
Der FSV Dörnberg setzt seine Personalplanung mit Blick auf die kommende Saison konsequent fort – und verbindet dabei Erfahrung mit Perspektive. Nachdem der Verbandsligist zuletzt bereits die Zusagen von Fabrice Hansch, Florian Müller und Dominik Richter als erfahrenem Kern vermeldet hatte und zudem mit Sandro Bätzing einen entscheidenden Offensivfaktor sowie mit Phil Schnegelsberg trotz schwerer Knieverletzung eine wichtige Stütze gehalten hat, rücken nun zwei Namen in den Vordergrund, die für die Zukunft stehen: David Bley und Paul Müller bleiben in Dörnberg.
Bley ist seit zwei Jahren Teil des FSV und hat sich nach Vereinsangaben mit seiner Vielseitigkeit und Entwicklung zu einem festen Bestandteil des Teams gearbeitet. Besonders auf der Außenverteidiger-Position habe der 21-Jährige in dieser Saison überzeugt – mit defensiver Stabilität, technischem Können und auffälligem Offensivdrang. Der Klub beschreibt ihn als Spieler, der „längst im Bergstadion angekommen“ sei – eine Formulierung, die im Amateurfußball meist mehr meint als reine Einsatzzeiten: Verlässlichkeit, Anpassungsfähigkeit und eine Rolle, die auch in der Kabine zählt.
Noch deutlicher fällt die Perspektive bei Paul Müller aus: Der 22-Jährige wird in der kommenden Saison fest zum Verbandsliga-Kader gehören. Der FSV spricht von einem „nächsten Schritt“ – und untermauert ihn mit Zahlen, die im regionalen Fußball selten unbemerkt bleiben. 33 Tore in der Vorsaison, aktuell bereits 23 Treffer in der laufenden Spielzeit (KOL/KLB) – dazu erste Einsätze in der Verbandsliga. Müller gilt als schneller und torgefährlicher Angreifer, dessen Entwicklung die Verantwortlichen offenbar gezielt in Richtung höheres Niveau lenken wollen.
Für Dörnberg ergibt sich damit ein rundes Gesamtbild: Die Mannschaft behält mit Hansch, Müller und Richter ihre erfahrene Achse, setzt mit Bätzing auf den produktiven Flügel und signalisiert mit Schnegelsberg Loyalität über den Moment hinaus. Mit den Zusagen von Bley und Paul Müller unterstreicht der FSV nun, dass er diesen Kurs nicht nur verwaltet, sondern aktiv ausbaut – mit Spielern, die sportlich reifen und zugleich in das Gefüge hineinwachsen sollen.