2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
– Foto: Frank Burghart

Tabellenkeller unter sich

Rinklingen empfängt Oberhausen +++ Kirrlach gastiert in Stettfeld +++ Ubstadt trifft auf Karlsdorf 2 +++ Primus Odenheim muss gegen Ledermann-Elf ran

Die Tabellenplätze 9 bis 14 spielen in direkten Duellen gegeneinander - hierbei haben alle Vereine die Möglichkeit, einen Big Point zu landen. Vor allem das Duell im Saalbachstadion ist brisant, denn der Verlierer hätte im schlimmsten Fall schon mehr als zwei Siege Rückstand aufs rettende Ufer. Die Top-3 wollen ihrerseits gewinnen und den Abstand auf die Verfolgergruppe vergrößern.

Eine Punkteteilung gab es für Trainer Tobias Weschenfelder uns seinen FC Germ. Karlsdorf 2 beim Gastspiel in Kirrlach. Der Übungsleiter war im Nachgang nicht zufrieden mit dem, was er gesehen hat: „Im letzten Spiel gegen die Zweitvertretung von Kirrlach haben wir nicht unsere Leistung abrufen können. Speziell mach vorne ging sehr wenig. Wenn mal Chancen da waren, hat der letzte Pass gefehlt. Letztendlich ein leistungsgerechtes Unentschieden. Wir hatten zwischenzeitlich auch mit der größten Chance des Spiels das 2:0 auf dem Fuß. Allerdings waren Chancen auf beiden Seiten eher Mangelware. Kein gutes Spiel von uns das muss am Sonntag besser werden.“
Besser machen kann es der Aufsteiger an der heimischen Kohlfahrt am Sonntag gegen einen Tabellennachbarn. Weschenfelder gibt die Marschrichtung klar und deutlich vor: „Nun wartet mit Ubstadt ein Gegner, der mit neun Punkten nur knapp hinter uns liegt. Wir haben ein Heimspiel und einige Spieler sind wieder zurück im Kader. Wir können also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der positive Trend der letzten vier Wochen wurde durch das Kirrlach-Spiel etwas gedämpft. Meine Jungs wissen, dass jeder seine Leistung wieder in den Griff bekommen muss, damit wir unser Ziel erreichen können. Nächstes Etappenziel: Heimsieg!

Einen fulminanten 5:0-Heimsieg feierte der FV Ubstadt gegen den TSV Rinklingen, was Trainer Nicolas Wanitzek freudestrahlend zurückblicken lässt: „Die Gäste starteten gut ins Spiel und zeigten sich insbesondere im Spiel gegen den Ball sehr engagiert. Sie setzten uns von Beginn an unter Druck, was uns anfangs vor einige Herausforderungen stellte. Trotz des hohen Pressings fanden wir jedoch zunehmend besser ins Spiel und konnten die Kontrolle übernehmen. Nach zwei bis drei vergebenen Chancen erzielten wir schließlich in der 25. Minute das verdiente 1:0. Kurz nach der Führung gerieten wir jedoch in eine gefährliche Situation. Diese Fehlerkette führte schließlich zu einem Elfmeter für Rinklingen. Doch unser Torwart Peter Siegele behielt die Nerven und parierte den Strafstoß souverän. Diese starke Aktion war spielentscheidend und gab uns weiteren Auftrieb! Kurz vor der Halbzeitpause verwandelten wir einen Strafstoß sicher zum 2:0. In der zweiten Halbzeit waren wir dann einfach dominanter und erzielten das 3:0, 4:0 und 5:0. Rinklingen zeigte sich vor allem in der ersten Hälfte kämpferisch gegen den Ball, kam jedoch im gesamten Spiel nur zweimal gefährlich vor unser Tor. Unsere Defensive blieb stabil und ließ abgesehen von dem Elfmeter und noch einer guten Chance nichts Weiteres anbrennen. Der 5:0-Erfolg war am Ende absolut verdient. Besonders stolz sind wir auf die Einstellung und den Einsatz unserer Jungs, die als Team eine geschlossene Leistung zeigten. Zwar gibt es im spielerischen Bereich noch Luft nach oben – insbesondere im letzten Drittel fehlt uns manchmal die nötige Entschlossenheit und Präzision beim finalen Pass –, aber die Mannschaft hat sich mit Kampfgeist und Teamarbeit diesen klaren Sieg erarbeitet. Ein überzeugender Auftritt, der zeigt, dass wir als Mannschaft auf einem guten Weg sind!
Mit nun neun Zählern auf der Habenseite gastiert der frischgebackene Zehntplatzierte beim nun Tabellenneunten Aufsteiger FC Germ. Karlsdorf 2: „Nun steht für uns das Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Karlsdorf an. Wir wissen, dass uns dort ein hartes Duell erwartet, da Aufsteiger immer mit viel Motivation und Kampfgeist in die Partie gehen. Trotzdem fahren wir mit klaren Zielen nach Karlsdorf: Wir wollen die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Wenn wir mit derselben Einstellung und Entschlossenheit auftreten wie zuletzt, haben wir gute Chancen, das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

PROGNOSE:
Karlsdorf 2 hat die Nase ein kleines Stück vorne und wird das Spiel nicht als Verlierer verlassen.


