Nicht nett: Torpedos Olaf Raniewicz (li.) setzt gegen Aukrugs Claas Bringmann den Ellenbogen ein. Sell
Nicht nett: Torpedos Olaf Raniewicz (li.) setzt gegen Aukrugs Claas Bringmann den Ellenbogen ein. Sell

Spitzenreiter FC Torpedo 76 Neumünster baut Vorsprung aus

Bara beim 5:0 des Spitzenreiters in Torlaune / TS Einfeld patzt

FC Torpedo Neumünster erhöht nach dem deutlichen 5:0 Sieg den Druck auf die Verfolger. Einfeld konnte seiner Favoritenrolle dagegen in Hartenholm nicht gerecht werden und kassierte eine 2:3-Niederlage. Die SG Bornhöved/Schmalensee löste dagegen die Pflichtaufgabe gegen Türkspor.

FC Torpedo 76 Neumünster - TSV Aukrug 5:0
Nach der Führung für Torpedo durch Goalgetter Blerim Bara gab der FC das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand: „Wir waren über 90 Minuten die dominante Mannschaft“, sagte Torpedos Obmann Dennis Keyser. „Aukrug hat versucht dagegenzuhalten und ist zu einigen Torchancen gekommen, aber letztendlich geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung. Das Spiel hätte gut und gerne auch 8:1 ausgehen können.“ Mit vier Toren und einer direkten Torvorlage war Bara erneut der Matchwinner für die „Taubenträger“, aber Keyser lobte explizit die gesamte Mannschaft.


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 B. Bara (14.), 2:0 B. Bara (43.), 3:0 B. Bara (54., Foulelfmeter), 4:0 Grümmer (56.), 5:0 B. Bara (88.).

SV Bokhorst - SG Ruthenberg/VfR 11:1
Die Gäste waren derart ersatzgeschwächt, dass sie die Partie mit nur acht Mann beginnen konnten. Mitte der ersten Halbzeit kamen dann noch zwei Spieler, so dass die SG mit zehn Spielern auf dem Platz stand. Die Zuschauer sahen über 90 Minuten Einbahnstraßenfußball und eine laut Bokhorsts Obmann Andreas Delfs „sehr, sehr einseitige Begegnung“. „Obwohl die Ruthenberger so hoch zurücklagen, haben sie sich zu keinen Frustfouls oder ähnlichen Aktionen hinreißen lassen. Sie haben die Partie vernünftig zu Ende gebracht.“ Beim SVB überzeugte erneut Toptorjäger Jan-Phillip Dose, der fünfmal knipste.


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 H. Dose (6.) 2:0 J.-P. Dose (8.), 3:0 Schwarz (22.), 4:0 J.-P. Dose (32.), 5:0 Gleßmann (47.), 6:0 J.-P. Dose (49.), 7:0 J.-P. Dose (57.), 8:0 Lohans (78.), 8:1 Arslan (79.), 9:1 J.-P. Dose (83.), 10:1 Lohans (86.), 11:1 Schnoor (89.).

SV Bönebüttel/Husberg - TSV Wiemersdorf 2:4
„Wir waren etwas ersatzgeschwächt und hatten einige Spieler aus der Zweiten dabei. Nach dem 0:1 hatten wir vier, fünf richtig gute Torchancen“, sagte Husbergs Trainer Mathis von Ahrentschildt, „da müssen wir mindestens den Ausgleich machen.“ Die Gäste führten auch Dank der individuellen Klasse von Felix Zielinski zur Pause deutlich mit drei Toren. Nach dem 0:4 stellten sich die Gäste defensiver auf und die Hausherren kamen wieder häufiger zu Abschlüssen und letztendlich auch zu den zwei Anschlusstreffern.


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 0:1 Wahlers (9.), 0:2 Zielinski (16.), 0:3 Zielinski (33.), 0:4 Bötel (72.), 1:4 Velovic (80.), 2:4 Todt (83., Handelfmeter). Gelb-Rote Karte: Hasar (TSV Wiemersdorf, 60., wdh. Foulspiel).

SV Boostedt - SV Wasbek 3:5
Insgesamt attestierte Boostedts Co-Trainer Lars Kröger der Partie in der ersten Halbzeit „kein gutes Kreisliganiveau“. „Wir haben es verpasst das 3:0 nachzulegen und die Partie damit eventuell schon zu entscheiden. Wie aus dem Nichts kommen die Wasbeker dann vor der Pause noch zum 2:2.“ Endgültig ins Hintertreffen gelangte der SVB nach dem Eigentor von Jan Marten Kock: Unbedrängt donnerte Kock aus wenigen Metern einen missglückten Klärungsversuch in das eigene Tor. „Nach dem 2:3 war die Partie im Grunde entschieden“, so Kröger. „Die Köpfe sind bei unseren Spielern runtergegangen, es war kein Aufbäumen mehr zu erkennen und wir haben kaum noch etwas für das Spiel gemacht.“


