
In der Oberliga kann der SV Sonsbeck in dieser Saison noch sechs Punkte einsammeln. Ein Dreier am Sonntag, 15 Uhr, im letzten Heimspiel gegen Niederrheinpokal-Finalist SC St. Tönis würde den Rot-Weißen den Klassenerhalt bescheren. „Das ist unser Ziel, damit das Zittern endlich ein Ende hat“, sagt Heiner Gesthüsen, der Sportliche Leiter. Vor der Partie wurde bekannt, dass ihm in dieser Woche zwei Stammkräfte ihren Abschied aus Sonsbeck mitgeteilt haben.
Vor dem Anpfiff gegen den Tabellenfünften aus Tönisvorst werden wieder die Spieler auf den Rasen gebeten, die in der neuen Saison nicht mehr für den SVS auflaufen werden. Jetzt ist klar, dass sich die Zuschauer auch von Marco De Stefano sowie Tobias Meier verabschieden müssen, wie Gesthüsen am Donnerstag auf Nachfrage bestätigte.
De Stefano wird allerdings nicht da sein. Er hat sich aus beruflichen Gründen für die Begegnung am Sonntag abgemeldet. Der Außenbahnspieler, der erst im vergangenen Jahr von der SSVg Velbert verpflichtet worden war, möchte „sich die Fahrerei aus dem Ruhrgebiet“ ersparen, wie Gesthüsen erläutert. In dem Zusammenhang nannte De Stefano berufliche Veränderungen als Grund. Ob er sich einem anderen Klub anschließt, ist nicht bekannt.
Gleichwohl hinterlässt Meier mehr Spuren im Willy-Lemkens-Sportpark. Der 30-Jährige spielt seit 2019 für die Sonsbecker und kommt auf 208 Einsätze. In dieser Zeit war ihm nur ein Treffer vergönnt. Wegen beruflicher und privater Veränderungen legt der Defensivakteur eine Pause ein.
Meier gehört am Sonntag dem Kader an. Ob Linus Krajac gegen seinen Ex-Verein in der Startelf stehen wird, ist fraglich. Er verpasste erkrankt die letzten vier Trainingseinheiten. „Ich hoffe, dass St. Tönis nach dem Saison-Höhepunkt am Pfingstsamstag gegen den MSV Duisburg im Spiel bei uns ein paar Prozent fehlen und wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen“, meint Coach Heinrich Losing.