahmoud Hammoud (nach Schulterverletzung) und Simon Blasius (nach Bruch des Mittelfußknochens) kehren in den Kader zurück. „Zewen muss alles riskieren, einen Dreier zu holen, wenn sie noch eine Möglichkeit haben wollen, drin zu bleiben. Wir schauen, was in Zewen passiert, werden weiter versuchen, den ersten Sieg einzufahren“, meint Geisfelds Trainer Björn Probst.
Die Partie steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfs. „Das wird ein schweres Spiel. Die stehen tief und kompakt und haben vorn mit Benedikt Vogedes einen Stürmer mit Torriecher. Wir wollen und müssen nachlegen. Denn wir sind noch nicht durch“, warnt Mehrings Spielertrainer Simon Monzel. René Linster (Meniskusanriss) ist nicht dabei, Nico Scholtes aus dem Urlaub zurück und Neuzugang Burak Sözen (TV berichtete) wieder eine Option für den Kader. „Mit Ausfällen im zweistelligen Bereich wird es mehr als schwierig, in Mehring zu bestehen. Wir müssen schauen, dass wir irgendwie elf Leute aufbieten können in einem Spiel, das wir gewinnen müssen“, fährt Niederemmels Trainer Sascha Kohr mit gemischten Gefühlen moselaufwärts. Dustin Geisler, Eric Hagen, Alex Christ, Thomas Dienhart und Florian Philipps kommen neu mit Verletzungen hinzu. Mario Görgen fehlt zudem gesperrt. Immerhin kommen mit Manuel Leitzgen, Maxim Swoboda und Luca Hermandung drei Spieler zurück.
Das Derby wurde aufgrund des langen Wochenendes mit dem Maifeiertag einvernehmlich auf Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr verlegt.
Gegen den Rangfünften heißt es für Ahbachs Trainer Roger Stoffels „Anspannung, Intensität und Konzentration hochzuhalten. Wir wollen versuchen, unser Spiel durchzudrücken und uns reinzukämpfen. Im Hinspiel (0:2) hat der mit einigen Oberligaspielern verstärkte Gegner seine Qualitäten ausgespielt. Die sind individuell gut ausgebildet, technisch stark und personell gut besetzt“. Niklas Ferber (Adduktoren, Schambeinentzündung), Luka Cläsgens (Schmerzen unter der Fußsohle) und Noah Hertel (Urlaub) sind außen vor. Nils Müller kommt als Joker hinzu.