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Lienhöft (4.), 2:0 Möller (9.), 2:1 Reichow (29.), 2:2 Muhs (37.), 2:3 Kock (49., Eigentor), 2:4 Schnoor (61.), 2:5 Muhs (74.), 3:5 Grammes (90.). I

TSV Flintbek - TSV Gadeland 4:0
Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Hausherren die zielstrebigeren Offensivaktionen hatten. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein einseitiges Spiel zu Gunsten der Hausherren: Die Flintbeker Flügelstürmer konnten sich ein ums andere Mal über Außen durchsetzen und sorgten dadurch für Gefahr im Strafraum der „Kleeblätter“. Die Gäste konnten kaum noch für Entlastungsangriffe sorgen und kamen lediglich zu einem Lattentreffer in der 88. Minute. „Entscheidend war, dass wir die Schwachstellen beim Gegner rechtzeitig ausgemacht haben“, sagte Flitbeks Trainer Michael Schröder.


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Frahm (30.), 2:0 Hübner (52.), 3:0 Frahm (70.), 4:0 Richert (86.).

TuS Hartenholm II - TS Einfeld 3:2
In der ersten Halbzeit sah Hartenholms Trainer Klaus-Dieter Koch ein ausgeglichenes Spiel: „Beide Mannschaften standen in der Abwehr relativ sicher.“ Die Hausherren waren in der zweiten Hälfte das Team, das laut Koch „einen Tick mehr für das Spiel getan hat und die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen hat. „Respekt an meine Mannschaft“, so Koch. „Sie hat heute gezeigt, dass sie mit Einsatz und Willen auch gegen Teams wie Einfeld gewinnen kann.“


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 0:1 Kuberka (33., Eigentor), 1:1 Kuberka (56.), 2:1 Peters (57.), 3:1 Hanka (70., Eigentor), 3:2 Woschek (79.).
Rote Karte: Zimmermann (TS Einfeld, 85., Notbremse).

SG Bornhöved / Schmalensee - Türkspor Neumünster 5:2
„Nach der frühen Führung und spätestens nach dem 3:1 habe ich geglaubt, dass das Spiel seinen Lauf nimmt und wir gewinnen“, berichtete SG-Trainer Ralf Hartmann. Doch die Gastgeber machten sich laut Hartmann „das Leben selbst schwer“ und agierten zu fahrlässig. Gerade die ungenutzten Tormöglichkeiten gefielen Hartmann nicht: „Wir haben den Ball teilweise nicht ins leere Tor schießen können. Also einige Abschlüsse waren wirklich kurios. Und weil wir die Tore nicht gemacht haben, haben wir Türkspor im Spiel gehalten“, sagte Hartmann. Die Gäste agierten gefällig und erzielten zwei Tore gegen die beste Abwehr der Liga. Zu einem Punktgewinn langte es bei den „Halbmondträgern“ allerdings nicht.


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Stein (3.), 2:0 Mester (11.), 2:1 Fanter (20.), 3:1 Makus (23.), 4:1 Makus (51.), 4:2 Fanter (74), 5:2 Endrejat (83.).

TSV Brokstedt - SV Großenaspe 5:1
Für die Hausherren war das 0:1 wie ein Weckruf: „Nach dem Gegentreffer sind wir dann sofort besser in das Spiel gekommen und hatten auch mehr Offensivaktionen“, sagte Brokstedts Spielführer Lars Milschus. Bis 15 Minuten vor Schluss führten die Gastgeber nur knapp mit einem Tor, legten dann aber noch eine torreiche Schlussphase mit drei Toren nach. Am Ende stand ein verdienter Sieg für die Brokstedter, der durchaus höher hätte ausfallen können: „Einige unserer Konter waren richtig gut und andere Konter haben wir teilweise richtig schlecht ausgespielt“, sagte Milschus. „Wir hatten heute zu viele Fehlpässe und Stockfehler in unserem Spiel.“


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 0:1 Tim Graf (17.), 1:1 Hendrik Behrendt (18.), 2:1 Torben Hendrischke (24.), 3:1 Niclas Brockmann (77.), 4:1 Tobias Müller (78.), 5:1 Christoph Johannsen (84.)

Nicht vergessen: In der Spieltagsübersicht (rechts) könnt ihr wieder für eure Spieler des Spiels abstimmen und somit an der Wahl zur Elf-der-Woche teilnehmen. Einfach auf das Ergebnis klicken und im Spielbericht unterhalb der Aufstellung Spieler auswählen.

Aufrufe: 06.11.2017, 06:00 Uhr
SHZ / escAutor

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