2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

SV Viktoria Oldendorf: Minimalziel Relegation

31 Punkte aus 14 Spielen und Rang zwei in der Tabelle. Der SV Viktoria Oldendorf geht mit klarer Zielsetzung in die Rückrunde, auch wenn die Form vor der Winterpause nachließ.

von FuPa Rotenburg · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
Jörg Blicharski
Jörg Blicharski – Foto: Thies Meyer

Seit elf Jahren wartet der SV Viktoria Oldendorf auf die Rückkehr in die Kreisliga. Nach zwei dritten Plätzen in Folge steht die Mannschaft von Trainer Jörg Blicharski in der 1. Kreisklasse Rotenburg Nord aktuell auf Rang zwei. Mit 31 Punkten aus 14 Spielen beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter TSV Karlshöfen sechs Zähler.

Obwohl der SV Viktoria Oldendorf auf Aufstiegskurs ist, ist der Trainer mit dem bisherigen Verlauf dennoch nicht ganz zufrieden. „Nach Plan läuft es für uns nicht zwingend, dazu haben wir zum Ende der Hinserie zu viel Punkte liegen lassen, aber und das muss man sagen, wir sind mit Tabellenplatz zwei noch auf dem Minimum-Ziel, was wir uns gesetzt haben, das gilt es nun in für die Rückrunde von Spiel zu Spiel zu bestätigen und wenn wir konstante Leistung abrufen können, ist das ersehnte Ziel definitiv möglich.“

Tatsächlich zeigte die Formkurve vor der Winterpause nach unten. Von den letzten fünf Ligaspielen gewann Oldendorf nur zwei, drei gingen verloren. Insgesamt fällt Blicharskis Zwischenfazit jedoch positiv aus. „Ich bin zufrieden mit der ersten Hälfte der Saison, wir spielen in der Liga oben mit, sind im noch im Pokal dabei und zeigen einen guten attraktiven Fußball und sind oft sehr effektiv.“

Besonders schmerzen ihn die direkten Duelle mit Tabellenführer Karlshöfen. Die Niederlagen mit 1:3 und 1:5 wiegen im Aufstiegsrennen schwer. „Da müssen wir in beide Spiele mit mindestens einen Punkt auf der Habenseite mitnehmen, sind dann aber einfach nicht konstant genug und machen viele Fehler." Zugleich ordnet er die Leistungen des Spitzenreiters ein. „Gerade im Hinspiel haben sie gezeigt, was man in Unterzahl mit Willen und Einsatz erreichen kann. Da muss ich sagen 'Hut ab'.“

Auch die 1:2-Heimniederlage gegen Ostereistedt im Dezember beschäftigt ihn weiterhin. „Auch wenn unsere Saison sehr lang und kräftezehrend war, ist mir die Niederlagen gegen Ostereistedt ein deutlicher Dorn im Auge, da haben meine Jungs alles vermissen lassen, was uns die Runde ausgezeichnet hat, in solch Phasen müssen wir deutlich konstanter sein.“

Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren sind präsent, Sorgen vor einem erneuten Abrutschen hat der Trainer jedoch nicht. „Von Angst ist keine Rede, auch wenn wir in den letzten Jahren in der zweiten Hälfte der Saison selten an die Leistungen der ersten anknüpfen konnten, und da spreche ich nicht an dem Einsatz oder die spielerische Qualität, sondern über die Ergebnisse, Chancen hatten wir in jedem Spiel mehr als genug, uns fehlte nur die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, aber meine Jungs arbeiten intensiv an unseren Zielen, sodass wir positiv in die Zukunft blicken.“

Auch mit der Vorbereitung zeigt sich Blicharski einverstanden. „Wir haben in der Vorbereitung unter den gegebenen Umständen gut trainiert, die Jungs sind fit und sind heiß auf den Rückrundenstart. Wichtig wird sein gut in die Runde zu starten und erzielen wir positive Ergebnisse, bin ich mir sicher, dass wir es dieses Jahr schaffen können, minimal das Entscheidungsspiel austragen zu dürfen.“

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Spitzenspiel gegen Gnarrenburg

Am Sonntag, 01. März, startet Oldendorf mit einem Spitzenspiel beim Tabellendritten TSV Gnarrenburg in die entscheidenden Wochen. Mit einem Sieg würde der Vorsprung auf Gnarrenburg auf neun Punkte anwachsen, bei einer Niederlage auf drei Zähler schrumpfen. Die Ausgangslage ist klar, die Mannschaft geht entschlossen in die entscheidende Phase der Saison.