
Wiesbaden. Durchatmen, aber längst kein Aufatmen ist beim Fußball-Verbandsligisten SV Wiesbaden nach dem 5:2 über Germania Okriftel angesagt. Der Sportverein, der am Donnerstag (20 Uhr) bei der SG Walluf spielt, würde – ausgehend von drei Direktabsteigern – als Viertletzter in die Relegation gehen. Zum ersten sicheren Platz, den Heuchelheim einnimmt, sind es zwei Punkte
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Wiedersehen mit Sascha Amstätter an seiner früheren Wirkungsstätte im Helmut-Schön-Sportpark. Jetzt coacht er Absteiger Okriftel, bei dem er 2026/27 bleibt. Während Saki Nakos den SVW zu Hellas Schierstein verlässt. Und in einer Partie, in der das Heimteam oft wie blockiert wirkte, brachte er einige zündende Ideen rein, traf auch zum 2:0.
Als bald darauf Okriftels Ersatzkeeper Maximilian Dapprich als Feldspieler zum 3:2 verkürzte, brach beim Sportverein das große Flattern aus. Das 3:3 war möglich, erst der späte Doppelpack von Kevin Faro sorgte für ein Durchatmen."Wir haben heute wieder gut mitgehalten, aber am Ende geht der SV Wiesbaden als verdienter Sieger vom Feld", erkannte Sascha Amstätter an. SVW-Trainer Daniel Löbelt attestierte eine gute Einstellung, haderte aber mit vergebenen Chancen. Clubchef Markus Walter war nervlich bedient, hofft in Walluf auf eine deutliche Steigerung. Um zumindest Limburg bis zum Schluss auf Distanz zu halten. Als weiterer Zugang nach Paul Stahl (TuS Dietkirchen), Pierre Massfeller (SV Erbenheim), Yankhoba Soumare (FC Bierstadt), Jerome Jampe (VfB Ginsheim) ist auch Noah Sommer (RW Hadamar) fix – wobei alle Personalentscheidungen auf die Verbandsliga-Zugehörigkeit ausgerichtet sind.