Der SV Etzenricht (in Blau) feierte einen schmeichelhaften Sieg gegen Schlicht.
Der SV Etzenricht (in Blau) feierte einen schmeichelhaften Sieg gegen Schlicht. – Foto: Dagmar Nachtigall

SpVgg Pfreimd klettert wieder auf Platz zwei

Die SpVgg liegt weiterhin drei Zähler hinter Spitzenreiter Grafenwöhr. SV Etzenricht bezwingt den 1. FC Schlicht.

Der SV TuS/DJK Grafenwöhr, seines Zeichens Tabellenführer der Bezirksliga Nord, kam zu drei Punkten, ohne etwas dafür tun zu müssen, denn die DJK Ensdorf trat nicht an. Dies war bereits die zweite Spielabsage des Tabellenletzten innerhalb von neun Tagen. Bei einer weiteren Absage droht dem Schlusslicht der Ausschluss.

SpVgg Weiden II
4:1
FC OVI-Teunz
Der FC OVI-Teunz kassierte im Weidener Sparda-Bank-Stadion eine 1:4-Niederlage. Der Aufsteiger stellte sich nicht nur hinten rein und wollte mitspielen – dies kam der Landesliga-Reserve entgegen. Die Folge waren einige Torchancen; eine davon nutzte Florian Reich zum 1:0 (10.). In der 33. Minute gelang den Gästen durch Gerhard Herzog der etwas überraschende Ausgleich. Doch nur vier Minuten später schlug der Gastgeber in Person von Erol Özbay zurück und ging wieder in Front. Nachdem Gerhard Herzog in der 48. Minute die Großchance zum erneuten Ausgleich nicht nutzte, machten die Hausherren mit zwei weiteren Treffern alles klar; erneut Florian Reich traf per Elfmeter (59.) und Johannes Rodler setzte den Schlusspunkt (71.).

Lu-Wildenau
4:0
FC Wernberg
Ähnlich deutlich wie das 4:0-Endergebnis verlief auch die Partie zwischen dem SC Luhe-Wildenau und dem FC Wernberg. Die Hausherren gingen Mitte der ersten Halbzeit in Führung, Thomas Lorenz verwandelte einen Foulelfmeter; Michael Weizer erhöhte kurze Zeit später sehenswert auf 2:0. Die Gäste hatten im ersten Durchgang zwar auch zwei Einschussmöglichkeiten, konnten diese aber nicht verwerten. Kurz nach Wiederbeginn sorgte Tobias Rudlof mit seinem 3:0 für die Vorentscheidung, den Schlusspunkt setzte Maximilian Prem (79.). Insgesamt ein hochverdienter Heimsieg für den Sportclub.

SV Hahnbach
1:5
Pfreimd
Die Hausherren starteten sehr druckvoll und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. Es dauerte aber bis zur 27. Minute, ehe Christoph Dietrich die längst fällige Führung erzielte. Hahnbach war klar überlegen, Pfreimd hatte im ersten Durchgang nur eine Torchance. Nach dem Wechsel ein ganz anderes Bild: Hahnbach wirkte verunsichert und leistete sich viele Abspielfehler. Nach einer Ecke erzielte Johannes Luber den Ausgleich; danach brachen bei Hahnbach alle Dämme. Innerhalb kürzester Zeit erzielten die Gäste durch Bastian Lobinger (2x), Maximilian Herzog und Dennis Lobinger vier Tore zum 1:5 Endstand.

Detag Wernb.
0:3
SV Kulmain
Nach dem Sieg gegen die SpVgg Pfreimd folgte im Heimspiel gegen den SV Kulmain die Ernüchterung, denn der TSV Detag Wernberg verlor sein Heimspiel mit 0:3. Die Lila-Weißen boten den Anhängern dabei eine enttäuschende Vorstellung, kein Spieler erreichte Normalform. Der SV Kulmain, der aus ein tiefstehenden Abwehr konterte, nutzte die Fehler der Heim-Elf eiskalt und kam somit durch Maximilian Kuhbandner (13.), Maximilian Nicklas (42.) und Nicolas Pusiak (50.) zum ungefährdeten Auswärtssieg. Der TSV Detag scheiterte zwar zweimal am Aluminium (Simon Polster, Thimo Luff), insgesamt waren die Hausherren in der Offensive aber zu harmlos.

Etzenricht
1:0
FC Schlicht
Plötzlich ist der SV Etzenricht mitten drin im Aufstiegsrennen. Die Vorzeichen standen aufgrund personeller Probleme schlecht, vier angeschlagene Spieler bissen schließlich die Zähne zusammen. Die Gäste hatten die erwartet bessere Spielanlage und erspielten sich einige gute Möglichkeiten, doch sie konnten keine für sich nutzen. Dies sollte sich am Ende rächen: Als alles nach einem 0:0 aussah, gelang Johannes Pötzl nach einer Freistoßflanke von Stephan Herrmann per Kopf (94.) der umjubelte Siegtreffer. Mit viel Kampf und Einsatz hat sich der SVE pünktlich zur Kirwa selbst belohnt.

SV Raigering
0:0
Schwarzhofen
In einer ereignisarmen Partie mit wenigen Torraumszenen trennten sich der SV Raigering und der SV Schwarzhofen torlos. Das Positive auf beiden Seiten dürfte die Tatsache sein, dass die Defensivreihen sattelfest standen - dies war in dieser Saison nicht immer der Fall. Thomas Heldmann, der bei den „Panduren“ kurzfristig für Tobias Schoberth zwischen den Pfosten stand, hielt sein Gehäuse sauber. Die Offensive der Gäste machte ihm das allerdings auch nicht allzu schwer, denn die Durchschlagskraft im Angriff war eher bescheiden. Aber auch der SVR-Express kam nicht ins Rollen.

Schirmitz
1:2
Vohenstrauß
Nach zuletzt drei starken Spielen erwischte die SpVgg Schirmitz im Duell gegen den Mitkonkurrenten aus Vohenstrauß keinen guten Tag und verlor verdient mit 1:2. Zwar ging der Gastgeber kurz vor der Pause durch einen sehenswerten Distanzschuss von Benedikt Kormann in Führung, doch nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Knackpunkt war die gelb-rote Karte für Sebastian Gmeiner (54.), neun Minuten später glich Sebastian Dobmayer nach einem Konter aus. Nur zwei Minuten später war es derselbe Spieler, der den Gästen den Dreier sicherte.

Aufrufe: 018.10.2021, 10:30 Uhr
Tobias ZiereisAutor

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