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Allgemeines

SV Wurmlingen plant Neustart nach durchwachsener Saison

FuPa-Teamcheck: Trainer André Haug will mit A-Jugend-Zugängen vorne angreifen

von Collin Seidel · 02.07.2025, 20:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Tobi Baur

Nach einer nicht zufriedenstellenden Saison richtet der SV Wurmlingen den Blick nach vorne. Trainer André Haug setzt auf junge Kräfte und hofft beim Pfaffenbergpokal auf wertvolle Erkenntnisse.

Ernüchternde Saisonbilanz
Für den SV Wurmlingen war die Spielzeit 2024/2025 in der Bezirksliga Alb kein voller Erfolg. Trainer André Haug zieht ein kurzes, aber klares Fazit: „Durchwachsen.“ Mit diesem knappen Urteil bringt er auf den Punkt, was viele im Verein so empfinden. Die Erwartungen waren höher, die Leistungen zu wechselhaft – eine klare Linie fehlte über weite Strecken.

Pfaffenbergpokal als Vorbereitungshöhepunkt
In der Sommerpause richtet sich der Fokus des SV Wurmlingen auf eine strukturierte Vorbereitung. Wichtigster Programmpunkt: die Teilnahme am Pfaffenbergpokal. „Pfaffenbergpokal“, nennt Haug das zentrale Highlight der Vorbereitungsphase auf die Saison 2025/2026. Das traditionsreiche Turnier bietet die Gelegenheit, den neuen Kader unter Wettbewerbsbedingungen zu testen und Spielpraxis zu sammeln.

Keine individuellen Auszeichnungen
Trotz der wechselhaften Saison verzichtet Haug auf eine individuelle Würdigung einzelner Spieler. „Nein“, lautet seine knappe Antwort auf die Frage nach besonderen Entwicklungen oder positiven Ausreißern im Team. Vielmehr steht die Mannschaft als Ganzes im Fokus – sowohl in der Bewertung der vergangenen Runde als auch im Hinblick auf die kommende.

Ziel: Platzierung im oberen Tabellendrittel
Für die neue Spielzeit gibt Trainer André Haug eine klare Marschrichtung aus: „Vorne mitspielen.“ Nach dem Abstieg in der Relegation soll der SV Wurmlingen gleich zur Spitzengruppe der Kreisliga A3 gehören. Das Ziel ist ambitioniert, aber nicht unrealistisch – vor allem, wenn die Neuzugänge zünden.

Neustetten und Lustnau als Titelanwärter
In der Einschätzung der Konkurrenz zeigt sich Haug überzeugt, dass sich zwei Teams in der neuen Runde besonders hervortun werden. „SV Neustetten, TSV Lustnau“, nennt er auf die Frage nach den Favoriten auf die Meisterschaft. Beide Mannschaften haben in der Vergangenheit konstant gute Leistungen gezeigt und gelten deshalb als Gradmesser für alle weiteren Anwärter.

Verlust und drei Talente aus der A-Jugend
Im personellen Bereich verzeichnet der SV Wurmlingen sowohl Abgänge als auch Zugänge. Den Verein verlassen hat Manuel Kratzer, der künftig das Trikot des SV Wendelsheim tragen wird. Gleichzeitig stößt frischer Wind aus der eigenen Jugendabteilung zum Kader. Mit Marc Amann, Shane Führmann und Timo Wachendorfer rücken gleich drei Spieler aus der A-Jugend auf. Der interne Nachwuchs soll neue Impulse setzen und die Breite im Kader stärken.

Relegation soll erhalten bleiben
Zum Thema Relegation bezieht Haug eine klare Position: „Beibehalten.“ Die Entscheidungsspiele am Saisonende sind für den Wurmlinger Trainer ein fester Bestandteil des Ligasystems und sollen weiterhin eine faire Möglichkeit für ambitionierte Zweitplatzierte darstellen, den Aufstieg auf sportlichem Weg zu schaffen.

Fazit: Frische Kräfte, klares Ziel
Der SV Wurmlingen geht mit neuem Schwung in die Saison 2025/2026. Trainer André Haug baut auf eine stabilere Spielzeit, den erfolgreichen Einbau junger Spieler und ein Auftreten, das wieder zur oberen Tabellenhälfte passt. Der Pfaffenbergpokal dient als erster Fingerzeig – der Rest wird sich auf dem Platz zeigen.