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SV Wannweil: "Wir haben diese Phase als Team erfolgreich überstanden“

FuPa-Teamcheck: Ridvan Kaya über den SV Wannweil in der Kreisliga A2 Alb

von LS · 07.01.2026, 10:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marcel Eichholz/Verein

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Trainer Ridvan Kaya vom SV Wannweil zieht im FuPa-Teamcheck der Kreisliga A2 Alb eine ehrliche Zwischenbilanz. Der beste Aufsteiger blickt auf Learnings, Konstanzprobleme, eine lange Winterpause und einen emotionalen Ausblick auf den Sommer.

Acht Wochen Pause und bewusste Gemeinschaft

„Wir machen eine 8-wöchige Pause und starten Mitte Januar 2026 wieder mit dem Trainingsbetrieb“, sagt Ridvan Kaya. Ganz ohne Kontakt bleibt die Mannschaft jedoch nicht. „Wir haben eine unglaublich gute Gemeinschaft, sodass wir uns auch während der Pause öfter treffen und gemeinsam ausgehen.“

Zusätzlich ist im Januar „ein offizielles Treffen mit allen Spielern und Funktionären“ geplant, „um das tolle Jahr 2025 Revue passieren zu lassen und über weitere Schritte in der Zukunft zu sprechen“.

Bester Aufsteiger mit Luft nach oben

Sportlich fällt Kayas Bewertung differenziert aus. „Wir sind bisher der beste Aufsteiger und haben auch in dieser Saison einen guten Schritt nach vorne gemacht und viele Learnings gezogen.“ Gleichzeitig betont er: „Dennoch wäre es möglich gewesen, mehr Punkte zu sammeln, wenn man sieht, gegen wen wir gepunktet haben und gegen wen nicht.“ Sein Fazit bleibt dennoch positiv: „Alles in allem sind wir bisher trotzdem zufrieden.“

Taktische Flexibilität als große Stärke

Besonders überrascht zeigt sich der Trainer von der Entwicklung seiner Mannschaft. „Dieses Jahr haben wir viel probiert und am überraschendsten fand ich, dass wir verschiedene Formationen sehr gut umsetzen können.“ Diese Variabilität habe dem Team zusätzliche Optionen eröffnet.

Konstanz als größte Herausforderung

Die größte Schwierigkeit lag für Kaya in der ersten Saisonhälfte klar auf der Hand. „Wir hatten in der ersten Saisonhälfte große Probleme, Konstanz in unsere Spiele reinzubekommen.“ Die Ursache sieht er auch in der Vergangenheit. „Wir kommen aus einer Traumsaison, in der wir leider auch verlernt hatten zu verlieren.“

Die erste Niederlage habe Spuren hinterlassen. „Die erste Saisonniederlage hatte uns daher sehr zu schaffen gemacht.“ Umso wichtiger sei die Reaktion gewesen: „Ich denke aber, dass wir diese Phase als Team erfolgreich überstanden haben.“

Klare Ziele für die Rückrunde

Der Blick nach vorn ist eindeutig formuliert. „Unser Ziel ist es, in der Rückrunde mehr Punkte zu holen als in der Hinrunde und natürlich die Klasse zu halten.“

Abgang im Winter und ein emotionaler Sommer

Personell gibt es Bewegung. „Gabriel Lovrenovic ist im Winter leider zu Croatia Reutlingen 2 gewechselt.“ Darüber hinaus hat Kaya selbst eine weitreichende Entscheidung getroffen. „Auch ich habe der Mannschaft bereits im Oktober bekannt gegeben, dass ich zum Ende dieser Saison aufhören werde.“

Der Abschied werde besonders sein. „Sowohl als Spieler als auch als Trainer hatte ich wundervolle Momente in Wannweil und habe gute Freunde in dieser Zeit gewonnen.“ Für den Sommer erwartet er „sehr wahrscheinlich ein sehr emotionaler Abschied“, betont aber: „Erst will ich in der Rückrunde nochmal alles reinhauen.“

Favoritenrolle verteilt

Im Meisterrennen zeigt sich Kaya gelassen. „Wer Meister wird ist mir eigentlich egal.“ Einen persönlichen Favoriten nennt er dennoch: „Mein persönlicher Favorit ist TuS Metzingen.“ Zudem warnt er: „Ich denke, mit TSV Eningen ist auch nochmal zu rechnen.“