Das Derby am vergangenen Samstag stellte für unsere Jungs eine weitere Reifeprüfung dar, die die Mannschaft über die gesamte Spieldauer sehr konzentriert und leidenschaftlich angegangen ist“, so Niklas Zabler zum jüngsten Sieg im Augarten beim TSV Stettfeld. Weiter führt der junge Trainer aus: „Nach anfänglichem Abtasten war es die erste zielstrebige Aktion unsererseits in Richtung des gegnerischen Sechzehners, die die frühe Führung bescherte. In der Folge waren wir gut im Spiel, haben es aber bis zur ca. 30. Minute verpasst, zwei bis drei gute Möglichkeiten zum 2:0 zu nutzen. In der jeweiligen Viertelstunde vor und nach der Halbzeit war der TSV die bestimmende Mannschaft. Wir hatten dabei auch etwas Glück, dass sie in dieser Phase nicht den Ausgleich erzielt haben. Erst gegen Ende der Partie bekamen wir wieder etwas den Fuß in die Tür und konnten dann noch einen Konter zum 2:0-Endstand nutzen. Ein Kompliment an alle Beteiligten auf dem Rasen für ein leidenschaftliches, aber gleichzeitig faires Derby, zu dem auch der gut leitende Schiedsrichter Beisel seinen Beitrag geleistet hat.“
Nach dem Derby ist vor dem Derby – nach dem TSV Stettfeld folgt nun das Derby gegen den SV Zeutern auf heimischem Terrain: „Am kommenden Sonntag steht uns gleich das nächste Derby ins Haus, wenn der SV Zeutern bei uns in Odenheim gastiert. Wir sind absolut gewarnt, gegen eine Mannschaft, die ihren positiven Trend der letzten Saison bestätigt. Es ist eine gefährliche Mannschaft, die Kleinigkeiten eiskalt bestrafen kann. Wir erinnern an dieser Stelle gerne an die letztjährige 6:2-Auswärtsniederlage, als unsere Mannschaft dies am eigenen Laib erfahren musste. Es wird eine fokussierte, geschlossene Mannschaftsleistung brauchen, um die drei Punkte in Odenheim zu behalten.“

Stark gebeutelt reiste der SV Zeutern nach Heidelsheim und viel besser sieht es auch für das kommende Spiel nicht aus – Kai Ledermann verfällt jedoch nicht in Selbstmitleid, sondern gibt sich allen Widrigkeiten zum Trotz kämpferisch: „In Heidelsheim sind wir stark ersatzgeschwächt angetreten und haben letztendlich knapp, aber völlig verdient mit 1:0 verloren. Mit viel Glück machen wir kurz vor Schluss bei unserer einzigen Torchance in der zweiten Halbzeit den Ausgleich. Dann nimmt man vielleicht glücklich noch einen Punkt in einem überaus fairen Spiel mit. Wir sind personell ziemlich gebeutelt und jetzt hat sich die nächste schwere Verletzung bei Denis ergeben. Auch er wird wahrscheinlich den Rest der Vorrunde ausfallen. In solch einer Situation kommt es doch gerade recht gegen den Tabellenführer zu spielen. Wir können gegen eine junge hungrige lauffreudige Mannschaft aus Odenheim befreit aufspielen. Alles andere als ein Sieg für Odenheim wäre doch (auf dem Papier) eine Überraschung. Aber meine Mannschaft hat einen guten Charakter, einen guten Spirit und die 90 Minuten müssen gespielt werden. Wir freuen uns auf das Spiel.“

PROGNOSE:
Der FC Odenheim sackt die Punkte 23, 24 und 25 ein.


