
Wiesbaden. Schwere Zeiten für die Verbandsliga-Fußballer des SV Wiesbaden, die in diesem Jahr nur beim 2:2 in Limburg punkteten, ansonsten vier Niederlagen kassierten. Und jetzt beim erstarkten TuS Dietkirchen, zuletzt 2:1-Sieger über den Türkischen SV, vor der nächsten Herausforderung stehen (Mi., 20 Uhr).
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Auf den fünftletzten Platz ist der Sportverein durch den Negativlauf abgesackt und kann noch froh sein, dass nach aktuellem Stand aus der Hessenliga einzig der SC Waldgirmes in die Verbandsliga Mitte absteigen würde. Wodurch sich dort die Zahl der Absteiger auf drei begrenzen würde. Und der Viertletzte in die Relegation ginge.
Das ist derzeit SVW-Bezwinger TSF Heuchelheim, der den Rückstand zu den Wiesbadenern auf zwei Zähler verkürzt hat. Aber bereits gleich nach der Pleite in Heuchelheim hat Chefcoach Daniel Löbelt auf frühere schwierige Phasen hingewiesen, die letztlich bewältigt worden seien. Wie etwa den letztjährigen dürftigen Start nach der Winterpause.
Lamentieren oder Panik sind keine Optionen
Lamentieren oder in Panik verfallen - das sind für den Dauerbrenner in der SVW-Coachingzone keine Optionen. Von der Qualität seines Kaders ist er überzeugt, obwohl mit Saki Nakos verletzungsbedingt ein Unterschiedsspieler fehlt. „Wir wissen, wo die Hebel anzusetzen sind“, hofft Löbelt auf eine schnelle Trendwende. Aber außer Nakos sind weitere Verletzte zu beklagen. Etwa Defensiv-Routinier Jan Rodwald, der in Heuchelheim als kopfballstarker Spieler im Finish noch ganz nach vorne beordert wurde. Aber es half nichts mehr. Er laboriert an der Fußblessur, verbunden mit einer Schwellung. Unabhängig von Ausfällen sind nun die verfügbaren Akteure besonders gefordert, beim Weg aus dem Tief die Fußball-Basics in die Waagschale zu werfen. Schließlich ist die Planung für die 2026/27 ganz auf die Verbandsliga ausgerichtet.