FC Kochelsee Schlehdorf vs SG Oberau/F
FC Kochelsee Schlehdorf vs SG Oberau/F – Foto: Oliver Rabuser

Kreisklasse: Münsinger Topspiel gegen Unterammergau endet torlos – FCKS siegt im Kellerduell

Höhenrain feiert Heimsieg gegen Eglfing

Im Topspiel der Kreisklasse Zugspitze 3 zwischen Münsing und Unterammergau fand sich kein Sieger. Auch das Duell zwischen Benediktbeuern und Penzberg endete torlos.

Benediktbrn.
0:0
ESV Penzberg

TSV Benediktbeuern - ESV Penzberg 0:0 – Not gegen Elend, Kampf gegen Krampf: Penzberg wollte, aber konnte nicht, und Benediktbeuern wollte nicht genug, hat sich auf ein mäßiges Kreisklassen-Niveau herunterziehen lassen. „Es war kein gutes Fußballspiel, eine Partie ohne spielerische Akzente, die keinen Sieger verdient hatte“, meint der Beurer Trainer Willi Link.

Auch wenn der Tabellenvierte TSVB das Spiel mit drei Riesenchancen in der Schlussphase noch hätte entscheiden können: Albert Schandl, aus Personalnot reaktiviert, Markus Sziedat und Innenverteidiger Florian Ketterl frei vor dem Tor hatten den Treffer des Tages auf dem Fuß. „Aber das wäre nicht gerecht gewesen“, gibt Link zu. „Uns hat der unbedingte Wille gefehlt, das Spiel noch für uns zu entscheiden.“ Denn nach oben ist der Abstand für die Beurer schon sehr weit. Penzberg dagegen braucht jeden Punkt für den Klassenerhalt. Doch der TSVB ließ keine gefährlichen Torszenen zu. (nic)

Höhenrain
2:1
ASV Eglfing

FSV Höhenrain - SV Eglfing 2:1 (0:0) – Nach den guten Auftritten gegen die Spitzenteams Unterammergau und Münsing lief es auch gegen den Tabellendritten gut für den FSV. „Wir hatten uns auf Eglfing gut eingestellt und zum richtigen Zeitpunkt unsere Tore gemacht“, freute sich Peter Hösl. Der Höhenrainer Trainer sah in der 23. Minute den Führungstreffer durch David Lech, der kurz zuvor nur den Pfosten getroffen hatte. Vier Minuten vor der Pause erhöhte Andreas Mühr per Freistoß – „im Cristiano Ronaldo-Stil“, lobte Hösl – auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel warfen die Gäste alles nach vorne und kamen bereits in der 48. Minute zum Anschlusstreffer. „Leider etwas früh“, stellte der FSV-Coach fest. Denn seine Elf musste trotz einer Reihe guter Möglichkeiten um den Erfolg bangen. „Aber wir haben den Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit gebracht“, sagte Hösl. (tw)

SV Münsing
0:0
U-ammergau

SV Münsing - WSV Unterammergau 0:0 - Zwar torlos, aber sehr unterhaltsam war das Spitzenspiel der KK3. In einer kampfbetonten Partie hielten sich beide Mannschaften nicht lange mit Mittelfeldgeplänkel auf, weshalb es an packenden Torraumszenen nicht mangelte. Lorenz Niggl scheiterte in der 13. Minute an WSV-Keeper Marco Diroma, wenig später (15.) blieb Münsings Torhüter Michael Hirn groß, als Tobias Speer allein auf ihn zusteuerte und verhinderte die Gästeführung. Einem Torerfolg am nächsten kam Münsings Michael Lang, dessen Freistoß aus 18 Metern auf die Latte der Unterammergauer Tores streifte.

Auf Augenhöhe: Unterammergaus Torhüter Marco Diroma (re.) blieb in dieser Situation Sieger im Luftkampf gegen Münsings Ferdinand Seitz (li.). Am Ende trennten sich die beiden Topteams der KK3 mit einem 0:0-Remis.
Auf Augenhöhe: Unterammergaus Torhüter Marco Diroma (re.) blieb in dieser Situation Sieger im Luftkampf gegen Münsings Ferdinand Seitz (li.). Am Ende trennten sich die beiden Topteams der KK3 mit einem 0:0-Remis. – Foto: Stallein

Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Gäste Glück, dass der Unparteiische ein Foul an Lorenz Niggl im Strafraum nicht ahndete. „Das hat mich geärgert“, gestand SVM-Trainer Ralf Zahn, dass er mit dieser Entscheidung nicht glücklich war. Kurz vor Schluss war das Glück dann auf Seiten der Gastgeber. Zunächst, weil der Schiedsrichter einen Unterammergauer Treffer wegen Abseits nicht anerkannte. Und wenig später, weil Tobias Speer aus kurzer Distanz das Ziel verfehlte. „Die Schlussphase war nicht ohne, da haben wir Glück gehabt“, räumte Ralf Zahn ein. „Insgesamt ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis.“ (rst)

FC Kochelsee
4:0
SG FC Oberau

FCK Schlehdorf - FC Oberau 4:0 (2:0) – Die Frage, wer in diesem Abstiegsduell den Befreiungsschlag landen wird, beantwortete der FCKS in eindeutiger Diktion. „Der Sieg war wichtig heute, aber wir haben noch nichts geschafft“, stellte Trainer Maxi Wagner klar. Gleichwohl seien die vom Herzen abgefallenen Felsbrocken „groß“ gewesen. „Der Sieg war verdient, aber wir hatten auch das Noiagal Glück“, räumte Wagner ein. Wie etwa beim Führungstor von Matthias Leiß, der einen Eckball von Tino Krönauer aufs Tor köpfte, der Ball zunächst Hans Moser, dann den Innenpfosten touchierte. Der war auch beim 2:0 im Spiel. Da verlängerte Krönauer einen Abschlag von Florian Lantenhammer in den Lauf von Leiß, der entschlossen durchlief. Dass der Treffer noch vor der Pause fiel, habe „die Gemüter beruhigt“, sagte Wagner, wenngleich von den Gästen nicht allzu viel zu sehen war. Leo Sam erhöhte dann auf 3:0, nachdem Leiß eine Hereingabe von Moser nur leicht, aber entscheidend touchierte. Und den Schlusspunkt setzte Seppi Fischer; er musste abermals nach einem verlängerten Ball nur noch Tormann John Keen umspielen und einschieben. (or)

Aufrufe: 09.5.2022, 09:34 Uhr
Redaktion Isar-LoisachboteAutor