– Foto: Pressefoto Eibner

MSV Duisburg will Siegesserie ausbauen

3. Liga: Hupende Fans pushen die Mannschaft und bescheren MSV-Duisburg-Coach Pavel Dotchev Gänsehaut.

In ein Duell gegen einen direkten Tabellennachbarn geht der MSV Duisburg am Samstag (14 Uhr). Gegner im Wedaustadion ist dann der SV Waldhof Mannheim, die derzeit mit 38 Punkten auf dem elften Tabellenplatz stehen, dicht gefolgt von den Zebras, die nur einen Punkt weniger auf dem Konto haben. Unterstützt werden die MSV-Kicker wieder von hupenden Anhängern vor dem Stadion.

  • Der MSV konnte die letzten vier Heimspiele allesamt gewinnen.
  • Drittliga-Tabelle erstmals seit Oktober wieder aussagekräftig.
  • Dotchev erwartet spielstarke Mannheimer.

MSV Duisburg 
1:1
SV Waldhof 

Die Ergebnisse der vergangenen Wochen bestätigen den positiven Trainer-Effekt beim MSV Duisburg. Unter Pavel Dotchev sind die Zebras zu alter Stärke zurückgekehrt und punkten regelmäßig dreifach. In der Rückrunden-Tabelle befinden sich die Duisburger deshalb auch auf einem starken fünften Platz. Der Trend soll gegen den SV Waldhof Mannheim fortgesetzt und ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden.

Die Einstellung stimmt

Bereits während die Partie gegen den SC Verl noch lief, haderte Dotchev mit seiner Elf. Zu wenig Kontrolle attestierte er im Nachgang, auch wenn er gleichsam betonte, dass die Einstellung und der Kampf seiner Mannschaft gestimmt habe. Dennoch bekräftigt er seinen Eindruck noch einmal auf der virtuellen Medienrunde vor dem Spiel am Wochenende. „Wir müssen versuchen, nicht nur auf Ergebnis zu spielen, sondern dominanter auftreten und das Spiel unter unsere Kontrolle bringen“, erklärt Dotchev.

Für die Begegnung gegen den Waldhof fordert er, mutig zu spielen und den Ball festzumachen. „Wenn wir gegen Verl am Ball waren, war der Ball sofort wieder weg. Wir haben den Ball zu wenig gefordert und uns stattdessen versteckt“, verdeutlicht er seine Analyse. Mit der Mannschaft habe er genau dies besprochen, gerade auch in dem Hinblick, dass er Mannheim vom Spielerischen her mit dem SCV vergleiche.

Ausgeglichene Liga

„Mannheim ist spielerisch sehr stark. Von dem System, was sie spielen, sind sie sehr nah am Verler-System. Das ist gut für uns, da wir gegen beide Teams unmittelbar nacheinander antreten müssen“, führt er weiter aus. „Das wird für uns sicherlich eine schwierige Aufgabe, aber in der Liga ist alles so eng zusammen, dass es gar keine leichten Spiele gibt“, unterstreicht der 55-Jährige noch einmal die Spielklasse der 3. Liga.

Erstmalig seit dem vergangenen Oktober kann dem Tableau wieder so etwas wie Aussagekraft attestiert werden. Zum ersten Mal seit rund sechs Monaten sind keine Nachholspiele mehr offen und alle Teilnehmer haben 30 Partien absolviert. Trotzdem sieht Dotchev darin nur wenig Bedeutung: „Es ist alles offen.“ Für den Klassenerhalt schätzt er die magische 45-Punkte-Marke als realistischen Gradmesser ein. Die Zebras benötigen also noch mindestens acht Punkte, um die Klasse zu halten, aber: „Wir sind der MSV und wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

Fan-Unterstützung garantiert

Auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans kann sich der MSV auch beim kommenden Heimspiel verlassen. Erneut werden zahlreiche Anhänger erwartet, die die Mannschaft mit einem Hupkonzert empfangen und während der Partie zum Sieg hupen wollen. Bei den vergangenen vier Heimspielen hat das bereits bestens funktioniert - die Zebras gewannen alle vier Duelle.

180 Aufrufe8.4.2021, 08:22 Uhr
Marcel EichholzAutor

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