Vorstand Engin Simsek (li.) freut sich über den Verbleib von Coach Murat Demür
Vorstand Engin Simsek (li.) freut sich über den Verbleib von Coach Murat Demür – Foto: Verein

»Passt nach wie vor« - Demür bleibt Türk Gücü-Coach

Der 43-jährige A-Lizenzinhaber setzt seine Tätigkeit beim Bezirksligsten um eine weitere Saison fort

Murat Demür und der SV Türk Gücü Straubing - diese Verbindung scheint zu passen. Der 43-jährige A-Lizenzinhaber hat sich mit den Verantwortlichen des Ost-Bezirksligisten darauf verständigt, die Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der frühere Juniorenspieler des FC Bayern München steht seit August 2017 auf der Kommandobrücke der Gäubodenstädter, mit denen er im Sommer 2018 den Sprung in die Bezirksliga schaffte.

"Wir sind mit der Arbeit von Murat sehr zufrieden. Er ist für uns der optimale Trainer und das passt nach wie vor", sagt Türk Gücü-Vorstand Engin Simsek kurz und bündig. Auch der langjährige DFB-Juniorenstützpunkttrainer macht keinen Zweifel daraus, dass die sportliche Ehe zwischen dem Klub und ihm absolut intakt ist: "Ich fühle mich bei Türk Gücü Straubing immer noch pudelwohl und bin der Meinung, dass unser Weg noch lange nicht zu Ende ist. Wir haben eine Reihe von Zielen, die wir noch gemeinsam erreichen wollen. Wichtig ist aber jetzt erst einmal, dass wir möglichst bald wieder Fußball spielen dürfen", erklärt der ehemalige Klassestürmer.

Demür: »Wir haben eine Reihe von Zielen, die wir noch gemeinsam erreichen wollen



Im Straubinger Kader wird es keine großen Veränderungen geben. Innenverteidiger Andrei Beica wechselt als Spielertrainer zum A-Klassisten SV Pankofen, ansonsten steht nur noch hinter dem Verbleib von Leistungsträger Papa Kone ein Fragezeichen. "Wir sind aber guter Dinge, ihn halten zu können", lässt Demür wissen. Hochkarätige Neuzugänge wird es nicht geben: "Wir sind an zwei, drei jungen Spielern aus dem Straubinger Raum dran. Das ist der Weg, den wir weiterhin konsequent gehen werden", verrät der Coach, dessen Team bei einem Abbruch den Klassenerhalt in der Tasche hätte: "Natürlich möchten wir gerne in der Bezirksliga bleiben. Ich bin aber sowieso der Meinung, dass es in dieser schwierigen Zeit keine Absteiger geben soll."

1063 Aufrufe7.4.2021, 04:30 Uhr
Thomas SeidlAutor

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