Lützelsachsen (rot) geht nächstes Runde in sein zweites Landesliga-Jahr. Der FV 03 Ladenburg, der FV Leutershausen und der SV Schriesheim stecken ebenfalls in der Planungen für die nächste Spielzeit.
Lützelsachsen (rot) geht nächstes Runde in sein zweites Landesliga-Jahr. Der FV 03 Ladenburg, der FV Leutershausen und der SV Schriesheim stecken ebenfalls in der Planungen für die nächste Spielzeit. – Foto: Foto Pfeifer

Lützelsachsen freut sich auf das zweite Jahr

Mannheimer Vereine +++ TSG-Trainer Rick Hutter geht mit Zuversicht in die kommende Landesliga-Runde +++ Ladenburg will an 2020/21 anknüpfen und Leutershausen neu anfangenrn

Der Haken ist dran an der alten Spielzeit, deshalb ist die Saison 2021/22 längst in den Fokus der Vereine gerückt. Wir haben uns bei der TSG Lützelsachsen, dem FV 03 Ladenburg, dem FV Leutershausen sowie dem SV Schriesheim umgehört, wie sie die neue Runde planen.

TSG Lützelsachsen:

Es sah gut aus für den Landesliga-Aufsteiger. 14 Punkte aus zehn Partien hat die TSG gesammelt, bevor der Abbruch kam. "Wir konnten die Vorteile eines Neulings nutzen, da uns die Gegner eben noch nicht so gut kannten", fasst Lützelsachsen Trainer Rick Hutter seine Eindrücke der jeweils vier Siege und Niederlagen sowie zwei Remis zusammen. Seine Mannschaft befand sich auf dem besten Weg den angestrebten Klassenerhalt zu sichern, den nun alle Teams kampflos erreichten.

Somit muss sich seine Elf in ihrem zweiten Jahr von Neuem beweisen. Der Coach wartet gespannt darauf, wie sich der Amateurfußball bis dahin entwickelt. "Wenn wir dann bei ungefähr zehn Monaten ohne Wettkampf sein sollten, wird das mannschaftstaktisch eine große Herausforderung", sieht er viel Arbeit auf sich und alle anderen Klubs zukommen. Er rechnet aber nicht damit, dass seine Spieler das Kicken verlernt haben: "Wer schon immer gut mit dem Ball umgehen konnte, wird das individuell sehr schnell wieder auf den Platz bekommen."

FV 03 Ladenburg:

Jörg Höpfner plant derzeit seine vierte Runde als Trainer in Ladenburg. Dort hat er die Mannschaft nach dem Aufstieg 2019 in zwei abgebrochenen Saisons kontinuierlich zu einem Team aus der erweiterten Spitzengruppe entwickelt. "Der Abbruch war schade, da wir gerne ein Ergebnis gehabt hätten", so Höpfner über den Abbruch. Zur kommenden Runde sagt er: "Jetzt müssen wir schauen, welche Mannschaft wir an den Start bekommen und dementsprechend unsere Ziele setzen."

Derzeit spricht der 47-jährige Trainer mit allen Kaderspielern und ist guter Dinge, die Mannschaft soweit zusammenhalten zu können. Er gibt einen Einblick zum Stand der Dinge: "Es kann sein, dass uns der ein oder andere verlässt, wir sind aber gleichzeitig auf der Suche nach neuen Spielern, wobei noch nichts spruchreif ist."

FV Leutershausen:

Seit rund vier Wochen ist die Tinte trocken. Stefan Matthes geht ab Sommer in seine fünfte Saison als Spielertrainer des FV. "Ich bin gespannt, ob die neue Runde planmäßig beginnen kann", will er über den möglichen Starttermin nicht allzu viel spekulieren.

In Sachen Kaderplanung ist er zusammen mit seinen Mitstreitern dagegen recht weit. Marius Schmitt (Sandhofen) und Robin Merbecks verlassen Leutershausen, dagegen sieht es bei insgesamt vier potenziellen Neuzugängen sehr gut aus. Matthes sagt: "Wir befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen und wollen einen 22-Mann-Kader inklusive zwei Torhütern." Da der FV nächstes Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, soll ein deutlich besseres Resultat als zum Abbruchzeitpunkt (15.) erreicht werden.

SV Schriesheim:

Beim SV beginnt eine neue Ära. Karlheinz Lohnert hat nach fünf Jahren sein Traineramt niedergelegt und verfolgt das Geschehen in der Kreisklasse A2 in Zukunft aus der Ferne. Seine Nachfolger sind die gleichberechtigten Trainer Jusuf Karabegovic und Ricardo Guimaraes. Das eingespielte Duo, beide sind 32 Jahre alt, kann bereits auf einige Jahre zusammen als Jugendtrainer zurückblicken.

"Wir sind dabei ein Projekt in Schriesheim aufzubauen und wollen die nächsten Jahre Schritt für Schritt vorankommen", verkündet Guimaraes. In Sachen Zielsetzung mussten er und Karabegovic keine großen Sprüche machen, das tat vielmehr die Mannschaft. "Viele der Jungs haben gesagt, dass sie unbedingt Kreisliga spielen wollen, deshalb wollen wir möglichst gleich im ersten Jahr in der Spitzengruppe mitmischen", so Guimaraes. Unterstützung gibt es dafür von den beiden Neuzugängen Simon Plewa und Robin Merbecks. Als Abgang steht bislang lediglich Marius Lohnert fest.

Aufrufe: 029.4.2021, 10:30 Uhr
red.Autor

Verlinkte Inhalte