Wasenweiler nach Platzverweis nicht chancenlos

Wasenweiler
0:2
Sexau

Sexau siegt dennoch gegen dezimierte Gastgeber mit 2:0

Wasenweiler wollte mehr in diesem Spiel, ein Dreier sollte endlich her, um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen. Jedoch traf man mit Sexau auf einen Gegner, der gar keine Lust hatte, die Punkte am Kaiserstuhl zu lassen. Die Gäste gingen von Anfang an konzentriert zu Werke und ließen bei den Schwarzgelben keinen Spielaufbau zu. Sexaus Gehäuse kam in den ersten zwanzig Minuten nicht in Gefahr. Die Sexauer versuchten immer wieder , ihre schnellen Außen ins Spiel zu bringen, Gutjahr über rechts und Reger über links stellten ihre Gegner vor so manche Probleme. Tim Trenkle, einer der auffälligsten Sexauer, flankte in der 25. Minute nach gekonntem Solo von rechts in die Mitte, wo Pascal Reger zum 1:0 für die Gäste einschiessen konnte. 10 Minuten später rannte wiederum Reger seinen Bewachern davon , hatte nur noch den Torwart vor sich und wurde dann von Manuel Kopp in letzter Sekunde per Notbremse von den Beinen geholt. Das Foul fand im Strafraum statt, Schiedsrichter Florian Merz verlegte den Freistoß aber an die Strafraumgrenze und schickte Kopp mit Rot in die Kabine. Wütender Protest der Wasenweiler war die Folge, jedoch war die Entscheidung unstrittig, es war eine klare Notbremse. Die Wasenweiler konnten froh sein, dass es keinen Elfer gab. Den fälligen Freistoß, getreten von Joel Schützler, konnte Marvin Briem im Wasenweiler Kasten zur Ecke ablenken. Mit 0:1 ging man in die Pause..

Sexau blieb im zweiten Abschnitt zwar spielbestimmend, jedoch konnten sie ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht deutlicher in Tore ummünzen, als man es erwarten konnte. Mangelnde Passgenauigkeit und die fehlende Abstimmung zwischen Mittelfeld und Sturm waren neben dem holprigen Platz und dem tiefen Rasen die ausschlaggebenden Gründe dafür , dass der Sieg der Gäste nicht noch höher ausfiel.

Der spielentscheidende Treffer gelang Tim Trenkle, der von der rechten Seite kommend wieder einmal zu einem Solo ansetzte, zwei Gegenspieler umspielte und dann mit hartem Linksschuss von der Strafraumgrenze dem heimischen Torwart keine Chance ließ.

Wasenweiler ließ sich auch nach dem 0:2 nicht hängen. Immer wieder versuchten sie , mit langen Bällen nach vorne zu spielen und kämpften um jeden Ball. Durchaus kamen dabei auch die ein oder andere Chance heraus, die , mit etwas Glück , auch zum Erfolg hätte führen können, jedoch war die Sexauer Abwehr sicher genug, den Vorsprung ins Ziel zu retten.

Wasenweiler rutschte durch die Niederlage weiter ab in den Tabellenkeller, Sexau aber hat mit 13 Punkten nun Anschluss an das obere Tabellendritten gefunden.

Aufrufe: 019.10.2020, 14:24 Uhr
Peer MillauerAutor

Verlinkte Inhalte