Will es noch einmal in Grevenmacher wissen: der mittlerweile 35-jährige Samir Louadj.
Will es noch einmal in Grevenmacher wissen: der mittlerweile 35-jährige Samir Louadj. – Foto: CS Grevenmacher

Ex-Trierer Zweitligaspieler wechselt nach Grevenmacher

Transfermarkt: Max Steffen darf künftig für B-Ligist SG Fidei und den Münchner Traditionsverein FC Wacker auflaufen - Julien Ganser geht von Trierer A-Jugend zum Luxemburger Erstligisten FC Rodingen - Marcel Michalski zurück nach Zell.

Mit einem auch bei Eintracht Trier noch bekannten Namen hat sich der Luxemburger Drittligist CS Grevenmacher verstärkt: Samir Louadj – zwischen 2003 und ’06 drei Mal für den SVE in der 2. Bundesliga und nach dem Abstieg 16 Mal in der Regionalliga Süd aktiv – hat sich erneut dem Club von der Obermosel angeschlossen und zunächst einen Vertrag bis Sommer plus Option unterschrieben.

Bereits von 2010 an spielte der im lothringischen Forbach geborene und einst beim FC Metz und dem FC Nantes ausgebildete Franko-Algerier für drei Saisons beim CSG, erzielte hier 30 Treffer. Zudem nahm der heute 35-Jährige mit den Blau-Weißen an der Qualifikation zur Europa League teil. Nach seinen saarländischen Stationen Röchling Völklingen und Sportfreunde Köllerbach war Louadj zuletzt im benachbarten Frankreich für die Vereine SSEP Hombourg-Haut und ASPSF Thionville aktiv.

Gleich in zwei Funktionen ist Max Steffen jetzt im Münchner Fußball aktiv: Der 20-jährige Mittelfeldspieler ist weiter für den Mosel/Hochwald-B-Ligisten SG Fidei 2015 und nun im Rahmen eines Zweitspielrechts auch für den FC Wacker München einsatzberechtigt. Der Traditionsverein wird von Florian Hahn trainiert (früher im Zweitligakader von Wacker Burghausen und später dort unter anderem Geschäftsführer und sportlicher Leiter) und ist mit seiner ersten Mannschaft in der Kreisliga München, der achthöchsten Spielklasse vertreten. Steffen, der nach seiner fußballerischen Ausbildungszeit bei Eintracht Trier 2018 zurück in die Fidei gewechselt war, studiert in der bayrischen Landeshauptstadt Fußball- und Sportbusiness. Bereits jetzt ist er im Besitz des Trainer-B-Scheins und hat beim Frauen-Regionalligisten FFC Wacker die sportliche Leitung der Jugendabteilung übernommen. „Mit dem Zweitspielrecht hat sich Max offengehalten, bei unserer SG mitspielen zu können, wenn er mal zuhause ist, wobei das leider nicht oft der Fall sein wird“, lässt Vater Rainer durchblicken.

Nach vier Jahren bei Eintracht Trier wechselt Julien Ganser zurück in seine luxemburgische Heimat und kickt künftig wieder für den FC Rodingen 91, dessen erste Mannschaft in der BGL-Ligue und damit der höchsten Spielklasse des Großherzogtums angesiedelt ist. Der heute 18-jährige Mittelfeldakteur spielte von der C- bis zur A-Jugend beim SVE.

Zur neuen Saison wird Marcel Michalski (25) von Mitte-Bezirksligist SpVgg Cochem zur SG Zell-Bullay/Alf zurückkehren. Die Spielgemeinschaft belegt zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung mit fünf Punkten aus acht Spielen den drittletzten Tabellenplatz in der A-Liga Mosel. Der Defensivspezialist war 2017 nach Cochem gewechselt und feierte zwei Jahre später unter Trainer Manuel Bausen den Aufstieg in die Bezirksliga. Inzwischen ist Bausen Coach in Zell, und Michalski folgt ihm erneut. „Marcels Abgang wird ein großer Verlust sein“, sagt SpVgg-Coach Nikolai Foroutan im Gespräch mit der Rhein-Zeitung.

Torwart Nico Klass, der erst im Sommer vom FSV Eschfeld zur SG Habscheid/Winterspelt von der Eifel-Kreisliga B II in die Staffel I gewechselt war, ist künftig wieder in der B II aktiv: Der 21-Jährige hat sich dem SV Waxweiler angeschlossen.

2795 Aufrufe26.1.2021, 21:15 Uhr
Andreas Arens Autor

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