– Foto: Raphael Steiner

Gräfelfing gewinnt Spitzenspiel ohne Torschuss

Standards entscheiden "0:0-Spiel" gegen Sentilo Blumenau

Zur ungewohnten Spielzeit, Samstag Mittag, gewann der TSV Gräfelfing mit 2:1 gegen den SV Sentilo Blumenau ohne überhaupt aufs Tor zu schießen. Zwei Unsicherheiten bei Freistößen reichten den Hausherren während die Blumenauer zu spät aufwachten.

In der ersten Halbzeit war das Spiel auf schwachem Niveau mit wenig Torraumszenen. Zwar hatten die Gräfelfinger ein Übergewicht am Ball, ohne jedoch gefährlich zu werden. Die Elf von Trainer Sebastian Vodermayer schaffte es nicht Struktur in eigene Spiel zu bringen und wirkte fahrig und unruhig. In der zweiten Halbzeit wurde es deutlich besser, torgefährlicher wurde man jedoch erst zum Ende hin, als man bereits mit 2 Toren in Rückstand lag. Das Tor von Yifei Zhan (88.) kam zu spät um noch auf Zählbares hoffen zu dürfen. Immerhin konnte man so noch den direkten Vergleich für sich entscheiden. Der TSV Gräfelfing profitierte zweimal von Unsicherheiten in der Abwehr als jeweils eine Freistoßflanke aus großer Distanz ins Tor durchrutschte (24. Und 78. Minute). Ansonsten gab es je Mannschaft noch ein aberkanntes Tor wegen Foul (Gräfelfing) bzw. Abseits. So muss man die nächste Niederlage verdauen in einem Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hat. Nach dem nächsten spielfreien Wochenende geht es mit dem nächsten Showdown im Aufstiegskampf weiter wenn man beim FC Kosova antritt.
Trainer Sebastian Vodermayer: „Wir haben leider im Spiel gegen Gräfelfing eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Wir sind in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gekommen und haben uns das Leben selber unnötig schwer gemacht. Eigentlich war es ein typisches 0:0 Spiel mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Das 0:1 war ein glücklicher Treffer für die Gastgeber. In der zweiten Halbzeit waren wir besser ohne uns aber viele Torchancen erarbeiten zu können. Auch das zweite Gegentor war etwas unglücklich in der Entstehung. Wir haben aber Moral gezeigt, konnten am Ende aber nur noch verkürzen. Die Niederlage tut schon weh muss ich sagen, wir müssen uns jetzt in den letzten vier Spielen sehr strecken, haben aber nach wie vor alles selbst in der Hand um noch auf einen der ersten beiden Plätze zu kommen. Mit fünf Mannschaften innerhalb von fünf Punkten ist es sehr eng im Rennen um den Aufstieg.“
Aufrufe: 030.4.2022, 23:02 Uhr
Marco BahrAutor