Gleich sechsmal durften die Ansbacher am Nachmittag jubeln!
Gleich sechsmal durften die Ansbacher am Nachmittag jubeln! – Foto: Andreas Roith

Ansbach macht das halbe Dutzend voll!

+++ SpVgg mit Kantersieg +++ Karlburger Auswärtsdreier-Premiere +++ Hof holt Punkt in Unterzahl +++ Bamberger Doppelschlag +++

Mit einem Schützen-Fest meldet sich die Spielvereinigung Ansbach in der Bayernliga Nord zurück! 6:0 hieß es am Ende gegen Gebenbach, auch dank vier fulminanter Minuten im ersten Durchgang. Von einem entscheidenden Freistoß-Tor über eine Tätlichkeit bis hin zu einer Auswärts-Premiere war aber auch auf den anderen Plätzen der Bayernliga Nord jede Menge geboten...

Ansbach
6:0
Gebenbach

„Das war heute ein idealer Start, mit so einem Ergebnis hätten wir selbst nicht gerechnet“
, erklärte Ansbachs Co-Trainer Toni Jelec nach der Partie. Dabei war die Begegnung in der Anfangsphase noch recht ausgeglichen, ab der 24. Minute ging es dann ganz schnell – binnen fünf Minuten führten die Hausherren mit drei Toren.. „Die Jungs haben das heute überragend gemacht, Gebenbach konnte da nicht mithalten. Wir sind topfit und freuen uns über den Sieg – da müssen wir jetzt weitermachen“, so Jelec.

Seligenport.
1:2
TSV Karlburg

Eine vermeintliche Überraschung gelang Karlburg gegen den SV Seligenporten. In seiner zweiten Bayernliga-Saison feierte der TSV nun seinen ersten Auswärtssieg in der Spielklasse. Dabei lag die Elf von Coach Markus Köhler zur Pause noch zurück. Ein Handelfmeter und der Joker Bachmann drehten die Partie dann aber in wenigen Minuten zugunsten der Gäste. „Es fühlt sich sehr gut an, damit hätten wir nicht unbedingt gerechnet. Aber es war ein verdienter Sieg, weil unsere Jungs eben ein paar mehr Prozent heute gegeben haben. Ein großes Lob vor allem dafür, wie sich die Mannschaft nach dem Rückstand zurückgekämpft hat“, resümierte der Gäste-Coach nach der Begegnung.

Bayern Hof
1:1
ASV Neumarkt

"Am Ende können wir mit dem einen Punkt zufrieden sein", erklärte Hofs sportlicher Leiter Fulvio Bifano mit Hinblick auf die Unterzahl, mit der die Hausherren ab der 78. Minute auskommen mussten. "Zuvor waren wir am Drücker, die Führung lag in der Luft!" Doch dann ließ sich Kyndl zu einer Tätlichkeit hinreißen, als er einen Gegner umschubste - Platzverweis. Anschließend war die Druckphase der Hausherren beendet, "so dass wir nun mit dem Remis leben müssen. Auf die Leistung können wir aber aufbauen."

TSV Abtswind
1:0
Vatan Spor

Das Ergebnis liest sich zwar knapp, doch Thomas Götzelmann, sportlicher Leiter des TSV Abtswind, ist überzeugt: "Definitiv haben wir verdient gewonnen! Die Partie hätte auch 4:2 enden können!" Am Ende war es ein sehenswerter Freistoß-Treffer von Dusler, der zum Tor des Tages wurde. "Danach sind wir auch besser ins Spiel gekommen. Es war eine äußerst abwechslungsreiche Partie gegen Aschaffenburg", so Götzelmann.

Großbardorf
0:1
DJK Vilzing

Nicht nur in Abtswind, sondern auch in Großbardorf entschied eine Standardsituation die Partie. "Am Ende steht ein 0:1, das für uns ärgerlich ist. Trotzdem kann man auch sagen, dass es verdient war für Vilzing", schilderte Andreas Lambert, Sportvorstand der Hausherren, nach Schlusspfiff. "Wir standen eher tief und Vilzing hatte viel Ballbesitz - erst gegen Ende wurden wir nochmal gefährlicher. Aber die Gäste haben das mit ihrer Qualität dann gut über die Zeit gebracht", so Lambert, der dennoch auch Lob für die Leistung seiner Grabfeldgallier fand.

1. FC Sand
0:2
FCE Bamberg

"Es war ein schweres Spiel! Sand hat vor allem in der ersten Hälfte alles rausgehauen", sagte Julian Kolbeck, Trainer der Gäste aus Bamberg. Im zweiten Durchgang zog seine Elf den Unterfranken dann aber doch noch den Zahn: Letztlich war es ein Doppelschlag binnen weniger Minuten, der zum Erfolg der Eintracht führte. "Wir haben im zweiten Durchgang nochmal eine Schippe draufgelegt und am Ende dann verdient gewonnen", so Kolbeck.

ASV Cham
0:2
ATSV Erlang.

Bereits nach acht Minuten war Erlangen auf der Siegerstraße und kam auch nicht mehr von ihr ab. Dementsprechend positiv fiel auch das Fazit des sportlichen Leiters Jörg Markert aus: "Es war ein verdienter und irgendwie auch ungefährdeter Sieg insgesamt. Cham hat gefkämpft ohne Ende, aber wir konnten das fußballerisch lösen." Dafür sprechen die zwei Tore, bei denen die Mittelfranken clever und präzise zu Werke gingen.

Aufrufe: 024.7.2021, 15:30 Uhr
Kilian AmrheinAutor

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