
Im FuPa-Teamcheck spricht Guido Hutt über die verdiente Pause, den engen Kader, klare Aufstiegsziele und die Suche nach defensiven Verstärkungen.
„Die Mannschaft hat sich die Winterpause mehr als verdient“, sagt Guido Hutt, Leiter der Fußballabteilung des SV Schluchtern. Der Herbstmeister der Kreisliga A1 Franken wird Mitte Januar in die Vorbereitung auf die Rückrunde starten. Nach einer intensiven Hinserie sei die Pause wichtig, um Kräfte zu sammeln und anschließend mit voller Energie in den zweiten Saisonabschnitt zu gehen.
„Wir sind Herbstmeister, da sind wir natürlich mehr als zufrieden“, erklärt Hutt rückblickend. Dass die Mannschaft so stabil durch die Vorrunde gehen würde, war keineswegs selbstverständlich. „Die neu zusammengestellte Mannschaft hat sich sehr schnell gefunden, das war so nicht zwingend zu erwarten.“ Dieser unerwartet rasche Zusammenhalt sei ein entscheidender Faktor für die Tabellenführung gewesen und habe dem Team eine breite Basis für konstante Leistungen gegeben.
Trotz der starken Ausgangslage sieht Hutt klare Herausforderungen. „Der Kader ist aktuell zu knapp, da werden wir noch was machen“, sagt er offen. Besonders in der Defensive besteht akuter Bedarf. „Wir suchen in der Winterpause zwei Top Spieler für den Defensivbereich. Namen können wir noch keine nennen.“ Die Verstärkungen seien nicht nur für die Rückrunde wichtig: „Es müssen aber zwingend Verstärkungen sein. Auch im Ausblick auf 26/27.“ Der Verein arbeitet damit sowohl an der kurzfristigen Stabilität als auch an der mittelfristigen Weiterentwicklung.
Beim Saisonziel gibt es für Hutt keinerlei Interpretationsspielraum. „Wenn man Herbstmeister wird, kann man nicht sagen wir wollen unter die ersten 5.“ Sein Anspruch ist klar: „Wir wollen im ersten Schritt wieder zurück in die Bezirksliga. Entweder direkt oder über die Relegation.“ Die Mannschaft wisse, dass der Weg dorthin anspruchsvoll werde, nehme die Herausforderung aber entschlossen an.
Auf mögliche Meisterschaftskonkurrenten oder Abstiegskandidaten angesprochen, bleibt Hutt bewusst zurückhaltend: „Kann und will ich nicht beantworten ....“ Damit richtet er den Fokus klar auf den eigenen Verein und dessen Aufgaben in den kommenden Monaten.