Trotz der Niederlage in Bruchsal macht Metin Telle seiner Mannschaft kaum einen Vorwurf, auch wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, dass ihn die Auswärtsniederlage in der Bruchsaler Südstadt ärgert: „Wir haben in der ersten Halbzeit zehn bis fünfzehn Minuten gebraucht um ins Spiel zu kommen, haben uns dann aber viele Torchancen herausgespielt, die wir leider nicht nutzen konnten. Der SV 62 kommt durch einen abgefälschten, unhaltbaren Freistoß zum 1:0. Das war sogar der einzige Torschuss in dieser Hälfte. Darüber hinaus haben wir zwei Tore gemacht, die uns aberkannt wurden, weil es anscheinend Abseits war. So ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Kabine. Nach der Halbzeit haben wir sehr viel Druck gemacht und kamen von einer Chance zur anderen. Mal stand der Torwart richtig, mal war die Latte im Weg. Völlig verdient kamen wir dann durch einen Foulelfmeter zum 1:1. Wir blieben dran und waren dran am Führungstreffer. Wir hatten den Gegner komplett unter Kontrolle. Aber ein langer Ball, bei dem wir einen Fehler machen und der Gegner das ausnutzt, führte zum Gegentreffer. So ist Fußball. Es ist sehr bitter für uns, nach so einem Spiel ohne Punkte nach Hause zu fahren. Aber ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf, denn sie hat alles gegeben.“
Mit dieser Niederlage musste man die Aufstiegsränge zunächst verlassen – dennoch ist man als Drittplatzierter noch im Rennen und will zu Hause wieder zurück in die Erfolgsspur gelangen: „Zum Heimspiel gegen Heidelsheim gibt es zu sagen, dass wir es auf jeden Fall besser machen wollen als gegen Bruchsal. Der Gegner ist gut, aber wenn wir unsere Chance nutzen bin ich mir sicher, dass wir die drei Punkte holen.“

Endlich wieder ein Sieg für den strauchelnden FC Heidelsheim 2 um Trainer Matthias Barth, der die Geschehnisse vom vergangenen Heimspiel gegen den SV Zeutern folgendermaßen schildet: „Es war mal wieder ein guter Auftritt von uns, bei dem lediglich das Ergebnis knapp war. Wir haben wieder zu viele Großchancen liegen lassen, sodass es bis zum Ende spannend war. Das entscheidende Tor köpfte der gerade erst aus der A-Jugend gekommene Silas Pfeffer nach Flanke von Tim Zimmermann. Ansonsten war es ein sehr faires Spiel, in dem sich bei einem unglücklichen Zweikampf ein Zeuterner am Knie verletzte. Wir hoffen es ist nicht allzu schlimm und wünschen gute Besserung.“
Um wieder Teil der oberen Tabellenhälfte zu sein ist ein weiterer Sieg notwendig – doch ausgerechnet jetzt reist man zum starken FC Weiher. „Jetzt geht es zum Aufstiegsfavoriten nach Weiher. Eine spielstarke Mannschaft mit viel Erfahrung in ihren Reihen. Die Tabelle und das Torverhältnis sagen da schon einiges aus. Wir müssen wirklich konzentriert sein und dürfen uns keine Fehler erlauben. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bekommen dann kann es ein enges Spiel werden, auf jeden Fall wollen wir Weiher etwas ärgern.“

PROGNOSE:
Der FC Weiher ist zu Hause Favorit, doch Heidelsheims Trainerfuchs Barth wird es dem FC Weiher nicht leicht machen, etwas Zählbares zu holen.


Der TSV Stettfeld hat sein Heimspiel am Samstag mit 0:2 verloren und empfängt nun den punktgleichen FC Kirrlach 2 im heimischen Stadion.

Ein gerechtes Ergebnis sah Christian Walter bei der Begegnung seines FC Kirrlach 2 gegen die Zweitvertretung des FC Germ. Karlsdorf: „Das Heimspiel gegen Karlsdorf 2 fand am vergangenen Sonntag zurecht keinen Sieger. Wir begannen die Partie etwas druckvoller, konnten den Ballbesitz aber nicht zwingend in Torchancen, geschweige denn Tore, umwandeln. Nach der Anfangsviertelstunde war es ein ausgeglichenes Spiel ohne nennenswerte Ereignisse bis kurz vor dem Halbzeitpfiff. Mit der letzten Aktion der ersten Hälfte konnte Karlsdorf nach einer Ecke mit 1:0 in Führung gehen. Nach der Pause unverändertes Bild. Mehr Spielanteile, keine Torchancen. Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir dann endlich das gerechte 1:1 erzielen. Glück hatten wir allerdings eine Minute zuvor, als unser Keeper in allerhöchster Not einen Alleingang des Karlsdörfer Stürmers parierte. Nach dem Ausgleich passierte nichts mehr und das Spiel endete mit dem gerechten Remis.“
Durch vier Punkte aus den vergangenen beiden Partien konnte man in Kirrlach etwas durchatmen, doch das nächste Spiel hat es direkt wieder in sich: „Jetzt sind wir zu Gast beim punktgleichen TSV Stettfeld. Die Mannschaft schätze ich besser ein als der aktuelle Tabellenplatz, gerade nach der Derbyniederlage werden Sie daheim auf Wiedergutmachung aus sein. In der letzten Runde waren es immer Spiele auf Augenhöhe, das erwarte ich auch am Sonntag.“

