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Allgemeines

SV Zehdenick setzt sich durch und gewinnt den GEMA-Baustoffe-Cup

Gastgeber überzeugt über fünf Spiele und prägt den Hallenauftakt

von red · 03.01.2026, 12:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: SV Zehdenick

Der GEMA-Baustoffe-Cup des SV 1920 Zehdenick hat am gestrigen Freitagabend das Hallenjahr in Zehdenick eröffnet. Sechs Teams spielten in einer gemeinsamen Gruppe im Modus „Jeder gegen jeden“ über zwölf Minuten. Der lange Turnierabend verlangte Konstanz, Konzentration und Widerstandsfähigkeit. Am Ende setzte sich die erste Mannschaft des SV 1920 Zehdenick an die Spitze und gewann den Cup vor dem SC Victoria 1914 Templin.

Ein Turnier ohne Umwege
Der GEMA-Baustoffe-Cup wurde in einer einzigen Gruppe ausgetragen. Jeder Punkt floss direkt in die Tabelle ein, jede Partie hatte unmittelbare Wirkung auf die Endplatzierung. Mit fünf Spielen pro Mannschaft und ohne K.-o.-Runde war das Turnier auf Ausdauer und Stabilität ausgelegt. Die Sporthalle des Oberstufenzentrums wurde so zum Schauplatz eines Abends, an dem sich der Sieger nicht über einzelne Höhepunkte, sondern über konstante Leistung definierte.

Auftakt mit interner Spannung
Gleich das erste Spiel brachte eine besondere Konstellation: Die U19 des SV 1920 Zehdenick traf auf die eigene erste Mannschaft. Das 4:4 setzte den Ton für den gesamten Abend. Das Spiel zeigte Tempo, Offenheit und die Bereitschaft beider Teams, sofort Verantwortung zu übernehmen. Es war ein Auftakt, der verdeutlichte, dass dieses Turnier keine Schonphase kennen würde.

Zehdenick I steigert sich kontinuierlich
Nach dem Remis zum Start fand die erste Mannschaft des SV 1920 Zehdenick zunehmend ihren Rhythmus. Ein 4:0 gegen die TSG Fortuna 21 Grüneberg, ein torreiches 5:0 gegen den SC Victoria 1914 Templin und ein deutliches 10:2 gegen den SV Eintracht Gransee unterstrichen die offensive Durchschlagskraft. Zwar setzte es zwischendurch eine 3:5-Niederlage gegen die Ossis All-Stars, doch insgesamt sammelte Zehdenick I zehn Punkte und stellte mit 26:11 Toren die stärkste Bilanz des Turniers.

Victoria Templin lange gleichauf
Der SC Victoria 1914 Templin blieb bis zum direkten Duell mit dem Gastgeber im Rennen um den Turniersieg. Nach einem 3:3 gegen die Ossis All-Stars folgten klare Siege gegen die Zehdenicker U19 und Eintracht Gransee. Auch das 6:0 gegen Fortuna Grüneberg unterstrich die Ambitionen. Die 0:5-Niederlage gegen Zehdenick I entschied letztlich das Duell um Platz eins. Mit ebenfalls zehn Punkten, aber dem schlechteren Torverhältnis, wurde Templin Zweiter.

Fortuna Grüneberg nutzt seine Chancen
Die TSG Fortuna 21 Grüneberg spielte ein solides Turnier und sammelte neun Punkte. Siege gegen Eintracht Gransee, die Zehdenicker U19 und die Ossis All-Stars sorgten für eine stabile Position im oberen Tabellenfeld. Die Niederlagen gegen Zehdenick I und Victoria Templin verhinderten jedoch den Sprung ganz nach oben. Mit 9:11 Toren spiegelte sich ein Turnierverlauf, der von Effizienz und klaren Ergebnissen geprägt war.

Ossis All-Stars als unbequemer Gegner
Die Ossis All-Stars erwiesen sich als schwer zu bespielende Mannschaft. Acht Punkte und 19:13 Tore brachten Rang vier. Ein 5:3-Sieg gegen den späteren Turniersieger Zehdenick I und ein 7:2 gegen Eintracht Gransee zeigten die offensive Qualität. Gleichzeitig kosteten das Remis gegen Templin und die Niederlagen gegen Grüneberg und die Zehdenicker U19 wertvolle Zähler.

Zehdenicker U19 mit respektablem Auftritt
Die U19 des SV 1920 Zehdenick sammelte fünf Punkte und stellte sich mutig dem Vergleich mit den Männermannschaften. Das 4:4 gegen die erste Mannschaft zum Auftakt, der 3:2-Sieg gegen Eintracht Gransee und das 3:3 gegen die Ossis All-Stars waren sichtbare Zeichen. Die Niederlagen gegen Templin und Grüneberg zeigten zugleich die Grenzen, ohne den positiven Gesamteindruck zu schmälern.

Gransee findet keinen Zugang
Der SV Eintracht Gransee blieb punktlos und belegte den letzten Platz. Trotz einzelner Treffer gelang es nicht, ein Spiel für sich zu entscheiden. Die deutlichen Niederlagen gegen Zehdenick I, Templin und die Ossis All-Stars prägten den Turnierverlauf. Mit 7:28 Toren wurde deutlich, wie anspruchsvoll dieses Format ohne Pausen und zweite Chancen ist.

Einzelpreise setzen Akzente
Neben der Mannschaftswertung wurden auch individuelle Leistungen ausgezeichnet. Als bester Torhüter wurde Janne Maaß aus den A-Junioren des SV 1920 Zehdenick geehrt. Den Titel des besten Spielers erhielt Paul Platte von den Ossis All-Stars. Bester Torschütze des Turniers wurde Can Cenioglu vom SV 1920 Zehdenick, der maßgeblichen Anteil am Turniersieg hatte.

Ein gelungener Start ins Hallenjahr
Der GEMA-Baustoffe-Cup hat gezeigt, wie klar und fordernd Hallenfußball zum Jahresbeginn sein kann. Der SV 1920 Zehdenick nutzte den Heimvorteil, blieb über den gesamten Abend stabil und setzte sich an die Spitze. Hinter dem Sieger formierte sich ein enges Feld, das den Wettbewerb bis zum letzten Spiel offen hielt. Der Turnierabend bot Struktur, Intensität und sportliche Ehrlichkeit – genau die Elemente, mit denen das Hallenjahr in Zehdenick begonnen hat.

– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter