– Foto: Hondelages Michel Broders jubelt auch in der Bezirksliga. Foto: Jens Grothe

Bezirksliga - der 4. Spieltag

Hondelage gewinnt Stadtduell deutlich +++ Turner 2 trotz Niederlage weiter an der Spitze +++ Volkmarode mit erstem Dreier

Einiges los gewesen am 4. Spieltag in der Bezirksliga. Wir haben einen Blick auf die Partien geworfen.

FC Wenden - MTV Hondelage 0:5 (0:0)
Tore: 0:1 M. Broders (55.); 0:2 Slotta (66.); 0:3 Podehl (73.); 0:4 Fessel (82.); 0:5 M. Broders (90.)

In der ersten Halbzeit sah alles noch nach einem typischen Remis aus. „Da waren schon einige dicke Chancen auf beiden Seiten, dass es mit einem Unentschieden in die Halbzeit geht. war durchaus ok“, berichtete MTV-Spieler Jean-Pascal Slotta. Auch der sportliche Leiter des FC Wenden, Torben Thran, sah es ähnlich: „Wir lassen zwei hundertprozentige liegen, da müssen wir mehr draus machen.“ Nach der Halbzeit änderte sich das Bild aber schlagartig - insgesamt fünf Mal schlug die MTV-Offensive zu. „Nach dem Rückstand sind wir gänzlich eingebrochen – die Leistung reicht aktuell nicht für die Bezirksliga“ schimpfte Thran. Nach vier Spielen mit 0 Punkten ist der Fehlstart perfekt. Freude indes beim MTV Hondelage: „Wie auch der FC Wenden, mussten auch wir vor dem Spiel massiv umstellen, da wir Personalprobleme hatten. Dass die gänzlich neuformierte Verteidigung keinen Gegentreffer zugelassen hat, ist top. Offensivmann Granatowski musste aufgrund der Probleme in der Verteidigung sogar als Außenverteidiger ran“, berichtete Slotta. Mit 7 Punkten bleibt der MTV Hondelage in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

TSV Wendezelle – Lehndorfer TSV 2:2 (1:0)
Tore: 1:0 Plote (9.); 2:0 Reiff (82.); 2:1 Meyerhof (90.); 2:2 Rohland (90+1.)

Gegen körperlich robuste Hausherren, drehte der Lehndorfer TSV erst spät so richtig auf und musste sich mit einer Punkteteilung begnügen. „Der Gegner stand sehr tief, heute haben wir nicht schnell genug agiert um die passende Lücken zu generieren. Zudem nahmen wir in den ersten 30 Minuten den Kampf überhaupt nicht an“, erklärte Trainer Kai van der Vorst. Nach dem 1:0 folgte eine lange Phase ohne Tore, dafür hatte es die Schlussphase in sich: Wer dachte, dass das 2:0 in der 81. Minute den „Sack zu“ gemacht haben sollte, der täuschte sich. Ein Doppelschlag in der Nachspielzeit sorgte für einen Punktgewinn der Lehndorfer. „Die Freude über den späten Ausgleich überwiegt natürlich, über 90 Minuten betrachtet war das für beide Mannschaften ein verdienter Punkt“, berichtete van der Vorst. Das Ergebnis zeigt aber auch, dass in der Bezirksliga grundsätzlich jeder jeden Schlagen kann: „Daher müssen wir in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen – ich freue mich dennoch, dass unsere Moral dann aber noch spät belohnt wurde.“

SC RW Volkmarode – TSV Sickte 3:1 (2:1)
Tore: 0:1 Behre (27.); 1:1 Wittmer (32.);2:1 Wittmer (40.);3:1 Bussenius (54.)

Im Spiel gegen die ungeschlagenen Sickter konnte Volkmarode den ersten Sieg feiern. Den zwischenzeitlichen Rückstand drehte Wittmer mit einem Doppelpack vor der Halbzeit. „Die erste Viertelstunde geht an Sickte – insbesondere nach der Trinkpause hatten wir das Spiel dann im Griff“, so Stefan Hauk, der seine Mannschaft auch spielerisch vorne sah. Sickte bäumte sich an diesem Tag nicht sonderlich auf und hätte sich über eine höhere Niederlage daher nicht beschweren dürfen. „Wir verpassen es aber das vierte-fünfte Tor nachzulegen – dennoch bin ich natürlich zufrieden mit dem Sieg“, sagte Hauk, der den Fokus bereits auf das schwere Spiel gegen den FSV Schöningen richtet.

MTV Schandelah-Gardessen – FT Braunschweig II 3:2 (2:0)
Tore: 1:0 Stucki (14.); 2:0 Bogotsch (33.); 2:1 Heitmann (71.); 3:1 Petzold (85.); 3:2 Mahnkopf (87.)

Die ersten Gegentreffer und die ersten verlorenen Punkte mussten heute die Schützlinge von Alexander Zajelski einstecken. Grundstein der Niederlage war laut Zajelski die erste Halbzeit: „Das war schon ein stückweit Halbgas, was wir da spielten. Wir wollten offensiv spielen und haben im Spielaufbau einfach zu viele Fehler gemacht.“ Besser machten es die Gastgeber: „Aus drei Chancen machen die zwei Tore, beide Tore waren Geschenke aufgrund von fahrlässiger Verteidigung, den zweiten Treffer hat Bogotsch zudem klasse in den Winkel geschlenzt.“ In der Halbzeit stellten die Gäste um und spielten nach Angaben von Zajelski „die beste Halbzeit in diesem Jahr“. Auf das 2:1 von Heitmann folgte das 3:1 durch die Gastgeber. Mahnkopfs Treffer zum 3:2 weckte nochmal Hoffnungen auf einen Punktgewinn: „Die zweite Halbzeit war der Wahnsinn. Bei den Temperaturen Schandelah so einzuschnüren und auf das Tor zu drängen verdient allerhöchsten Respekt. Fällt das 3:1 nach einer Ecke nicht, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel noch drehen. Schade für die Jungs, dass sie sich für den Kampf nicht belohnt haben“, so Zajelski abschließend.

Bericht und Fotos zum Spiel zwischen SV Kralenriede und SV Teutonia Groß Lafferde folgen.

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Aufrufe: 027.8.2019, 15:32 Uhr
Jens GrotheAutor