PROGNOSE:
Ein enges Spiel zweier Teams, die sich vor der Saison sicherlich mehr erhofft hatten, als nach acht Spieltagen weniger Punkte als Spiele zu haben. Der TSV ist favorisiert, doch leicht wird das sicherlich nicht.



Der TSV Rinklingen musste eine empfindliche 5:0-Niederlage als Gast des Tabellennachbarn FV Ubstadt hinnehmen und ist im Abstiegsgipfel mit der SpVgg Oberhausen schon fast zum Siegen verdammt. Jörg Heinrich lässt den Leser an der aktuellen Ergebniskrise teilhaben: „Die letzten Spiele waren von sehr vielen Spielerausfällen geprägt und so mussten wir stark improvisieren - sogar mit A-Jugend-Spielern auffüllen. Trotz dieser sehr jungen Mannschaft waren die Spiele auf einem guten Niveau, allerdings wird jeder Fehler sofort bestraft. Dies führte zu den schlechten Ergebnissen, die teilweise zu hoch ausgefallen sind. So auch am Wochenende in Ubstadt, als man durch einen verschossenen Elfmeter den Ausgleich verpasste und weitere gute Chancen einfach ausgelassen hat. Im Endeffekt hat Ubstadt verdient, wenn auch zu hoch, gewonnen. Am Sonntag kommt mit Oberhausen ein Gegner, der so wenig gerissen hat wie wir. Da sich unsere Personallage für das Spiel verbessert, erhoffen wir uns drei Punkte, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren.“

Die SpVgg Oberhausen musste sich im Derby gegen den SV Philippsburg letztlich klar mit 1:4 geschlagen geben und gastiert nun im weit entfernten Rinklingen, wenn die beiden Teams auf den Abstiegsplätzen aufeinandertreffen.

PROGNOSE:
Spannung pur: Wer kann den Anschluss ans rettende Ufer halten? Ein Remis hilft vermutlich keinem weiter.



Der SV Philippsburg punktet im Schatten der oberen Tabellenplätze munter weiter und steht nach einem schwachen Saisonstart nun bereits bei zehn Zählern und auf dem 7. Platz. Geht da vielleicht noch etwas mehr für den vor der Saison so hoch gehandelten SVP? Senad Nadarevic freut sich über die widerlegte FuPa-Prognose und einen in seinen Augen verdienten Sieg im Derby: „Wir haben am Sonntag eine konzentrierte Leistung abgerufen, haben den Gegner nicht unterschätzt und haben verdient einen Derbysieg errungen. Die Jungs waren über die ganze Zeit fokussiert und konzentriert und deshalb kam so ein Ergebnis zustande. Auch ein Lob an Oberhausen: Sie haben wirklich 90 Minuten versucht uns unter Druck zu setzen und sind sehr hoch angelaufen, aber wenn man da unten steht hat man in den Situationen oft Pech.“ Negativ ist dem Übungsleiter der Unparteiische aufgefallen: „Was mir nicht gefallen hat ist die letzte Situation des Spiels, bei der wir unnötigerweise eine rote Karte bekommen und finde das die überzogen war. Viele waren sogar überrascht, dass man in der letzten Minute so eine Karte zückt. Aber schade, dass man in letzter Zeit mit Schiedsrichtern nicht so kommunizieren kann.“
Nun gastiert der bislang ungeschlagene Viertplatzierte in Philippsburg: „Zum nächsten Gegner gibt’s nur kurz was zu sagen. Sie sind souverän aufgestiegen letztes Jahr, eingespielt, jung und haben einen guten Zusammenhalt. Bis jetzt auch kein Spiel verloren, daher hoffe ich, dass wir am Sonntag ein gutes Spiel zeigen können und die Serie fortsetzen können.“

