Mächtig zur Sache ging es am Sonntagnachmittag  auf dem Sportplatz am Föhrenweg im Gipfeltreffen der ersten Fußball-Kreisklasse zwischen dem  TuS Büppel und Frisia Wilhelmshaven II. Henning Busch
Mächtig zur Sache ging es am Sonntagnachmittag auf dem Sportplatz am Föhrenweg im Gipfeltreffen der ersten Fußball-Kreisklasse zwischen dem TuS Büppel und Frisia Wilhelmshaven II. Henning Busch

Büppel verliert rassiges Spitzenspiel 2:3

Das Gipfeltreffen der ersten Fußball-Kreisklasse hatte es in sich: Vor allem in der ersten Halbzeit kamen die 150 Zuschauer auf dem Sportplatz ...
am Föhrenweg voll auf ihre Kosten. Sie sahen jede Menge packende Zweikämpfe, viel Tempo in den Aktionen, diverse Torraumszenen und gleich fünf Treffer in einer heftig umkämpften Partie auf oberem Kreisliga-Niveau. Am Ende zog der TuS Büppel zu Hause mit 2:3 (2:3) den Kürzeren, rutschte auf den zweiten Tabellenplatz ab, hat aber den anvisierten Aufstieg in die Kreisliga immer noch in eigener Hand.

Die mit drei Akteuren aus der Ersten verstärkten Gäste hatten einen Auftakt nach Maß erwischt: Gleich den ersten Angriff vollendete Fabian Janssen am langen Pfosten zum 1:0 (1.). Die Hintermannschaft des TuS hatte sich von diesem Schock noch nicht erholt, da sauste ein Freistoß von Marcel Hansche an Freund und Feind vorbei zum 2:0 ins Netz (6.).

Zwar hatten die Büppeler ob der früh störenden Gäste noch mehrere brenzlige Situationen zu überstehen, doch hielten die Platzherren nun besser dagegen. Mit einem unter der Mauer durchgezogenen Freistoß sorgte TuS-Kapitän Jakub Sulak aus 20 Metern für das 1:2 (24.). Nachdem ein Foul an Peter Schmidt im Gästestrafraum nicht geahndet worden war, schlugen die Wilhelmshavener wieder zu: Nach einer Ecke köpfte Sascha Richter zum 3:1 ein (27.). Doch noch vor dem Pausenpfiff gelang Deeke Hullmann nach einem schönen Doppelpass der erneute Anschluss 2:3 (36.).

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die sich nach dem frühen Rückstand zweimal wieder herangekämpft hat", betonte TuS-Trainer Ralf Mrotzek. Auch nach dem Seitenwechsel wurden die Zweikämpfe verbissen geführt, die Partie wurde insbesondere von Frisia-Seite ruppiger, allerdings gab es weniger Chancen auf beiden Seiten. Pech hatte Andreas Joost mit einem Pfostenschuss (82.).

Mrotzek: "Der knappe Sieg von Frisia geht aufgrund der ersten Hälfte in Ordnung. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen würden uns dennoch zum Aufstieg reichen."

Unterdessen zeigte sich die SG Dangastermoor/Obenstrohe gut erholt vom Aus im Halbfinale des Kreispokals (1:3 gegen Gödens). Das Team des Trainerduos Jürgen Rädicker/Michael Lorenz setzte sich mit 2:0 (1:0) gegen Blau-Gelb Wilhelmshaven durch. Die SG war durch ein Eigentor der Gäste (35.) in Führung gegangen. Den Endstand machte der eingewechselte Tobias Bobolz (85.) perfekt.

Derweil kam die SG Zetel/Neuenburg im Eschstadion gegen SW Middelsfähr/Mariensiel nicht über ein 3:3 (1:2) hinaus. Bis zum frühen Führungstreffer durch Jan-Gerrit Borchers (15.) hatten die Platzherren das Spiel unter Kontrolle. Als Middelsfähr dann nach zwei Standardsituationen durch Malte Schlinsog (17.) und Ugur Süme (28.) in Führung ging, verlor die SG die Ordnung und agierte in Ballbesitz zu hektisch.

Nach der Pause machten die Wehdekicker mehr Druck und gingen durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter von Marcel Jürgens (68.) und einen Treffer des kurz zuvor eingewechselten Ulf Streekmann mit 3:2 in Front (78.). Um so überraschender fiel der Ausgleich durch Schlinsog (83.) wiederum nach einer Ecke, als die Gäste nach zwei Gelb-Roten Karten bereits in doppelter Unterzahl spielen mussten. "Middelsfähr nahm den nicht unverdienten Punkt mit", bilanzierte SG-Trainer Rolf Rolfs.

In einer weiteren Partie kam Schlusslicht SG Wangerland II mit 0:10 gegen den ESV Wilhelmshaven unter die Räder. Schon zur Pause (0:7) war die Messe gelesen.

Aufrufe: 028.4.2015, 15:30 Uhr
Henning BuschAutor