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Tabellenführer TSV Höchst erlebt Debakel gegen Dieburg

Spitzenreiter TSV Höchst verliert in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald Heimspiel gegen Hassia Dieburg klar +++ TSG Steinbach und TV Fränkisch-Crumbach feiern Siege

von Michael Sobota · 16.11.2025, 22:00 Uhr · 0 Leser
Özgün Uysal nutze mit der TSG Steinbach einen Patzer des TSV Höchst in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald und steuerte zum Sieg gegen die KSG Georgenhausen einen Treffer bei.
Özgün Uysal nutze mit der TSG Steinbach einen Patzer des TSV Höchst in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald und steuerte zum Sieg gegen die KSG Georgenhausen einen Treffer bei. – Foto: Herbert Krämer

Dieburg/Odenwald. In der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald hat Tabellenführer TSV Höchst auf eigenem Platz ein Debakel erlebt und mit 0:6 Toren gegen Hassia Dieburg verloren. Dagegen kam der schärfste Verfolger TSG Steinbach zu einem ungefährdeten 4:0 gegen die KSG Georgenhausen. Einen 7:0-Kantersieg feierte der TV Fränkisch-Crumbach im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Lengfeld. Schlusslicht SG Bad König/Zell kam gegen die SSV Brensbach zu einem unerwarteten 1:0-Heimsieg. Auch der FV Eppertshausen hatte mit dem 2:1 über die SG Mosbach/Radheim Grund zum Feiern. Einen schlechten Tag erwischte dagegen der TSV Günterfürst, der mit 1:4 dem Aufsteiger Viktoria Urberach unterlag. Die SG Rimhorn/Neustadt setzte sich im Abstiegsderby mit 3:1 gegen Aufsteiger TS Ober-Roden II durch.

TSV Höchst – Hassia Dieburg 0:6 (0:5). Im ersten Durchgang verging Tabellenführer Höchst Sehen und Hören. Die Gäste aus Dieburg spielten wie entfesselt auf und hatten nach 25 Minuten und einer 5:0-Führung das Spiel bereits für sich entschieden. Scholz (3.), Böttler (5.) mit einem Schuss aus 65 Metern, Hilligardt (10.), Cedric Fuhlbrügge (16.) mit Foulelfmeter und Mayer (25.) sorgten für ein Debakel des Spitzenreiters. Nach der Pause hatte sich Höchst gefangen, doch Dieburg behielt die Kontrolle und kam durch Cedric Fuhlbrügge (65.) noch zum 6:0. „Wir haben im ersten Durchgang wie im Rausch gespielt“, lobte Hassias Trainer Timo Rödler sein Team zurecht.

TSG Steinbach profitiert vom Patzer des TSV Höchst

Der Doppelschlag von Vlahov (7.) und Uysal (9.) ließ die zuletzt erfolgreiche KSG schnell ins Hintertreffen geraten. Als Vlahov (24.) auch noch auf 3:0 erhöhte, war das Spiel fast schon gelaufen. Nach dem Wechsel konnten sich die Gäste besser in Szene setzen, scheiterten aber mit ihren Bemühungen um das Anschlusstor. Ab der 70. Minute wurde Steinbach wieder aktiver, was mit dem 4:0 von Reimer (72.) belohnt wurde. Eine rundum solide Leistung der Gastgeber, die zudem vom Patzer des TSV Höchst profitierten.

In der ersten Halbzeit war nicht abzusehen, welches Debakel den Gästen blühte. Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Erst als Götz (36.) das 1:0 für Fränkisch-Crumbach erzielte, wurden die Gastgeber forscher und konsequenter in ihren Offensivaktionen. Nach der Pause erhöhte Karakas (50.) schnell auf 2:0. Mit dem Doppelschlag von Seeger (63.) und Elenberger (64.) war das Spiel entschieden. In den Schlussminuten verlor Lengfeld komplett den Überblick, was Maximilian Henschke (89.), Elenberger (90.+1) und Seeger (90.+3) mit weiteren Toren zum 7:0 Endstand bestraften.

Mit dem dritten Saisonsieg haben die Kurstädter den Anschluss zu den anderen um den Klassenerhalt kämpfenden Mannschaften geschafft. Dabei war Brensbach das torgefährlichere Team. Die Abwehr der Gastgeber hielt dem Brensbacher Druck aber erfolgreich stand. Auf der anderen Seite war es Studniarek (90.), der einen der wenigen Konter der SG erfolgreich abschloss. Alle Brensbacher Bemühungen, die Niederlage in der Nachspielzeit noch abzuwenden, blieben ohne Erfolg.

Früher Rückstand für TSV Günterfürst gegen Viktoria Urberach

Einen rabenschwarzen Tag hatten die Odenwälder erwischt, die bereits nach zwölf Minuten und den Toren von Fynn Kantz (8.) und Moser mit 0:2 zurücklagen. Der Anschluss von Köbler (21.) weckte wieder Hoffnungen, doch lief man erneut in einen Konter, den Dubanec (35.) erfolgreich zum 3:1 für die Gäste abschloss. Als gleich nach Wiederanpfiff Fynn Kantz (47.) auf 4:1 erhöhte, ließ Urberach sich zurückfallen. Günterfürst hatte in der Folge zwar mehr Spielanteile, blieb in der Offensive jedoch ohne weiteren Torerfolg.

Im ersten Durchgang lief die SG einem Rückstand hinterher, für den Sänz (20.) gesorgt hatte. Nach dem Wiederanpfiff traten die Gastgeber konsequenter auf. Schmidt (49./80.) und Raitz sorgten im Kellerduell für den verdienten Sieg im Abstiegsderby.

Zunächst war der FVE das aktivere Team und belohnte sich mit den Toren von Murmann (11.) und Holzschneider (45. +3/Foulelfmeter). Mit dem Anschluss von Eifert (49.) bekam die SG Aufwind, doch hielt die Abwehr der Gastgeber stand. Nach vorne verpasste man es, mit dem 3:1 den Gästen den Wind aus den Segeln zu nehmen.