Gegen Rheinhausen sahen die Zuschauer ein sehr gutes Fußballspiel, leider ohne Tore“, so ein zufrieden wirkender Dominic Prüfer zum torlosen Remis im Spitzenspiel der A-Klasse. „Beide Mannschaften schenkten sich nichts und standen in den Abwehrreihen sehr stabil. Es gab zwar auf beiden Seiten einige Strafraumszenen, aber keine hundertprozentige Torchance. Deshalb geht die Punkteteilung völlig in Ordnung. Natürlich wäre es mal schön gewesen einen Lucky Punch gegen ein Topteam zu erzielen, dennoch können wir mit dem Ergebnis und unserer Spielweise zufrieden sein. Gegen die starke Offensive vom TSV musst du auch erst mal zu Null spielen. Das war schon eine sehr gute Leistung von meinen Jungs.“
Auch nach dem achten Spieltag ist der Aufsteiger VfB Bretten 2 noch ungeschlagen – und jetzt steht die weite Auswärtsfahrt nach Philippsburg auf dem Programm: „Die Spiele gegen die Top-Teams der Liga sind jetzt erst mal erledigt. Da können wir ohne Niederlage einen dicken Haken dran machen und sehr zufrieden damit sein. Immer Unentschieden zu spielen macht aber trotzdem keinen Spaß. Wir wollen jetzt auch mal wieder ein Spiel gewinnen. Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am Sonntag in Philippsburg. Das wird sicherlich kein einfaches Spiel für uns, da Philippsburg die letzten Spiele alle gewonnen hat und inzwischen weiter oben in der Tabelle angekommen ist. Das war nach einem eher schlechten Saisonstart aber auch zu erwarten. Wir werden dort auf einen hoch motivierten Gegner mit viel Selbstvertrauen treffen. Darauf müssen wir uns gut einstellen. Wir wollen natürlich weiterhin ungeschlagen bleiben und mindestens einen Punkt, bestenfalls drei Punkte mit nach Hause nehmen.“

PROGNOSE:
Ein Spiel, das viel Spannung und noch mehr Tore verspricht. Aufwärtstrend empfängt Konstanz. Kleinigkeiten könnten den Ausschlag geben.


Das Spitzenspiel endete torlos, was Dominik Feuerstein nach der Rückreise aus der Melanchthonstadt Bretten wie folgt bewertet, ehe er auf das Heimspiel gegen den SV 62 Bruchsal zu sprechen kommt: „0:0 stand es am Ende nach einem zähen Spiel in Bretten. Ich weiß immer noch nicht so recht, wie ich das Spiel einordnen soll. Personell sind wir stark gebeutelt nach Bretten gefahren, entsprechend hätte ich ein Unentschieden im Vorfeld unterschrieben. Trotzdem war ich am Ende enttäuscht von unserem Offensivspiel. Hätten wir das in Ansätzen auf den Platz gebracht, wären drei Punkte machbar gewesen. Am Ende muss ich aber auch sagen, dass Bretten dem einen Tor etwas näher war als wir. Naja, auswärts bei einem starken Gegner zu null gespielt, können wir mit leben. Jetzt gilt es zuhause gegen den SV 62 Bruchsal wieder zu performen. Unser Gast kommt sicherlich mit ordentlich Rückenwind zu uns an den Rhein, nachdem sie letzte Woche drei Punkte gegen Weiher geholt haben. Wir wollen jedoch unsere Serie zuhause ausbauen und die nächsten drei Punkte!

Bevor Ilker Yesilyurt auf das beeindruckende Ergebnis gegen den FC Weiher eingeht, richtet der Trainer Worte nach Zeutern: „Als erstes möchte ich Kai Michenfelder gute Besserung wünschen. Hoffentlich wird er so schnell wie möglich wieder gesund.“ Im Anschluss daran folgt nun die Analyse zum 2:1-Erfolg über den FC: „Es war wie erwartet ein sehr intensives Spiel. Wir haben 90 Minuten lang gekämpft und sind über unsere Grenzen gegangen. Weiher hatte mehr Ballbesitz und hat auch bewiesen, dass sie nicht ohne Grund oben stehen. Gott sei Dank hatten wir noch die Chance den Lucky Punch zu erzielen, was zur emotionalen Explosion führte. Glückwunsch an meine Mannschaft.“
Nach dem einen Spitzenteam folgt nun bereits das nächste, wenn man am Sonntag zum Zweitplatzierten TSV Rheinhausen reist: „Jetzt geht es nach Rheinhausen, vermutlich das schwierigste Auswärtsspiel. Wir müssen wieder über unsere Grenzen hinaus und dürfen keine individuellen Fehler machen. Wir wollen dafür sorgen, dass der Gegner nach dem Spiel nicht mehr ungeschlagen ist.“

PROGNOSE:
Trotz Kampfansage des SV 62 bleiben die Punkte am Rhein.

Aufrufe: 018.10.2024, 14:00 Uhr
Tobias SchlegelAutor