Auf dem Weg zum Tor ist hier Hohenpeißenbergs Stefan Radlmaier. Gegen Spitzenreiter Utting gab’s für seinen TSV aber nichts zu holen. 
Auf dem Weg zum Tor ist hier Hohenpeißenbergs Stefan Radlmaier. Gegen Spitzenreiter Utting gab’s für seinen TSV aber nichts zu holen.  – Foto: Wieland

Sanktjohanser ärgert sich über Schiri - Kinsau beendet Hohenfurch-Fluch

Kreisklasse 4 kompakt

Die zweite Winterpause in dieser Saison hat für die Kreisklasse-Fußballer aus dem Landkreis begonnen. Vorher wollten sie am Wochenende noch Punkte einsacken.

Landkreis –Das klappte bei zwei Teams gut. Eines davon ist der SV Kinsau – der beendete eine lange Niederlagenserie. Für Gegner SV Hohenfurch ging sie stattdessen weiter.

TSV Peiting II
2:2
SV Igling


Tore: 1:0 (38.) Pakleppa, 1:1 (57.) Meinzinger, 2:1 (60.) Krötz, 2:2 (69.) Hartmann. Zuschauer: 25.

Den ersten 30 Minuten nach zu urteilen hätten die Peitinger diese Partie eigentlich gewinnen müssen. „Wir waren drückend überlegen“, sagt Trainer Thomas Fischer. Doch die letzte Konsequenz im Angriff fehlte, zahlreiche Chancen verpufften im Nichts.

Erst nach 38 Minuten segelt der Ball nach einem Freistoß von Peitings Martin Pakleppa ins Netz. Die Führung hat nur knapp 20 Minuten Bestand, denn Igling gelingt der Ausgleich in der zweiten Halbzeit. Ohnehin sei die Partie nach der Pause sehr ausgeglichen gewesen, sagt Fischer. Auf beiden Seiten sind da Torszenen zu erleben. In der 60. Minute tankt sich Peitings Sebastian Krötz auf der linken Seite durch und schießt den Ball vom Sechzehner zum 2:1 ins Tor. Doch mit einem Sonntagsschuss gleicht Iglings Felix Hartmann erneut aus. Kurz vor Schluss ist Igling sogar nah dran am Dreier. Spielertrainer Patrick Starker aber verpatzt. „Wir können froh sein, dass er nicht getroffen hat“, sagt Fischer. „Dann hätten wir vielleicht sogar verloren. So müssen wir zähneknirschend zufrieden sein.“

Hohenpeißenb
1:3
TSV Utting

Tore: 0:1 (9./FE) Bootz, 1:1 (55.) R. Greiner, 1:2 (79.) Krukow, 1:3 (90+5.) Ilse. Zuschauer: k.A.

Einen Punkt hätte sich der TSV Hohenpeißenberg beim 1:3 gegen den TSV Utting verdient gehabt, fand Trainer Alexander Sanktjohanser. Nach dem Spiel zeigte er sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, allerdings ganz und gar nicht mit der des Unparteiischen Simon Krystkowiak. „Wir haben gegen den Schiedsrichter gespielt, da kann man nicht gewinnen“, sagt Sanktjohanser, der hinzufügt: „Die haben eine gute Mannschaft, aber die Schiedsrichterleistung ärgert mich maßlos.“

In der neunten Minute kam es zum ersten Aufreger. Nach einem Rückpass lag ein Gästespieler auf dem Boden, Krystkowiak zeigte auf den Punkt. „Der Spieler ist gestolpert, keiner wusste, warum der Schiedsrichter so entschied“, merkt Sanktjohanser an. Den Strafstoß verwandelte Valentin Bootz. Hohenpeißenberg kämpfte sich zurück und glich in der zweiten Halbzeit durch Roman Greiner aus. Doch Uttings Jonathan Krukow erzielte, laut Sanktjohanser aus deutlicher Abseitsposition, das 2:1. Philipp-Julian Ilse erhöhte mit dem Schlusspfiff auf 3:1.

Hohenpeißenb
1:3
TSV Utting

Tore: 1:0 (18.) Köppl, 2:0 (31.) Swoboda, 2:1 (45.) L. Grimm. Zuschauer: xxx.

Kinsau fährt mit einem 2:1-Sieg beim SV Hohenfurch den ersten Dreier seit der Corona-Zwangspause ein. Der SVH hingegen kommt weiterhin nicht richtig in Tritt – er hat von den vergangenen fünf Partien keine einzige gewonnen. Gegen Kinsau „haben wir ein gutes Spiel gemacht, aber wir müssen unsere Chancen einfach kaltschnäuziger nutzen“, sagt Hohenfurchs Michael Eiband.

Kinsau überraschte die Gegner in der Anfangsphase, erzielte durch Andreas Köppl den 1:0-Führungstreffer. Daraufhin wachten die Gastgeber auf und erspielten sich zahlreiche Chancen. Doch anstelle des Ausgleichs fiel das 2:0 durch Robin Swoboda. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang Leonhard Grimm dann doch noch der 1:2-Anschlusstreffer.

„Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit dominiert“, sagt Eiband. Doch Hohenfurch scheiterte an sich selbst, brachte den Ball einfach nicht ins Tor.

Hohenpeißenb
1:3
TSV Utting

Tore: 1:0 (26.) Wohlfahrt, 2:0 (82.) Prodea, 2:1 (88.) Schmid, 3:1 (90.+2) Hartmann. Zuschauer: 60.

Zehn Punkte aus den vergangenen vier Spielen – bei der Spielvereinigung läuft’s gut. Und den Trainer freut’s. „Hätte mir das jemand vor dem Start gesagt, hätte ich das sofort so unterschrieben“, sagt Hubert Strobel nach dem 3:1-Sieg über Eching.

Der Gegner war vor der Winterpause eine echte Prüfung für Schwabbruck/Schwabsoien. In der 20. Minute musste Heim-Keeper Stefan Hofmann einen Elfmeter parieren, ehe Simon Wohlfahrt kurz darauf das 1:0 erzielte. Dieses Ergebnis stand bis in die hektische Schlussphase hinein. Da scheiterte Dennis Meßmer noch per Elfmeter, aber Alexandru Prodea erhöhte schließlich acht Minuten vor Schluss auf 2:0. Kurz darauf gelang den Gästen, durch Philipp Schmid der 1:2-Anschlusstreffer, doch Jakob Hartmann ließ keine Zweifel aufkommen und stellte mit der letzten Aktion den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Strobel schwärmt: „Der Zusammenhalt und die Motivation ist im Moment super.“

(Simon Horn)

Aufrufe: 12.10.2020, 14:30 Uhr
Schongauer Nachrichten / Simon HornAutor

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